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	<title>INSM - ÖkonomenBlog, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) &#187; Kultur</title>
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	<description>Welche Reformen braucht unser Land? Wie erreichen wir mehr Wachstum und Beschäftigung? Experten geben Antworten - diskutieren Sie mit!</description>
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		<title>Mit Migration aus der Krise</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 07:49:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mendorf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Prof. Dr. Michael Hüther
Von prominenter Seite wurde das Sparpaket der Bundesregierung heftig torpediert. Die konjunkturelle Stimulierung sei unverzichtbar, hieß es. Doch lobenswerterweise konnte sich die Bundesregierung durchsetzen. Und dennoch bleibt eine Frage offen: Wie kann bei uns die inländische Nachfrage gestärkt werden?
Kein ernstzunehmender Ökonom würde dazu die Lohnpolitik in die Pflicht nehmen. Empirisch ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/07/migrantenqualifikation.gif"><img class="size-medium wp-image-4170 alignright" title="Um den demographischen Wandel und dem daraus resultierenden Fachkräftemange entgegnzuwirken, braucht Deutschland vor allem qualifizierte Zuwanderung." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/07/migrantenqualifikation-300x268.gif" alt="Um den demographischen Wandel und dem daraus resultierenden Fachkräftemange entgegnzuwirken, braucht Deutschland vor allem qualifizierte Zuwanderung." width="300" height="268" /></a>Von Prof. Dr. Michael Hüther</em></p>
<p>Von prominenter Seite wurde das Sparpaket der Bundesregierung heftig torpediert. Die konjunkturelle Stimulierung sei unverzichtbar, hieß es. Doch lobenswerterweise konnte sich die Bundesregierung durchsetzen. Und dennoch bleibt eine Frage offen: Wie kann bei uns die inländische Nachfrage gestärkt werden?</p>
<p>Kein ernstzunehmender Ökonom würde dazu die Lohnpolitik in die Pflicht nehmen. Empirisch ist längst bewiesen, dass eine nachhaltige Belebung der privaten Nachfrage durch eine Lohnerhöhung bei fortbestehender Arbeitslosigkeit nicht effektiv ist. Wirksamer ist die Verbesserung der Beschäftigungslage. Der deutsche Arbeitsmarkt hat sich in der Krise als äußerst robust erwiesen. Viele Unternehmen der Industrie klagen sogar über Engpässe bei der Rekrutierung der Arbeitskräfte. Die Verlängerung der Lebensarbeitszeit und die Erhöhung der Erwerbsbeteiligung von Frauen können das Problem allenfalls mildern. Die Wirtschaft braucht qualifizierte Leute – auch aus dem Ausland. Die Tatsache, dass der Anteil der Personen ohne Berufsausbildung bei unseren Migranten viermal so hoch ist wie bei den gebürtigen Deutschen, benennt das Problem. Wer die Binnennachfrage nachhaltig und effizient beleben will, braucht eine auf den Arbeitsmarkt ausgerichtete Einwanderungspolitik. Unsere Fußballnationalmannschaft hat exemplarisch gezeigt, wie erfolgreich das sein kann.</p>
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		<title>Migrantenförderung zahlt sich aus</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/wirtschaft/migrantenforderung-zahlt-sich-aus/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 11:42:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mendorf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Prof. Dr. Axel Plünnecke
Manche Branchen in Deutschland haben bereits jetzt große Probleme ihren Bedarf an Fachkräften zu decken. Eine einfache und schnelle Möglichkeit, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, wäre die Ausbildung von Migranten. Doch Integration wird in Deutschland noch immer nur halbherzig vorangetrieben. Nach wie vor haben Migranten ein deutlich geringeres Bildungsniveau als Nichtmigranten und sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/05/Integrationsgewinne.JPG"><img class="alignright size-medium wp-image-3897" title="Die Förderung der Integration von Migrantenkindern kann sich für die deutsche Volkswirtschaft auszahlen und eine positive Rendite erwirtschaften." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/05/Integrationsgewinne-300x233.jpg" alt="Die Förderung der Integration von Migrantenkindern kann sich für die deutsche Volkswirtschaft auszahlen und eine positive Rendite erwirtschaften." width="300" height="233" /></a>Von Prof. Dr. Axel Plünnecke</em></p>
