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	<title>INSM - ÖkonomenBlog, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) &#187; G-20</title>
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	<description>Welche Reformen braucht unser Land? Wie erreichen wir mehr Wachstum und Beschäftigung? Experten geben Antworten - diskutieren Sie mit!</description>
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		<title>Finanzaufsicht: Jetzt nicht übertreiben!</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 10:56:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Dr. Thomas Hartmann-Wendels</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die letzte Finanzkrise ist Anlass über die Notwendigkeit, über die Art und über das Ausmaß einer Regulierung der Finanzmärkte und der Finanzinstitutionen nachzudenken. Dass dies zurzeit getan wird, belegen zahlreiche Anstrengungen mit  dem Ziel das Finanzsystem widerstandsfähiger zu machen. Auf die Ankündigung kein Finanzmarktteilnehmer und kein Produkt solle unreguliert bleiben, folgte ein Feuerwerk an neuen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2011/04/karikatur_regulierung-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-5832 alignleft" title="Die Finanzkrise hat eine regelrechte Regulierungswut losgetreten. Nicht übertreiben meint Prof. Hartmann-Wendels." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2011/04/karikatur_regulierung-2-300x235.jpg" alt="" width="300" height="235" /></a></p>
<p>Die letzte Finanzkrise ist Anlass über die Notwendigkeit, über die Art und über das Ausmaß einer Regulierung der Finanzmärkte und der Finanzinstitutionen nachzudenken. Dass dies zurzeit getan wird, belegen zahlreiche Anstrengungen mit  dem Ziel das Finanzsystem widerstandsfähiger zu machen. Auf die Ankündigung kein Finanzmarktteilnehmer und kein Produkt solle unreguliert bleiben, folgte ein Feuerwerk an neuen Vorschriften. Die Liste reicht von Managervergütungen über höhere Eigenkapitalvorschriften, international abgestimmten Liquiditätsvorschriften, Sondervorschriften für systemrelevante Institute und vieles mehr. Die Spuren der letzten Finanzmarktkrise sind unverkennbar. Verständlich, aber auch problematisch.</p>
<p>Regulierung und die unsichtbare Hand des Marktes stehen immer in einem Spannungsverhältnis. Da man die  Frage: „Wie viel Regulierung ist notwendig, wie viel freie Marktwirtschaft ist möglich“ niemals eindeutig beantworten kann, ist jetzt die Gefahr groß sich von den jüngsten Erfahrungen vereinnahmen zu lassen. Jede Wettbewerbsbeschränkung führt zu Wohlfahrtsverlusten. Ein Verbot bestimmter Geschäfte führt dazu, dass auch volkswirtschaftlich sinnvolle Transaktionen nicht zustande kommen. Vor der letzten Krise war man geneigt die negativen Folgen einer Bankenkrise zu unterschätzen, die Kosten der Regulierung dagegen wurden überschätzt. Nun droht das umgedrehte Szenario.</p>
<p>So verständlich die Forderungen nach sehr strengen Vorschriften auch sein mögen, überzogene Vorschriften wird man nicht dauerhaft durchhalten können. Und die Erfahrung zeigt: Nichts ist gefährlicher, als strenge Regeln aufzuheben oder zu lockern. Daher gilt es jetzt, einen kühlen Kopf zu bewahren und sich nicht von den kurzfristigen Ereignissen leiten zu lassen. Denn die nächste Krise wird ohnehin andere Ursachen haben.</p>
<hr /><em>Prof. Dr. Hartmann-Wendels war Teilnehmer der diesjährigen Liberalismuskonferenz. Die Präsentation seines Vortags &#8220;Freiheit und Ordnung &#8211; Neue Regeln nach der Finanzkrise&#8221; können Sie <a title="Hier können Sie die Folien des Vortags von Professor Hartmann-Wendels auf der Liberalismuskonferenz downloaden." href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2011/04/Hartmann_Wendels_Freiheit-und-Ordnung_liberalismuskonferenz.pdf" target="_blank">hier downloaden.</a></em><!-- post eof --></p>
