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	<title>INSM - ÖkonomenBlog, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) &#187; Professoren</title>
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	<description>Welche Reformen braucht unser Land? Wie erreichen wir mehr Wachstum und Beschäftigung? Experten geben Antworten - diskutieren Sie mit!</description>
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		<title>VWL für Lieschen Müller: van Suntums &#8220;Die unsichtbare Hand&#8221; in vierter Auflage</title>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2011 11:16:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Eber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ökonomen-Bücher]]></category>
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		<description><![CDATA[Medien versuchen aus Nachrichten Einzigartigkeiten zu schaffen. Das ist ihr Geschäft. Denn das Einzigartige findet Aufmerksamkeit. Was es (angeblich) noch nie gegeben hat, wird gelesen, gehört, geschaut. Volkswirte sind so etwas wie die natürlichen Feinde der Medien, zumindest der Boulevard-Medien. „Der Euro führt uns in die Katastrophe!“ Die Welt hat schon viele Währungsreformen erlebt &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6144" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2011/05/Bildschirmfoto-2011-05-30-um-11.33.29.png"><img class="size-medium wp-image-6144 " title="Nicht wirklich schöner geworden: Die Cover von &quot;Die unsichtbare Hand&quot; zweite Auflage (links) und vierte Auflage" src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2011/05/Bildschirmfoto-2011-05-30-um-11.33.29-300x205.png" alt="Nicht wirklich schöner geworden: Die Cover von &quot;Die unsichtbare Hand&quot; zweite Auflage (links) und vierte Auflage" width="300" height="205" /></a><p class="wp-caption-text">Nicht wirklich schöner geworden: Die Cover von &quot;Die unsichtbare Hand&quot; zweiter (links) und vierter Auflage.</p></div>
<p>Medien versuchen aus Nachrichten Einzigartigkeiten zu schaffen. Das ist ihr Geschäft. Denn das Einzigartige findet Aufmerksamkeit. Was es (angeblich) noch nie gegeben hat, wird gelesen, gehört, geschaut.</p>
<p>Volkswirte sind so etwas wie die natürlichen Feinde der Medien, zumindest der Boulevard-Medien. „Der Euro führt uns in die Katastrophe!“ Die Welt hat schon viele Währungsreformen erlebt &#8211; und überlebt. „Die aufstrebenden asiatischen Staaten greifen nach der ökonomischen Weltherrschaft!“ Arbeitsteilung hilft am Ende allen. - Den apokalyptischen medialen Zukunftsszenarien stellt der besonnene Volkswirt die entspannte Analyse menschlicher Interaktionen gegenüber.</p>
<p>Ulrich van Suntum ist so ein besonnener Volkswirt. Gerade ist in vierter Auflage sein Buch „<strong>Die unsichtbare Hand &#8211; ökonomisches Denken gestern und heute</strong>“ erschienen (<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3642161421">Bestellung bei Amazon</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3642161421" border="0" alt="" width="1" height="1" />). Wie kein zweites deutschsprachiges Buch liefert es zu den alltäglichen Nachrichten fundierte ökonomische Zusammenhänge.</p>
<p>Vernichtet der technische Fortschritt Arbeitsplätze? Wie entsteht Inflation? Gehen uns bald die Rohstoffe aus? Auf alle relevanten ökonomischen Debatten der vergangenen Jahrzehnte bietet „Die unsichtbare Hand“ das ökonomische Rüstzeug &#8211; in Form von ökonomischer Theorie, auch durch historische Vergleiche. (<a title="Download Inhaltsverzeichnis" href="http://www.springer.com/cda/content/document/cda_downloaddocument/9783642161421-t1.pdf?SGWID=0-0-45-1086360-p174109758">Download Inhaltsverzeichnis</a>)</p>
<p>Auch die aktuelle Finanzkrise ist für den Professor am <a title="Hier geht&apos;s zum Centrum für angewandte Wirtschaftsforschung." href="http://www.cawm.de/" target="_blank">„Centrum für angewandte Wirtschaftsforschung“ an der Universität Münster</a> keine wirkliche Überraschung: „Große Finanzkrisen hat es auch schon früher gegeben, etwa den holländischen Tulpenwahn im 17. Jahrhundert oder den Zusammenbruch der Papiergeldwährung in Frankreich ein knappes Jahrhundert später “, schreibt van Suntum, „nur sind die Lehren daraus vielfach wieder vergessen worden.“</p>