<p>Manche Branchen in Deutschland haben bereits jetzt große Probleme ihren Bedarf an Fachkräften zu decken. Eine einfache und schnelle Möglichkeit, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, wäre die Ausbildung von Migranten. Doch Integration wird in Deutschland noch immer nur halbherzig vorangetrieben. Nach wie vor haben Migranten ein deutlich geringeres Bildungsniveau als Nichtmigranten und sind infolgedessen viel häufiger arbeitslos. Hierunter leiden nicht nur die Eingewanderten selbst, sondern die gesamte Volkswirtschaft. Würden die Unterschiede zwischen Migranten und Nichtmigranten bei formalen Bildungsabschlüssen und Kompetenzen der Schüler in den kommenden Jahrzehnten zumindest halbiert, so hätte dies erhebliche positive Effekte auf das Wirtschaftswachstum und die Steuereinnahmen.</p>
<p>Dazu müsste der Staat aber zunächst einmal in Vorleistung gehen. Denn häufig sind es die Kinder von Einwanderern, die Probleme in der Schule haben. Oft ist das Problem hausgemacht, denn auch Zuhause erfahren diese Kinder selten Hilfe, da auch die Eltern selbst keine gute Schulbildung haben. Hier muss die Politik ansetzten. Die Betreuung für die Kleinsten muss ausgebaut und mehr Ganztagsschulen geschaffen werden. Ferner sollten Lehrer gezielt fortgebildet werden, damit sie diese Kinder effektiver fördern können. Eine stärkere zielorientierte Vergütung würde ihren Teil dazu beitragen. Greifen diese Maßnahmen, müssten künftig auch mehr Plätze in der Oberstufe, in der beruflichen Ausbildung und an den Hochschulen geschaffen werden, um die Begabtesten unter den Migranten weiterqualifizieren zu können. Dies alles würde zunächst einmal Kosten verursachen. Doch die Rechnung ginge auf: Stellt man den Investitionskosten die Zusatzeinnahmen in Form von Steuereinahmen und Sozialbeiträgen gegenüber, dann ergibt sich im zeitlichen Verlauf ein steil ansteigender positiver Saldo in Milliardenhöhe. Bereits 2020 wären die zusätzlichen Einnahmen von 5,9 Milliarden Euro höher als die Reformkosten von 4,6 Milliarden Euro. Im Jahre 2040 würden dann die zusätzlichen Einnahmen auf 26,1 Milliarden Euro ansteigen, während gleichzeitig die Kosten bei 4,6 Milliarden Euro stagnieren würden. Eine Förderung der Kinder von Migranten zahlt sich also aus.</p>
<hr /><em>Die ausführliche Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft finden Sie <a title="Hier geht es zur Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft" href="http://www.iwkoeln.de/Portals/0/PDF/pm25_10.pdf" target="_blank">hier</a></em></p>
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		<title>Wo ist der Neoliberalismus?</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/wettbewerb/wo-ist-der-neoliberalismus/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 12:45:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mendorf</dc:creator>
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Rüstow gilt als Urvater des Neoliberalismus. Entstanden ist der Begriff 1936 auf einer Konferenz in Paris an der, neben ihm selbst, 25 weitere liberale Denker teilgenommen haben, um ein neues Konzept für eine langfristige Wirtschaftspolitik zwischen Kapitalismus und Sozialismus zu entwickeln. Die Idee des Neoliberalismus war geboren. Heute wird Neoliberalismus einem Schimpfwort gleichgesetzt. Viele verbinden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sueddeutsche.de/video/4230.html" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-3513   alignleft" title="Hier geht's zum VideoBlog mit Marc Beise von der Süddeutschen Zeitung" src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/04/SZ_video_neoliberal-300x208.jpg" alt="Hier geht's zum VideoBlog mit Marc Beise von der Süddeutschen Zeitung" width="471" height="341" /></a></p>
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<p>Rüstow gilt als Urvater des Neoliberalismus. Entstanden ist der Begriff 1936 auf einer Konferenz in Paris an der, neben ihm selbst, 25 weitere liberale Denker teilgenommen haben, um ein neues Konzept für eine langfristige Wirtschaftspolitik zwischen Kapitalismus und Sozialismus zu entwickeln. Die Idee des Neoliberalismus war geboren. Heute wird Neoliberalismus einem Schimpfwort gleichgesetzt. Viele verbinden damit soziale Kälte und Ausbeutung. Richtig ist das nicht; das Gegenteil ist sogar der Fall: Der Neoliberalismus fordert einen starken Staat, der einen Ordnungsrahmen vorgibt, um Chancengerechtigkeit zu gewährleisten. Gleichzeitig soll er sich aber aus der Wirtschaft als aktiver Akteur raushalten. Der Staat muss oberhalb der Wirtschaft stehen.</p>
<p>Wo stehen wir heute? Viele machen neoliberale Politik für die Finanzkrise verantwortlich. Richtig ist: der Staat ist fett – und schwach zugleich. Angesichts einer Staatsquote von knapp 50% fragt man sich: Wo ist der Neoliberalismus?</p>
<p>Warum Neoliberalismus kein Schimpfwort ist, wer dahinter steckt – und wofür die Denkrichtung steht? Mit dieser Frage beschäftigt sich ein aktueller <a title="Hier kommen Sie zum Video Blog mit Marc Beise der Süddeutschen Zeitung." href="http://www.sueddeutsche.de/video/4230.html" target="_blank">VideoBlog mit Marc Beise, Wirtschaftschef der Süddeutschen Zeitung.</a></p>