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		<title>Euro-Bond: Prinzipieller Fehlanreiz</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 08:11:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Von Dr. Manfred Jäger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist eine Binsenweisheit: Wer die Musik bestellt, muss die Kapelle bezahlen. Eine oft benannte Regel, die leider regelmäßig nicht beachtet wird. Ein kurzer Rückblick: Die Finanzkrise war auch deshalb so schlimm, weil Investoren unvorsichtig Kredite vergaben und dabei hofften, dass zahlungsunfähigen Schuldnern von Dritten geholfen wird. So ist es zur Schuldenkrise in Griechenland gekommen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/12/staatsanleihen_emissionen.gif"><img class="size-medium wp-image-5135 alignleft" title="Deutschland, Portugal, Spanien und Italien brauchen im kommenden Jahr frisches Geld von den Kapitalmärkten. Irland und Griechenland können sich zinsgünstig aus dem Rettungstopf bedienen." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/12/staatsanleihen_emissionen-300x284.gif" alt="Deutschland, Portugal, Spanien und Italien brauchen im kommenden Jahr frisches Geld von den Kapitalmärkten. Irland und Griechenland können sich zinsgünstig aus dem Rettungstopf bedienen." width="300" height="284" /></a><br />
Es ist eine Binsenweisheit: Wer die Musik bestellt, muss die Kapelle bezahlen. Eine oft benannte Regel, die leider regelmäßig nicht beachtet wird.</p>
<p>Ein kurzer Rückblick: Die Finanzkrise war auch deshalb so schlimm, weil Investoren unvorsichtig Kredite vergaben und dabei hofften, dass zahlungsunfähigen Schuldnern von Dritten geholfen wird. So ist es zur Schuldenkrise in Griechenland gekommen, wo internationale Investoren viel zu lange Kredite mit viel zu niedrigen Zinsen vergeben haben. Die Investoren spekulierten auf die Solidarität und ignorierten die No-Bail-Out Klausel – und behielten Recht.</p>
<p>Auf der Suche nach einem Ausweg aus der Schuldenkrise fordern jetzt einige Europäer Anleihen, für die alle Euroländer gemeinsam haften. Den Nutzen hätten die klammen Staaten und Verantwortung müssten ausgerechnet jene Länder übernehmen, die solide gewirtschaftet haben. Fehlanreize würden zum Prinzip erhoben und die Bedingungen für die Einführung des Euro auf den Kopf gestellt.</p>
<p>Zu Recht weist die Bundesregierung darauf hin, dass Länder mit souveräner Wirtschaftspolitik auch souverän genug sein müssen, ihre Schulden selbst zu verantworten. Denn Binsenweisheiten gelten auch für Staaten.<!-- post eof --></p>
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		<title>Schluss damit!</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 13:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Feist</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die EZB macht weiter wie bisher &#8211; das hat der Notenbankpräsident Jean-Claude Trichet gestern auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Zum einen wolle man die unbegrenzte Liquiditätsversorgung der Banken fortführen und zum anderen weiterhin Anleihen am Sekundärmarkt aufkaufen. Die Signale, die die Notenbank mit diesen Entscheidungen sendet, sind fatal: Denn die Finanzkrise wurde maßgeblich von einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/12/laufzeiten_anleihen.gif"><img class="alignleft size-medium wp-image-5021" title="Die Staaten haben Milliarden mittels Anleihen am Kapitalmarkt aufgenommen. Irgendwann werden die fällig und müssen zurückbezahlt werden. Die Bugwelle rollt." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/12/laufzeiten_anleihen-300x296.gif" alt="Die Staaten haben Milliarden mittels Anleihen am Kapitalmarkt aufgenommen. Irgendwann werden die fällig und müssen zurückbezahlt werden. Die Bugwelle rollt." width="300" height="296" /></a></p>