<p>Es ist wohl Hans Besters, dem verstorbenen Professor für Volkswirtschaftslehre an der Ruhr-Universität Bochum, zu verdanken, dass es dieses Buch überhaupt gibt. „Er hat mich davor gewarnt“, schreibt van Suntum, „allein der Mathematik zu trauen, wenn es um ökonomische Probleme geht.“ Letzten Endes habe Besters immer nur das gelten lassen, was man notfalls auch „Lieschen Müller“ habe klarmachen können.</p>
<p>Das ist die Stärke von „Die unsichtbare Hand“: Es ist für Nicht-Ökonomen verständlich und für Ökonomen dennoch erhellend.</p>
<p>Diesem Buch sind viele Leser zu wünschen. Doch dazu wird es vermutlich nicht kommen. Der Wissenschaftsverlag <a href="http://www.springer.com" target="_blank">Springer</a> gibt sich wenig bis keine Mühe, das Buch mit Hilfe der Optik für breitere Leserschichten attraktiv zu machen. Seit der ersten Auflage prangt eine langweilige Luftbildaufnahme Manhattens auf dem Cover. Das Foto soll wohl als Symbol für die Wirtschaft stehen. Doch van Suntums Buch ist so ziemlich genau das Gegenteil. Es geht ihm nicht um anonymes Wirtschaften. Zahlreiche ökonomische Denker stellt van Suntum in seinem Buch vor, und ganz grundsätzlich steht immer der Mensch im Mittelpunkt seiner Überlegungen.</p>
<p>Eine große Auflage ist also nicht zu erwarten. Es wäre schon viel gewonnen, wenn es in mancher Redaktion gelesen würde.<!-- post eof --></p>
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		<title>Der Euro-Rettungsschirm ist groß genug!</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 09:19:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Dr. Renate Ohr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In einer Massenpetition wenden sich 189 Wirtschaftsprofessoren gegen den Plan der Europäischen Finanzminister den Euro-Rettungsschirm auszudehnen und einen dauerhaften Rettungsschirm (EMS) einzurichten. In ihrem Appell warnen sie von den fatalen Folgen für das Gesamtprojekt Europäische Union, sollte das Vorhaben umgesetzt werden. Zu den Unterzeichner gehören auch die ÖkonomenBlog-Autoren: Stefan Felder, Universität Duisburg-Essen, Andreas Freytag, Universität [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2011/02/euro_apell.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-5594" title="In einer Massenpetition wenden sich 189 Wirtschaftsprofessoren gegen den Plan der Europäischen Finanzminister den Euro-Rettungsschirm auszudehnen." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2011/02/euro_apell-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>In einer Massenpetition wenden sich 189 Wirtschaftsprofessoren gegen den Plan der Europäischen Finanzminister den Euro-Rettungsschirm auszudehnen und einen dauerhaften Rettungsschirm (EMS) einzurichten. In ihrem Appell warnen sie von den fatalen Folgen für das Gesamtprojekt Europäische Union, sollte das Vorhaben umgesetzt werden. Zu den Unterzeichner gehören auch die ÖkonomenBlog-Autoren: <strong>Stefan Felder</strong>, Universität Duisburg-Essen, <strong>Andreas Freytag</strong>, Universität Jena, <strong>Justus Haucap</strong>, Universität Düsseldorf, <strong>Renate Ohr</strong>, Universität Göttingen, <strong>Bernd Raffelhüschen</strong>, Universität Freiburg,  <strong>Joachim Weimann,</strong> Universität Magdeburg.<br />
<hr size="2" />
<p><em><a title="Hier geht es zu dem Appell." href="http://www.wiso.uni-hamburg.de/lucke/?p=581" target="_blank">Hier</a> geht es zu dem Appell.</em><!-- post eof --></p>