<hr /><em>Weitere Informationen zum Neoliberlismus und der Sozialen Marktwirtschaft  finden Sie auf den folgenden Seiten:</em></p>
<p><a title="Hier finden Sie weitere Informationen zu Alexander Rüstow" href="http://www.ruestow.org/" target="_blank"><em>Hier</em></a><em> finden sie weitere Informationen von Alexander Rüstow</em><br />
<em><a title="Hier finden Sie weitere Informationen zu den Vätern der Sozialen Marktwirtschaft." href="http://www.sozialemarktwirtschaft.eu/Die_Vaeter_der_Sozia.5131.0.html" target="_blank">Hier </a>finden Sie weitere Informationen zu den Vätern der Sozialen Marktwirtschaft</em><br />
<em><a title="Zur Konrad-Adenauer Stiftung" href="http://www.konrad-adenauer.de/index.php?msg=4703" target="_blank">Hier</a> geht es zum Konrad Adenauer Institut</em><br />
<em><a title="Zum Walter Eucken Institut" href="http://www.eucken.de/" target="_blank">Hier</a> geht es zum Walter-Eucken Institut</em><br />
<em><a title="Zur Mon Pelerin Society" href="http://www.montpelerin.org/home.cfm" target="_blank">Hier</a> geht es zur Mont Pelerin Society</em></p>
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		<title>Armut ???</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 13:28:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mendorf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Dominique Döttling
„Zahl der Armut wächst rasant“, lautete am Mittwoch eine Meldung der Online-Ausgabe des Spiegels. In Deutschland soll es laut einer DIW-Studie 11 Millionen arme Menschen geben. Unweigerlich erscheinen im inneren Auge Bilder von Massenelend und Verwahrlosung – und das mitten in unserer (Wohlstands-) Gesellschaft. Wie kann das sein, fragt sich der betroffene Bürger. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/02/armutsschwelle_uebersicht.gif"></a><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/02/armutsschwelle.jpg"></a><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/02/armutsschwelle_uebersicht.gif"></a><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/02/armutsschwelle.jpg"></a><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/02/armutsschwelle1.jpg"></a><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/02/armutsschwelle1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-3195" title="armutsschwelle 2" src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/02/armutsschwelle1-300x294.jpg" alt="armutsschwelle 2" width="300" height="294" /></a>Von Dominique Döttling</em></p>
<p>„Zahl der Armut wächst rasant“, lautete am Mittwoch eine <a title="Hier gehts zum Spiegel-Artikel" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,678397,00.html" target="_blank">Meldung der Online-Ausgabe des Spiegels</a>. In Deutschland soll es laut einer <a title="Hier gehts zur Studie des DIW" href="http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.347305.de/10-7.pdf" target="_blank">DIW-Studie </a>11 Millionen arme Menschen geben. Unweigerlich erscheinen im inneren Auge Bilder von Massenelend und Verwahrlosung – und das mitten in unserer (Wohlstands-) Gesellschaft. Wie kann das sein, fragt sich der betroffene Bürger. Immerhin leben wir in einem der reichsten Länder der Welt.</p>
<p>Ein Blick auf die Studie relativiert die reißerische Aussage deutlich. Auch eine Zwischenüberschrift bringt die Wahrheit auf den Punkt: „Weiterhin hohes Armutsrisiko in Deutschland“. Aus dem „Risiko“ lassen die Medien am Ende nur die „Armut“ stehen. Ein kleiner, aber erheblicher Unterschied. Denn: Armutsgefährdet in Deutschland ist, laut OECD-Definition, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verfügung hat. In Zahlen ausgedrückt entspricht das einem Betrag von 925 Euro für einen Single. Bei einem Ehepaar mit zwei Kindern sind es 1.943 Euro. Das ist nicht üppig, aber ein Leben fernab von Elend und Verwahrlosung ist damit möglich.</p>
<p>Das Armutsrisiko und die damit verbundene Abstiegsangst in der Mittelschicht sind wichtige Themen. Hieran muss die Politik arbeiten. Reißerische und fehlleitende Überschriften lenken von den echten Herausforderungen unserer Gesellschaft nur ab.</p>
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		<title>Politische Energie sinnvoll einsetzen</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/europa/politische-energie-sinnvoll-einsetzen/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 07:53:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mendorf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Prof. Dr. Michael Hüther
Bürokratieabbau, ein einfacheres Steuersystem, ein besseres Bildungssystem – das waren die Ziele, mit denen die schwarz-gelbe Koalition im vergangenen Jahr erfolgreich Wahlkampf geführt hat. Doch leider sind diese wichtigen Themen seither immer wieder aus dem Fokus der Regierung verschwunden. Stattdessen erhalten Themen eine politische Prominenz, die ihnen nicht zukommt.