<p>Die EZB macht weiter wie bisher &#8211; das hat der Notenbankpräsident Jean-Claude Trichet gestern auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Zum einen wolle man die unbegrenzte Liquiditätsversorgung der Banken fortführen und zum anderen weiterhin Anleihen am Sekundärmarkt aufkaufen.</p>
<p>Die Signale, die die Notenbank mit diesen Entscheidungen sendet, sind fatal: Denn die Finanzkrise wurde maßgeblich von einer Politik des billigen Geldes verursacht, in Folge dessen es zu einer Überbewertung von realen Investitionsgütern kam. Und nun bekämpft man mit exakt der gleichen Strategie die Auswirkungen der verfehlten Geldpolitik. Die Folgen könnten schwerwiegend sein.</p>
<p>Mit der zweiten Sondermaßnahme, also dem Aufkaufprogramm staatlicher Anleihen, will die EZB ein Ausweiten der Schuldenkrise auf andere Staaten verhindern. Das ist bisher nicht gelungen. Vielmehr nimmt die Entscheidung  den Druck von den Regierungen, ihren Haushalt selbst wieder in Ordnung zu bringen &#8211; ein Teufelskreis. Damit muss endlich Schluss sein!<!-- post eof --></p>
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		<title>Der Euro ist sicher</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/europa/der-euro-ist-sicher-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 08:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Schäffler MdB</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Gegenteil von gut ist gut gemeint. So muss man das derzeitige Verhandlungsergebnis der Finanzminister in Europa bewerten. Es hat mehrere Schwachstellen. 1. Der Rettungsmechanismus wird verlängert ohne die Gläubiger in den Prozess einzubeziehen. Ursprünglich sollte er zwingend Mitte 2013 auslaufen und damit die Haftungsgemeinschaft nur befristet stattfinden. Jetzt wird sie dauerhaft installiert. Die Höhe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gegenteil von gut ist gut gemeint. So muss man das derzeitige Verhandlungsergebnis der Finanzminister in Europa bewerten. Es hat mehrere Schwachstellen. 1. Der Rettungsmechanismus wird verlängert ohne die Gläubiger in den Prozess einzubeziehen. Ursprünglich sollte er zwingend Mitte 2013 auslaufen und damit die Haftungsgemeinschaft nur befristet stattfinden. Jetzt wird sie dauerhaft installiert. Die Höhe ist noch völlig ungeklärt. Was jedoch klar ist, die Beteiligung der Gläubiger wird nicht greifen. So sollen die privaten Gläubiger (und nur die) im ersten Schritt &#8220;ermutigt&#8221; werden, ihr Engagement aufrechtzuerhalten. Inzwischen darf der neue Rettungsmechanismus schon einmal &#8220;Liquiditätshilfen&#8221; zur Verfügung stellen.</p>
<p>Ermutigt meint wohl eher entmutigt. Denn der Grundfehler ist, die Gläubiger &#8211; ob privat oder staatlich &#8211; nicht zwingend in die Haftung zu nehmen. Denn erst im zweiten Schritt ab 2013 sollen die Gläubiger über eine Änderung in der Anleihebedingung besser herangezogen werden können. Bis dies in nennenswerter Weise erfolgt, dauert es sicherlich 5 bis 6 Jahre bis der neue Rettungsmechanismus tatsächlich greifen kann. Also, frühestens im Jahr 2018 kann der neue Rettungsmechanismus seine Wirkung entfalten. Das ist mit Sicherheit zu spät.</p>
<p>2. Der Stabilitäts- und Wachstumspakt erhält nicht die erforderlichen Zähne. Er bleibt ein zahnloser Tiger. Zwar wird bei Verstößen gegen die Konvergenzkriterien ein automatisches Defizitverfahren eingehalten, jedoch kann der Rat mit einer qualifizierten Mehrheit diesen Prozess wieder stoppen. Hier liegt der &#8220;Hase im Pfeffer&#8221;. Seit Einführung des Euro wurde das Neuverschuldungskriterium von 3 Prozent 73 Mal verletzt &#8211; ohne Konsequenzen.</p>