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		<title>Sparen schafft Wohlstand</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 09:25:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Dr. Andreas Freytag</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der europäische Sparkurs erntete vor allem von der amerikanischen Regierung viel Kritik. Prominente Unterstützung für die US-Regierung leistete der Nobelpreisträger Paul Krugman. Deutschland würde den wirtschaftlichen Aufschwung der Welt durch die Sparmaßnahmen abwürgen, heißt es. Doch hier hat man offensichtlich etwas falsch verstanden: Das Sparpaket heißt nicht, dass die deutsche Regierung aufhört, Geld auszugeben. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/07/europaeischer_sparkurs.gif"><img class="alignleft size-medium wp-image-4088" title="Die europäischen Staaten sind auf Konsolidierungskurs. Und das ist auch gut so findet Prof. Freytag von der Universität Jena" src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/07/europaeischer_sparkurs-300x266.gif" alt="Die europäischen Staaten sind auf Konsolidierungskurs. Und das ist auch gut so findet Prof. Freytag von der Universität Jena" width="300" height="266" /></a></p>
<p>Der europäische Sparkurs erntete vor allem von der amerikanischen Regierung viel Kritik. Prominente Unterstützung für die US-Regierung leistete der Nobelpreisträger Paul Krugman. Deutschland würde den wirtschaftlichen Aufschwung der Welt durch die Sparmaßnahmen abwürgen, heißt es.</p>
<p>Doch hier hat man offensichtlich etwas falsch verstanden: Das Sparpaket heißt nicht, dass die deutsche Regierung aufhört, Geld auszugeben. Die Maßnahmen sehen lediglich vor, die Ausgaben zu reduzieren, um das staatliche Defizit zu verkleinern. Wie wichtig dieser Schritt ist, wird besonders offensichtlich, wenn man sich anschaut, zu welch billigen Zinsen sich Deutschland dieser Tage seine noch immer notwendige Neuverschuldung finanziert. Die billigen Zinsen vermitteln den Eindruck, dass Ausgaben nichts kosten und dass das Geld schon irgendwie fließen wird. Doch irgendwann steigen die Zinsen und die Schuld muss beglichen werden – und zwar von zukünftigen Generationen der Steuerzahler.</p>
<p>Der Sparkurs fördert das Vertrauen in die Wirtschaftspolitik der Regierungen. Und mehr Vertrauen in die europäischen Regierungen heißt auch mehr Vertrauen in den Euro, mehr langfristige Investitionen und ultimativ: mehr Wohlstand.</p>
<hr /><em>Die Langfassung dieses Beitrags finden Sie <a title="Hier kommen Sie zu der Langfassung des Beitrags." href="http://www.aicgs.org/analysis/c/freytag062410.aspx" target="_blank">hier</a>.</em><!-- post eof --></p>
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		<title>G20: Wenig Lob, viel Tadel</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 08:46:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ÖkonomenBlog-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der G20 Gipfel in Toronto zu Ende. Doch führende Ökonomen sind von den Ergebnissen überwiegend enttäuscht. Vergeblich suche man verbindliche Regulierungsvorschriften für die Banken, um eine weitere Bankenkrise zu verhindern. Positiven Anklang findet hingegen die beschlossene Sparpolitik der Industrienationen. Im Deutschland-Funk kritisierte Prof. Hans-Werner Sinn die fehlenden Beschlüsse zur Bankenregulierung auf dem G20 Gipfel. Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/06/G20_Toronto1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4044" title="Der G20 Gipfel in Toronto ist zu Ende. Das Urteil der Ökonomen ist überwiegend enttäuschend. " src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/06/G20_Toronto1.jpg" alt="Der G20 Gipfel in Toronto ist zu Ende. Das Urteil der Ökonomen ist überwiegend enttäuschend. " width="203" height="135" /></a><strong>Der G20 Gipfel in Toronto zu Ende. Doch führende Ökonomen sind von den Ergebnissen überwiegend enttäuscht. Vergeblich suche man verbindliche Regulierungsvorschriften für die Banken, um eine weitere Bankenkrise zu verhindern. Positiven Anklang findet hingegen die beschlossene Sparpolitik der Industrienationen.</strong></p>
<h3>Im Deutschland-Funk kritisierte Prof. Hans-Werner Sinn die fehlenden Beschlüsse zur Bankenregulierung auf dem G20 Gipfel. Im Deutschlandfunk sagte er,</h3>
<blockquote><p>“Wir hatten natürlich gehofft, dass es zu einer Regulierung der Banken kommt, die ihnen mehr Eigenkapital abverlangt, damit ein größerer Puffer in Krisenzeiten da ist und im vornherein nicht so stark gezockt wird. Aber das ist nicht gekommen. Jetzt hofft jeder auf den Gipfel in Seoul im November.“</p></blockquote>