Der zwischen den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Prof. Dr. Michael Hüther</em></p>
<p>Bürokratieabbau, ein einfacheres Steuersystem, ein besseres Bildungssystem – das waren die Ziele, mit denen die schwarz-gelbe Koalition im vergangenen Jahr erfolgreich Wahlkampf geführt hat. Doch leider sind diese wichtigen Themen seither immer wieder aus dem Fokus der Regierung verschwunden. Stattdessen erhalten Themen eine politische Prominenz, die ihnen nicht zukommt.</p>
<p>Der zwischen den Parteien geführte Streit über den Ankauf von Steuersünderdateien mit rechtlich zweifelhafter Herkunft steht exemplarisch dafür. Sicher ist: der Rechtsstaat steht selbst bei Erwerb der CD nicht zur Disposition Und im Falle des Nichterwerbs erleiden weder die soziale Gerechtigkeit eine Niederlage, noch wird die Haushaltskonsolidierung daran scheitern. Die Regierungsparteien täten besser daran die politische Energie sinnvoller zu nutzten, als sich im Kleinen zu verzetteln.</p>
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		</item>
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		<title>Ordnungspolitische Gravitationszentren fehlen</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/ordnungspolitische-gravitationszentren-fehlen/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 08:51:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mendorf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Oswald Metzger]]></category>
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		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Oswald Metzger
In der Parteienanalyse kommt oft ein Aspekt zu kurz: Die Gemeinwohlorientierung der Parteien. Denn die scheint, parallel zur gesellschaftlichen Entwicklung mit ihrer fortschreitenden Individualisierung, abhanden gekommen zu sein. Weltanschauliche und ideologische Prägungen sind passe, die Lebensstile bunt und vielfältig. Das Denken des eigennützigen homo oeconomicus ersetzte das Sozialsubjekt Mensch.
Parteien wirken nach dem Grundgesetz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Oswald Metzger</em></p>
<p>In der Parteienanalyse kommt oft ein Aspekt zu kurz: Die Gemeinwohlorientierung der Parteien. Denn die scheint, parallel zur gesellschaftlichen Entwicklung mit ihrer fortschreitenden Individualisierung, abhanden gekommen zu sein. Weltanschauliche und ideologische Prägungen sind passe, die Lebensstile bunt und vielfältig. Das Denken des eigennützigen homo oeconomicus ersetzte das Sozialsubjekt Mensch.</p>
<p>Parteien wirken nach dem Grundgesetz zwar nur an der politischen Willensbildung mit. Faktisch besitzen sie aber das Rekrutierungs- und Besetzungsmonopol für die wichtigen Positionen in Staat und Gesellschaft. Deshalb ist die personelle und programmatische Struktur politischer Parteien eine entscheidende Bedingung für die Gemeinwohlorientierung der Politik. Weil das Gemeinwohl über immer weniger Resonanzraum in den Parteien, aber auch in der Gesellschaft verfügt, besteht Gefahr, dass die politische Diskussion zu einer „Volksbeglückung“ mutiert. Wer bietet mehr scheint die Devise zu lauten. Mehr für Bildung und Forschung. Und natürlich für Kinderbetreuung, Familien, Rentner, Pensionäre, die Hartz IV-Empfänger,… Und selbstverständlich sollen die Bürgerinnen und Bürger auch weniger Steuern und Abgaben bezahlen.</p>
<p>Wo sind denn die marktwirtschaftlichen Flügel der Parteien geblieben, die immer wieder daran erinnern, dass alle Leistungsversprechungen der Fachpolitiker erst einmal in unserer Volkswirtschaft erwirtschaftet werden müssen? Wo sind die Neinsager in den Parteien, die den immerwährenden Wohlstandsversprechern in die Parade fahren und sie an die unbezahlten Lasten des kreditfinanzierten sozialstaatlichen Konsums der Vergangenheit und Gegenwart erinnern? Wo sind die Lambsdorffs, Schillers und Erhards, deren Ordnungsrufe zum Markenkern ihrer Parteien gehörten? Ohne ordnungspolitische Gravitationszentren werden politische Parteien weiter zu Verteilungsorganisationen degenerieren, die ohne Rücksicht auf Verluste an ihre unterschiedliche Klientel ungedeckte Schecks verteilen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Staat macht uns nicht glücklich</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/arbeitsmarkt/bip-allein-macht-nicht-glucklich/</link>
		<comments>http://www.insm-oekonomenblog.de/arbeitsmarkt/bip-allein-macht-nicht-glucklich/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 07:15:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mendorf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren-Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrich van Suntum]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[Trotz steigendem Bruttoinlandsprodukt hat sich die Lebenszufriedenheit der Deutschen seit Beginn der 90er Jahre nicht erhöht.  Mehr materieller Wohlstand bedeutet nicht automatisch mehr Glück. Was also sind treibende Glücksfaktoren? Neben dem Einkommen ist es vor allem die Qualität der Arbeitsstelle, zeigt eine Studie  des Centrum für angewandte Wirtschaftsforschung.