<p>Wenn die Einleitung von Sanktionen gegen Defizitsünder nicht von der politischen Opportunität des europäischen &#8220;Kuhhandels&#8221; getrennt wird, ändert sich nichts. Deshalb muss nachverhandelt werden. Ansonsten passiert das, was Norbert Blüm in den 90er Jahren widerfahren ist. Damals hieß es: &#8220;Die Rente ist sicher&#8221; und keiner hat daran geglaubt. Heute heißt es, &#8220;der Euro ist sicher&#8221;. Diese Aussage wird nicht glaubhaft sein, wenn es bei diesem Verhandlungsergebnis bleibt.</p>
<hr />
<div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><em><a title="Hier finden Sie weitere Informationen zum geplanten Europäischen Stabilitätsmechanismus." href="http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_54/DE/Wirtschaft__und__Verwaltung/Europa/29112010-Irland.html?__nnn=true" target="_blank">Mehr Infos zum geplanten Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM)</a></em><br />
<em><a title="Hier finden Sie die Ergebnisse der van Rumpoy Task Force" href="http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_97140/DE/Wirtschaft__und__Verwaltung/Europa/Wirtschafts__u__Waehrungsunion/20101022-Rompuy.html?__nnn=true" target="_blank">Hier finden Sie die Ergebnisse der van Rumpoy Task Force</a></em></p>
</div>
<p><!-- post eof --></p>
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		<item>
		<title>Irland-Krise: Konsolidierung statt Bail-Out der Banken</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/europa/irland-krise-konsolidierung-statt-bail-out-der-banken/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 08:10:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Dr. Andreas Freytag</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun ist es raus: Irland nimmt internationale Hilfen an. Rund 100 Milliarden werden beim IWF und dem europäischen Rettungsfonds EFSF beantragt. Nach der Griechenland-Rettung, also der zweite Bail-Out eines Mitgliedstaates der EU, und gleichzeitig der zweite Verstoß gegen den Vertrag von Lissabon. Dabei ist fraglich, ob die Iren überhaupt Hilfe brauchen. Das irische BIP pro [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/11/haushaltskonsolidierung_irland.gif"><img class="size-medium wp-image-4970 alignright" title="Irland hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich seinen Haushalt konsolidiert. Nicht der Staat muss gerettet werden, sondern die irischen Banken" src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/11/haushaltskonsolidierung_irland-300x287.gif" alt="Irland hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich seinen Haushalt konsolidiert. Nicht der Staat muss gerettet werden, sondern die irischen Banken" width="300" height="287" /></a></p>
<p>Nun ist es raus: Irland nimmt internationale Hilfen an. Rund 100 Milliarden werden beim IWF und dem europäischen Rettungsfonds EFSF beantragt. Nach der Griechenland-Rettung, also der zweite Bail-Out eines Mitgliedstaates der EU, und gleichzeitig der zweite Verstoß gegen den Vertrag von Lissabon.</p>
<p>Dabei ist fraglich, ob die Iren überhaupt Hilfe brauchen. Das irische BIP pro Kopf liegt 20 Prozent über dem deutschen. Die Schuldenquote liegt nach der Bankenrettung bei rund 100 Prozent der Wirtschaftsleistung. Das ist zwar viel, aber beherrschbar. Zum Vergleich: Italien sitzt auf einem Schuldenberg von 118 Prozent, Griechenland hat 125 Prozent in Relation zum BIP und Japan sogar 226 Prozent. Im Gegensatz zu Griechenland haben die Iren schon einmal bewiesen, dass sie erfolgreich ihren Haushalt konsolidieren können. Sicherlich, die Renditen für irische Staatsanleihen laufen aus dem Ruder, doch bezahlen müssen sie diese Zinssätze erst, wenn neues Geld benötigt wird. Und das wird nach irischen Angaben erst im Sommer der Fall sein. Gelingt es bis dahin einen glaubhaften Konsolidierungskurs einzuschlagen, beruhigen sich auch die Märkte.</p>