Von Nicole Uhde und Prof. Dr. Ulrich van Suntum
Der Mensch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2009/12/gluecks_bip.gif"><img class="alignleft size-medium wp-image-2743" title="Das erste deutsche Glücks BIP zeigt: Einkommen macht zwar glücklich, daneben gibt es aber noch viele weitere Glücksfaktoren." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2009/12/gluecks_bip-300x226.gif" alt="Im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hat das Centrum für angewandte Wirtschaftsforschung das erste &quot;Glücks-Bruttoinlandsprodukt&quot; für Deutschland berechnet." width="300" height="226" /></a>Trotz steigendem Bruttoinlandsprodukt hat sich die Lebenszufriedenheit der Deutschen seit Beginn der 90er Jahre nicht erhöht.  Mehr materieller Wohlstand bedeutet nicht automatisch mehr Glück. Was also sind treibende Glücksfaktoren? Neben dem Einkommen ist es vor allem die Qualität der Arbeitsstelle, zeigt eine <a title="Hier können Sie die Studie und weitere Pressematerialien downloaden." href="http://www.insm.de/insm/Aktionen/INSM-Studien/Deutschlands-erstes-Gl-cks-BIP.html" target="_blank">Studie </a></strong><strong><a title="Hier können Sie die Studie und weitere Pressematerialien downloaden." href="http://www.insm.de/insm/Aktionen/INSM-Studien/Deutschlands-erstes-Gl-cks-BIP.html" target="_blank"> des Centrum für angewandte Wirtschaftsforschung.</a></strong></p>
<p><em>Von Nicole Uhde und Prof. Dr. Ulrich van Suntum</em></p>
<p>Der Mensch lebt nicht vom BIP allein. Die internationale Glücksforschung hat deutlich gemacht, dass neben Wirtschaftswachstum und materiellem Wohlstand noch viele andere Faktoren für die Lebenszufriedenheit eine Rolle spielen. Deshalb haben wir nun zum ersten Mal ein Glücks-BIP für Deutschland berechnet, das diese Faktoren berücksichtigt und quantifiziert. Basis sind die Daten des Sozio-Oekonomischen Panels für die Jahre 1991 – 2008, wobei insgesamt Antworten von 19.500 Personen einbezogen wurden. Demnach ist z. B. ein sicherer Arbeitsplatz nicht nur wegen des Einkommens ein wichtiger Glücksfaktor, sondern auch ein Wert an sich. Zufriedenheit und Selbstwertgefühl steigen dadurch selbst bei unverändertem Einkommen. Umgekehrt kann ein höheres Einkommen den Verlust der Beschäftigung allein meist nicht ausgleichen. Das spricht dafür, Maßnahmen wie Kombilöhnen und workfare-Programmen den Vorzug gegenüber der bloßen Zahlung von Arbeitslosengeld II zu geben.</p>
<p><span id="more-2742"></span>Private Vorsorge und Vermögensbildung leisten ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur individuellen Zufriedenheit. Dies gilt auch für privates Wohneigentum. Empirische Arbeiten deuten daraufhin, dass Wohneigentum zusätzlich noch das gesellschaftliche Engagement steigert und die sozialen Bindungen fördert – beides ebenfalls wichtige Glücksfaktoren.</p>
<p>Dass mehr Umverteilung die Menschen glücklicher macht, konnte dagegen nicht belegt werden. Eher scheint in Deutschland das Gegenteil der Fall zu sein, zumal mit jeder Umverteilungsmaßnahme die Leistungsanreize sinken und die Abhängigkeit vom Wohlfahrtsstaat steigt. Möglicherweise ist Deutschland hier bereits zu weit gegangen.</p>
<p>Nicht alle Glücks-Faktoren sind politisch beeinflussbar. Großen Einfluss haben z. B. die persönlichen Lebensumstände und nicht zuletzt auch die Lebenseinstellung auf die Zufriedenheit. Es wäre aber schon viel gewonnen, wenn die Politik diejenigen Glücksfaktoren positiv gestalten könnte, auf die sie zumindest längerfristig einen Einfluss hat. Dazu gehören neben den ökonomischen Rahmendaten auch gesellschaftspolitische Weichenstellungen, etwa im Gesundheitswesen und in der Renten-, Familien- und Arbeitsmarktpolitik.</p>
<p>Das Glücks-BIP setzt sich aus mehreren beeinflussbaren Einzelindikatoren zusammen, wobei das Wirtschaftswachstum nur einer von insgesamt elf Glücksfaktoren ist. Konjunkturschwankungen schlagen sich im Glücks-BIP erst mit einer Zeitverzögerung von etwa einem Jahr nieder. Das liegt vor allem daran, dass der Arbeitsmarkt ebenfalls erst mit entsprechender Zeitverzögerung auf Wachstumsschankungen reagiert. Nicht weniger wichtig sind aber andere Glücksfaktoren wie die individuelle finanzielle Situation, der Gesundheitszustand und die Zufriedenheit am Arbeitsplatz. Die Menschen in Ostdeutschland sind insgesamt weniger zufrieden als im Westen, was angesicht der ökonomischen Unterschiede kaum verwundern kann. Auch die aktuelle Finanzkrise hat sich bisher noch nicht negativ im Glücks-BIP ausgewirkt. Dies dürfte sich zwar ändern, wenn im nächsten Jahr die Umfragedaten für 2009 vorliegen. Allerdings ist nach bisheriger Erfahrung damit zu rechnen, dass der Einbruch in der Lebenszufriedenheit deutlich geringer ausfällt als der des Wirtschaftswachstums. Der bisherige Verlauf des Glücks-BIP zeigt jedenfalls, dass die Menschen relativ gelassen auf wirtschaftliche Schwankungen reagieren, und zwar in beiden Richtungen. Für die Politik könnte auch das ein wichtiger Hinweis sein.</p>
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		<title>Leistungsorientierte Vergütung – auch bei Lehrern möglich</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 07:46:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mendorf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Dr. Hans-Peter Klös
Nach wie vor ist dem öffentlichen Schulwesen der Gedanke fremd, Lehrer für gute Arbeit mit Extra-Geld oder Karriereperspektiven zu entlohnen. Der internationale Vergleich zeigt zudem: Hohe Lehrergehälter allein sind kein Garant für gute Schülerleistungen. So verdienten 2006 in Deutschland Lehrer mit 15-jähriger Dienstzeit, die in der Sekundarstufe I (5 bis 10 Klasse) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2009/09/lehrgehaelter1.gif"><img class="alignright size-medium wp-image-1859" title="In vielen Ländern wird zusätzliche Leistung der Lehrer durch Prämienzahlungen belohnt. Beispielsweise kennt das niederländische Schulsystem allein 14 verschiedene Möglichkeiten für Lehrer, sich einen Gehaltszuschlag zu verdienen. " src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2009/09/lehrgehaelter1-222x300.gif" alt="In vielen Ländern wird zusätzliche Leistung der Lehrer durch Prämienzahlungen belohnt. Beispielsweise kennt das niederländische Schulsystem allein 14 verschiedene Möglichkeiten für Lehrer, sich einen Gehaltszuschlag zu verdienen. " width="222" height="300" /></a>Von Dr. Hans-Peter Klös</em></p>
<p>Nach wie vor ist dem öffentlichen Schulwesen der Gedanke fremd, Lehrer für gute Arbeit mit Extra-Geld oder Karriereperspektiven zu entlohnen. Der internationale Vergleich zeigt zudem: Hohe Lehrergehälter allein sind kein Garant für gute Schülerleistungen. So verdienten 2006 in Deutschland Lehrer mit 15-jähriger Dienstzeit, die in der Sekundarstufe I (5 bis 10 Klasse) unterrichten, umgerechnet 51.435 Dollar. Damit lagen sie um 26 Prozent über dem Durchschnitt der betrachteten Industrieländer. Mehr bekamen nur ihre Schweizer Kollegen.</p>
<p>Die hohen Gehälter spiegelten sich aber nicht in den Ergebnissen des Bildungsvergleichstests PISA im Jahre 2006 wider. Finnische, niederländische, belgische und neuseeländische Schüler schnitten hier deutlich besser ab, obwohl das Lehrpersonal hier weniger verdient als in Deutschland. In all diesen Ländern wird zusätzliche Leistung der Lehrer durch Prämienzahlungen belohnt. Beispielsweise kennt das niederländische Schulsystem allein 14 verschiedene Möglichkeiten für Lehrer, sich einen Gehaltszuschlag zu verdienen. Je sechs davon entfallen auf den Bereich Unterrichtsbedingungen (Zulagen für Mehrarbeit, Sonderaufgaben, Schulaktivitäten, Unterricht von Schülern mit besonderem Qualifikationsbedarf) und auf den Bereich Qualifikation und Leistung (Zulangen für höheren Ausbildungsabschluss, Abschlussnote, Abschluss in mehreren Fächern, zusätzlich erworbene berufliche Qualifikationen sowie herausragende Unterrichtsleistungen).</p>