<p>Wer die Hilfe gut gebrauchen kann, sind vermutlich die Banken. Sie haben es noch immer geschafft, die Steuerzahler über die Politik in Geiselhaft zu nehmen. Warum nicht auch dieses Mal. Der in der FAS am 21. November veröffentlichte Tip vom Kollegen Homburg, Aktien der Deutschen Bank zu kaufen, um wenigstens teilweise für das unfreiwillige Engagement zugunsten dieses Sektors kompensiert zu werden, ist sicherlich bedenkenswert, denn nun warten ja noch die Gläubiger Spaniens, Portugals und anderer darauf, ihre Engagement risikofrei zu gestalten. Frage an die Bundesregierung: Ist das wirklich alternativlos?<!-- post eof --></p>
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		<title>Bankenregulierung: Chance verpasst!</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 08:21:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Dr. Christoph Kaserer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zweifelsohne handelt es sich bei den globalen Finanzmärkten um höchst komplexe Gebilde, deren Regelwerk nicht über Nacht reformiert werden kann. Einige Zwischenziele wurden dennoch erreicht, wie etwa bei den Eigenkapital- und Liquiditätsvorschriften. Doch die Chance für eine grundlegende Reform der Finanzaufsicht hat man eindeutig verpasst. Der Bankensektor zählt zu den am stärksten regulierten Branchen. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zweifelsohne handelt es sich bei den globalen Finanzmärkten um höchst komplexe Gebilde, deren Regelwerk nicht über Nacht reformiert werden kann. Einige Zwischenziele wurden dennoch erreicht, wie etwa bei den Eigenkapital- und Liquiditätsvorschriften. Doch die Chance für eine grundlegende Reform der Finanzaufsicht hat man eindeutig verpasst.</p>
<p>Der Bankensektor zählt zu den am stärksten regulierten Branchen. Das konnte aber die größte Krise seit 80 Jahren nicht verhindern. Auch Basel III ist im Grunde nichts anderes als eine weitere Verdichtung des bestehenden Regelwerks. Eine echte Reform ist nicht zu erkennen.</p>
<p>Wir brauchen eine schlanke, aber zielgerichtete Regulierung. Flächendeckende Vorschriften behindern den Wettbewerb zu Lasten der Kleinen, die durch die hohen regulatorischen Kosten aus dem Markt gedrängt werden. Ich plädiere für ein zweistufiges System. Kleine, national agierende Institute brauchen weniger Aufsicht als große, international agierende. Nur so werden wir eine effektive Bankenaufsicht bekommen.</p>
<hr />
<div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><em>Eine ausführliche Beschreibung einer zweistufigen Bankenregulierung finden Sie in der Studie <a title="Hier können Sie die Studie &quot;Reformbedarf und Reformoptionen im Finanzdienstleistungssektor - Lehren aus der Finanzkrise&quot; von Prof. Kaserer downloaden." href="http://www.vbw-bayern.de/agv/downloads/43010@agv/Gutachen+Kaserer+Lehren+aus+der+Finanzmarktkrise+-+Kurzfassung.pdf" target="_blank">&#8220;Reformbedarf und Reformoptionen im Finanzdienstleistungsektor &#8211; Lehren aus der Finanzkrise&#8221;</a>.</em></p>
</div>
<p><!-- post eof --></p>