<p>Zwar gibt es in auch Deutschland ein Zulagensystem. Dies ist aber fast ausschließlich nicht auf Leistung ausgerichtet. Zuschläge zum Grundgehalt gibt es im Regelfall für Umstände, die mit guter Arbeit kaum etwas zu tun haben, wie beispielsweise die „Familienzulage“. Entgeltbestandteile hingegen, die ungünstige Unterrichtsbedingungen, eine hohe Arbeitsbelastung in korrekturintensiven Fächern oder zusätzlichen Betreuungsaufwand für förderbedürftige Schüler ausgleichen, existieren in Deutschland nicht. Einzig die unter bestimmten Voraussetzungen gezahlten Überstundenvergütungen honorieren den Extra-Einsatz. Ansonsten gilt nach wie vor das Senioritätsprinzip, und zwar sowohl für verbeamtete als auch für angestellte Lehrer: Wer älter wird, bekommt unabhängig von seiner Leistung mehr Gehalt. Und als Beamte sind deutsche Lehrer nicht kündbar. Im europäischen Ausland ist eine Verbeamtung auf Lebenszeit hingegen nahezu unbekannt. Fast ein Drittel der von der OECD befragten Lehrkräfte gab an, dass sie wegen schlechter Leistung entlassen werden könne. Ohne leistungsorientierte Prämien bei gleichzeitiger Unkündbarkeit fehlt es im deutschen Schulsystem an Anreizen für Lehrer zur Extraleistungen.</p>
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		<title>Wohlstand auf Kosten der Zukunft</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 09:36:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mendorf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Dr. Dr. Jörg Tremmel
Beim Krisenmanagement offenbart sich in Deutschland eine seltene Einigkeit: Ob Bankenrettung, Konjunkturpakete, Staatsverschuldung &#8211; Konsens auf Kosten der nächsten Generationen. Denn niemand anders als sie werden die irrsinnige Neuverschulung des Bundes in den Jahren 2010 bis 2012 in Höhe von 310 Milliarden Euro abtragen müssen. Der gigantische Schuldenberg ist größer als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2009/07/bip.gif"><img class="size-medium wp-image-1446 alignright" title="BIP und Schulden pro Kopf im Jahr 2008" src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2009/07/bip-296x300.gif" alt="BIP und Schulden pro Kopf im Jahr 2008" width="296" height="300" /></a>Von Dr. Dr. Jörg Tremmel</em></p>
<p>Beim Krisenmanagement offenbart sich in Deutschland eine seltene Einigkeit: Ob Bankenrettung, Konjunkturpakete, Staatsverschuldung &#8211; Konsens auf Kosten der nächsten Generationen. Denn niemand anders als sie werden die irrsinnige Neuverschulung des Bundes in den Jahren 2010 bis 2012 in Höhe von 310 Milliarden Euro abtragen müssen. Der gigantische Schuldenberg ist größer als der gesamte Bundeshaushalt für das Jahr 2008. Die Schuldenmeister werden sagen: die Konjunkturpakte sichern Arbeitsplätze. Ist es aber moralisch gerechtfertigt, heutige Probleme auf Kosten künftiger Generationen zu lösen? Meiner Ansicht nach nicht.</p>
<p>In der Krise zeigt sich doch unser grundsätzliches Problem: Wie definieren wir Wohlstand? In der Regel orientieren wir uns am Bruttoinlandsprodukt. Wenn es sinkt, entsteht in Deutschland immer eine gedrückte, pessimistische Stimmung. Geht es uns bei sinkendem BIP aber automatisch schlechter? Selbst in Zeiten sinkender Löhne ist unsere Lebenserwartung weiter angestiegen. Gleiches gilt für Bildung und Gesundheit. Werden solche Faktoren bei der Bewertung des Wohlstandsniveaus mit berücksichtigt, dann geht es uns heute besser als in den Jahren zuvor. Vor diesem Hintergrund ist die Frage mehr als berechtigt, ob wir wirklich 310 Mrd. Euro neue Schulden aufnehmen müssen, nur weil wir uns dann wohler fühlen.</p>