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		<title>Die neue Ordnung</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 08:06:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Dr. Michael Hüther</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Konsolidierung der öffentlichen Haushalte, Klärung europäischer Währungsfragen, Gestaltung der Finanzmarktordnung – so lauten die anstehenden Herausforderungen nach der Wirtschafts- und Finanzkrise. Kurz: Es geht um nichts weniger als die Erneuerung unserer Wirtschaftsordnung. Die Notwendigkeit der Konsolidierung wird von kaum jemand bestritten. Doch allgemein wird der Eindruck erweckt, es gehe dabei um Aufräumarbeiten nach der Krise. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Konsolidierung der öffentlichen Haushalte, Klärung europäischer Währungsfragen, Gestaltung der Finanzmarktordnung – so lauten die anstehenden Herausforderungen nach der Wirtschafts- und Finanzkrise. Kurz: Es geht um nichts weniger als die Erneuerung unserer Wirtschaftsordnung.</p>
<p>Die Notwendigkeit der Konsolidierung wird von kaum jemand bestritten. Doch allgemein wird der Eindruck erweckt, es gehe dabei um Aufräumarbeiten nach der Krise. Das ist zwar nicht falsch, verdeckt aber die eigentliche Bedeutung des Konsolidierungskurses. Der Schuldenberg ist das Ergebnis jahrelanger aktiver staatlichen Konjunktursteuerung al là Keynes. Der Beschluss der Schuldenbremse war, die gebotene Ergänzung zur Krisenpolitik. Der nun eingeschlagene Konsolidierungskurs ist kein temporäres Ziel, um dafür wieder Handlungsspielraum zu schaffen, sondern läutet eine neue Periode ein, die frei von staatlicher Nachfragepolitik ist. Das haben auch andere europäische Staaten erkannt. Der Griechenland-Schock hat gesessen.</p>
<p>Dennoch bleibt die Währungsunion durch finanzpolitische Leichtfertigkeit gefährdet. Die Anreize dafür müssen auf europäischer Ebene geschwächt werden. Dahingehend sind die Beschlüsse des Europäischen Rates ein Fortschritt. Die Einbindung der Gläubiger und des IWF sollte die Staaten disziplinieren.</p>
<p>Dies gilt auch für die Re-Regulierung der Finanzmärkte. Die Liste der Neuerungen kann sich sehen lassen: vom Selbstbehalt bei Verbriefungen über Beaufsichtigung der Ratingagenturen bis hin zu neuen Eigenkapitalforderungen (Basel III). Doch das alles hilft wenig, wenn man vergisst, den Schiedsrichter auszubilden. Die Fusion der Bundesbank mit der BaFin ist der falsche Weg und schadet am Ende der Bundesbank. Ein unabhängiger Schiedsrichter nach dem Vorbild des Kartellamts wäre die Lösung.</p>
<hr />
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><em>Die <a title="Hier kommen Sie zur Langfssung in der Welt vom 15.11.2010." href="http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article10936101/Exit-aus-der-Krisenpolitik-hinein-in-eine-neue-Welt.html" target="_blank">Langfassung dieses Beitrags</a> ist am 15.11.2010 in der WELT erschienen</em></p>
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		<title>Protektionismus schadet allen</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 09:44:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Oliver Knipping</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bisher war man aus den USA andere Töne gewöhnt. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten galt als Garant für Freiheit und Wettbewerb. Umso irritierender erschien im Vorfeld des am Donnerstag beginnenden G-20-Gipfels die Forderung jenseits des Atlantiks nach einer Exportbremse. Künftig sollten nationale Exportüberschüsse vier Prozent des Bruttoinlandsproduktes nicht überschreiten dürfen, so der Vorschlag des Us-amerikanischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/11/leistungsbilanzsalden.gif"></a><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/11/leistungsbilanzsalden.gif"><img class="alignleft size-medium wp-image-4901" title="Laut aktueller Prognose des IWF wird Deutschland 2010 unter den G-20-Staaten die zweitgrößten Leistungsbilanzüberschüsse aufweisen." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/11/leistungsbilanzsalden-300x262.gif" alt="ss" width="300" height="262" /></a></p>
<p>Bisher war man aus den USA andere Töne gewöhnt. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten galt als Garant für Freiheit und Wettbewerb. Umso irritierender erschien im Vorfeld des am Donnerstag beginnenden G-20-Gipfels die Forderung jenseits des Atlantiks nach einer Exportbremse. Künftig sollten nationale Exportüberschüsse vier Prozent des Bruttoinlandsproduktes nicht überschreiten dürfen, so der Vorschlag des Us-amerikanischen Finanzminister Geither. Zu Recht hagelte es Proteste. Denn im Kern geht es bei dieser Forderung um eine Abkehr vom Wettbewerbsgedanken hin zur Planwirtschaft.</p>
<p>Exportüberschüsse sind das Ergebnis erfolgreichen Wettbewerbs. Deutschland gehört zu den führenden Exportnationen, weil es schlicht global eine große Nachfrage nach deutschen Produkten gibt. Der Ruf nach einer Exportbremse ist nicht weniger als das Eingeständnis, nicht ausreichend wettbewerbsfähig zu sein. Die Lösung für dieses Problem liegt nicht in der Quotierung der Importe oder andere protektionistischer Instrumente, sondern in der Verbesserung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit. Es hat zwar einige Tage gedauert, aber dann hat der Us-amerikanische Finanzminister diese offensichtlich erkannt und sich von seinem Vorstoß distanziert. Das ist begrüßenswert. Man kann nur hoffen, dass dieser Vorschlag zur Begrenzung von Exporten nicht doch noch auf dem G-20-Gipfel auf die Agenda gehoben wird. Denn eins ist klar: Protektionismus schadet am Ende allen.<!-- post eof --></p>
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		<title>Stabilitätspakt: Automatismus statt Willkür</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 14:48:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Dr. Andreas Freytag</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem verfassungswidrigen Bail-Out Griechenlands wurden auf dem EU Gipfel erstmals Vorschläge zur Reform des Stabilitäts- und Wachstumspakts auf den Tisch gelegt. Ein zentraler Punkt: Eine Insolvenzordnung für Staaten soll private Anleger in Mithaftung nehmen. Dieses Vorhaben ist zunächst einmal begrüßenswert. Denn die politische Koordinierung hat es nicht geschafft, Staaten zu einer vernünftigen Haushaltspolitik zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem verfassungswidrigen Bail-Out Griechenlands wurden auf dem EU Gipfel erstmals Vorschläge zur Reform des Stabilitäts- und Wachstumspakts auf den Tisch gelegt. Ein zentraler Punkt: Eine Insolvenzordnung für Staaten soll private Anleger in Mithaftung nehmen. Dieses Vorhaben ist zunächst einmal begrüßenswert. Denn die politische Koordinierung hat es nicht geschafft, Staaten zu einer vernünftigen Haushaltspolitik zu drängen. Erst als die Finanzmärkte deutliche Risikoaufschläge für die Staatsanleihen hochverschuldeter Länder verlangten und der Euro nur noch mit dem Bruch der Bail Out Klausel stabilisiert werden konnte, wurden Sparanstrengungen auf den Weg gebracht. Ohne Insolvenzordnung können die Märkte ihre Disziplinierungsfunktion aber nicht wahrnehmen.</p>
<p>Doch die Umsetzung bleibt zweifelhaft. Käufer von Staatsanleihen sind vorwiegend Banken und Versicherungen. Kommt es zur Insolvenz, tragen sie die Verluste. In einer Krise drohen den Banken hohe Abschreibungen und im Extremfall die Pleite. “Too Big to Fail“ wäre dann wieder angesagt. Ob Staaten soweit gehen, ist auch dieses Mal fraglich. Wahrscheinlicher ist es, dass es zum Schutz der heimischen Finanzindustrie wieder zum Bail Out der fiskalisch unsoliden Staaten kommt. Es muss also verhindert werden, dass eine solche ausweglose Situation überhaupt entsteht. Mit einem glaubwürdigen Sanktionsverfahren