<hr /><em>Jörg Tremmel ist Wissenschaftlicher Direktor der <a title="Hier kommen Sie zur Webseite der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen." href="http://www.generationengerechtigkeit.de" target="_self">Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen</a>. Der BlogBeitrag basiert auf einem <a title="Hier kommen Sie zu dem Interview mit dem Kölner Stadtanzeiger." href="http://www.ksta.de/html/artikel/1245228261423.shtml" target="_blank">Interview mit dem Kölner Stadtanzeiger vom 24. Juni 2009.</a></em></p>
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		<title>Dritter Weg führt in die Irre</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 11:02:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Von Prof. Dr. Michael Hüther
Nach Ansicht vieler Kritiker hat die Wirtschaftskrise ein Steuerungsversagen der Marktwirtschaft offen gelegt. Die moralische Entrüstung über das Fehlverhalten Einzelner, der man mit Verständnis begegnen kann, die Habgier und die Verantwortungslosigkeit, fordern scheinbar kompromisslos eine neue Welt des dritten Weges. Konkrete Vorschläge sind aber bisher ausgeblieben. Sicher ist nur: die dezentrale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a title="Unternehmerisches Handeln in evangelischer Perspektive" href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2009/03/unternehmerisch_handeln1.gif"><img src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2009/03/unternehmerisch_handeln1.thumbnail.gif" alt="Unternehmerisches Handeln in evangelischer Perspektive" align="right" /></a>Von Prof. Dr. Michael Hüther</em></p>
<p>Nach Ansicht vieler Kritiker hat die Wirtschaftskrise ein Steuerungsversagen der Marktwirtschaft offen gelegt. Die moralische Entrüstung über das Fehlverhalten Einzelner, der man mit Verständnis begegnen kann, die Habgier und die Verantwortungslosigkeit, fordern scheinbar kompromisslos eine neue Welt des dritten Weges. Konkrete Vorschläge sind aber bisher ausgeblieben. Sicher ist nur: die dezentrale Steuerung über den Markt wird abgelehnt. Dagegen soll der staatlichen Lenkung eine bedeutendere Rolle zukommen. Das ist eine Wunschvorstellung für eine Welt, die nur von Guten und vom Guten geprägt ist. Immerhin ergibt sich so die Chance, moralsensible Menschen wieder in den öffentlichen Raum zurückzuholen und in einen konstruktiven Dialog einzubinden. Dafür bedarf es jedoch Brücken zu neuer Sprachfähigkeit. Die <a title="Hier kommen Sie zur Denkschrift des evangelischen Rates." href="http://www.ekd.de/download/ekd_unternehmer.pdf" target="_blank">Denkschrift des Rates der Evangelischen Kirche </a>„Unternehmerisches Handeln in evangelischer Perspektive“ rückt einen zentralen Akteur unserer Wirtschaftsordnung wieder ins rechte Licht: den Unternehmer. Ihm wird eine hohe Bedeutung für Innovation, Wertschöpfung und gesamtwirtschaftlichen Wohlstand zugesprochen. „Unternehmerische Freiheit in evangelischer Perspektive ist Freiheit in Verantwortung vor Gott und den Menschen“, so heißt es in der Denkschrift. Verantwortung und Haftung sind die tragenden <a title="Hier kommen Sie zu einer Übersichtsgrafik über die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft." href="http://www.insm.de/Steuern___Finanzen/Ordnungspolitische_Massnahmen.html;jsessionid=E71262498CEB122F12F02E29F77957FA" target="_blank">Pfeiler der Sozialen Marktwirtschaft</a>. Die Suche nach einem dritten Weg erübrigt sich, wenn es uns gelingt, die ordnungspolitischen Eckpfeiler zu reanimieren. Das ist zwar weniger spektakulär, aber nicht minder wirksam.</p>
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