könnte das gelingen. „Glaubwürdig“ heißt aber, dass das Verfahren frei von politischen Ermessungsspielräumen ist und Haushaltssünder mit automatisch greifenden, strikten Vorgaben belegt werden. Alles andere funktioniert nicht. Denn eines scheint immer klarer: Auch ein Bail-out wäre vermutlich keine dauerhafte Lösung, weil es nur die nationalen Befindlichkeiten weckt und zur Desintegration beiträgt. Um den Euro und seine Stabilität zu retten und dauerhaft zu sichern, gibt es zur fiskalischen Disziplin seiner Mitgliedsländer keine Alternative. Auch die Beteiligung Privater am Risiko kann nur – wenn auch zielführend – unterstützend eingesetzt werden.</p>
<hr />
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<p style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><em>Weitere Beiträge zum Thema:</em><br />
<a title="Hier finden Sie den ÖkonomenBlog-Beitrag von Oswald Metzger" href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wirtschaft/die-staatsverschuldung-nahrt-sich-selbst/" target="_blank"><em>*Die Staatsverschuldung nährt sich selbst</em></a><em> &#8211; Ein Beitrag von Oswald Metzger</em><br />
<a title="Hier finden Sie einen ÖkonomenBlog-Beitrag von Frank Schäffler." href="http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/aufschwung-fur-einsparungen-nutzen/" target="_self"><em>*Aufschwung für Einsparungen nutzen</em></a><em> &#8211; Ein Beitrag von Frank Schäffler, MdB</em><br />
<a title="Hier finden Sie einen ÖkonomenBlog-Beitrag von Oswald Metzger." href="http://www.insm-oekonomenblog.de/steuern/nie-ist-die-zeit-des-sparens/" target="_self"><em>*Nie ist die Zeit des Sparens </em></a><em>- Ein Beitrag von Oswald Metzger</em></p>
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		<title>Wann kommt der geldpolitische Exit?</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 15:46:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Feist</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Reis, Mais, Soja: Die Preise für Lebensmittel steigen wieder. Der Preis für Mais legte im August zeitweise um über 50 Prozent zu. Das weckt Erinnerungen an die Hungerkrise der Jahre 2007 und 2008. Damals wurde die Entwicklung durch den Zusammenbruch von Lehmann gestoppt. Auch die Schuldigen sind scheinbar schnell gefunden. Die Spekulanten sollen mit ihren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Reis, Mais, Soja: Die Preise für Lebensmittel steigen wieder. Der Preis für Mais legte im August zeitweise um über 50 Prozent zu. Das weckt Erinnerungen an die Hungerkrise der Jahre 2007 und 2008. Damals wurde die Entwicklung durch den Zusammenbruch von Lehmann gestoppt. Auch die Schuldigen sind scheinbar schnell gefunden. Die Spekulanten sollen mit ihren Zockereien die Preisexzesse ausgelöst haben.</p>
<p>Doch ganz so einfach ist es nicht. Richtig ist: Spekulanten entfachen den Flächenbrand an den Rohstoffbörsen. Doch die Streichhölzer dazu liefern andere. Denn erst <a title="Die EZB stellt den Banken mindestens bis zum Jahresende unbegrenzte Liquidität zur Verfügung. Hier finden Sie einen Bericht aus dem Handelsblatt " href="http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/ratsentscheidung-ezb-gibt-banken-weiter-unbegrenzt-kredit;2647988" target="_blank">die Flutung der Märkte mit Zentralbankgeld</a> macht die Preisexzesse möglich. Was wir an den Rohstoffbörsen beobachten können, sind die Vorboten der Inflation, die durch die expansive Geldpolitik der Zentralbanken verursacht wird. Und die fluten trotz anziehender Wirtschaft weiter die Märkte mit Liquidität. Die EZB ist zur Preisstabilität verpflichtet. Also wann kommt der geldpolitische Exit?<!-- post eof --></p>
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