<h3>Dagegen begrüßt er die Beschlüsse zur Schuldenpolitik,</h3>
<blockquote><p>„Die Zeit ist auch gekommen. Wir haben einen tollen Konjunkturaufschwung. Wann, wenn nicht jetzt, soll man die Neuaufnahme von Schulden reduzieren.“</p></blockquote>
<h3>Der Direktor des makroökonomie und Konjunkturforschung, Prof. Gustav Horn, hätte sich mehr konkrete Beschlüsse zur Bankenregulierung gewünscht. Die Lobby der Finanzwirtschaft habe sich durchgesetzt.</h3>
<blockquote><p>„Damit ist der Keim für die nächste Krise gelegt“</p></blockquote>
<h3>Prof. Klaus Zimmermann ,  Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) sieht dies ähnlich. Auch er kritisiert die Verschleppung der konkreten Umsetzung der Maßnahmen.</h3>
<blockquote><p>„Bald zwei Jahre nach der Eskalierung der Finanzkrise schwindet so der politische Druck, tatsächlich zu neuen global gültigen Regulierungen zu kommen.“ Dies betreffe einerseits die höheren Eigenkapitalquoten der Banken, andererseits aber auch die Zertifizierung von neuen Finanzprodukten und Finanzstrategien sowie die Einbeziehung von Hedge-Fonds und Ratingagenturen. „Die Ratingagenturen spielen auch in der Euro-Krise eine dubiose Rolle und sollten abgeschafft werden“.</p></blockquote>
<h3>Prof. Zimmermann begrüßt aber, dass die Teilnehmer des G20 Gipfels von einer Einführung einer Transaktionssteuer abgesehen haben und fordert:</h3>
<blockquote><p>„Man sollte die Diskussion darüber nun wirklich beenden.“</p></blockquote>
<h3>Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft und ÖkonomenBlog-Autor Prof Michael äußerte Lob dafür, dass wichtige</h3>
<blockquote><p>„Änderungen wie die Eigenkapitalvorschriften für die Banken in ihrem Timing angepasst“ worden seien. „Denn die Genesung des Bankensektors ist zwar vorangeschritten, doch es besteht noch erheblicher Anpassungsbedarf“. Zu früh verschärfte Eigenkapital-Anforderungen hätten die Kreditvergabefähigkeit des Bankensystems geschwächt.“</p></blockquote>
<p><!-- post eof --></p>
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		<title>Gipfel der Entscheidungen?</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 11:47:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Dr. Klaus F. Zimmermann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fast 2  Jahre nach der Lehmann-Pleite sollen die Absichtserklärungen der führenden Industrienationen, die Banken besser zu regulieren und an den Krisenkosten zu beteiligen, auf dem G20 Gipfel in Toronto nun endlich in die Tat umgesetzt werden. Doch die Aussichten dafür sind trübe. Zu unterschiedlich sind die Interessen der einzelnen Staaten. Ein Zankapfel: Wann ist der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/06/G20_Toronto1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4044" title="Was erwartet und in Toronto? Das sagen Ökonomen." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/06/G20_Toronto1.jpg" alt="Was erwartet und in Toronto? Dr. Matthes vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln ist skeptisch." width="203" height="135" /></a>Fast 2  Jahre nach der Lehmann-Pleite sollen die Absichtserklärungen der führenden Industrienationen, die Banken besser zu regulieren und an den Krisenkosten zu beteiligen, auf dem G20 Gipfel in Toronto nun endlich in die Tat umgesetzt werden. <a title="Hier finden Sie den ÖkonomenBlog-Beitrag von Dr. Jürgen Matthes." href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wettbewerb/trube-aussichten-fur-toronto/" target="_self">Doch die Aussichten dafür sind trübe.</a> Zu unterschiedlich sind die Interessen der einzelnen Staaten. Ein Zankapfel: Wann ist der richitge Zeitpunkt für den Ausstieg aus den Milliardenhilfen gekommen?<br />
</strong></p>
<h3>Prof. Klaus Zimmermann, Direktor des deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung,  glaubt die Forderung der USA an die Europäer den Sparkurs zu verlassen, diene nur der amerikanischen Strategie. Gegenüber der<a title="Hier kommen Sie zu dem Beitrag in der FAZ." href="http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E081904B266C743EFB5368E8A081E9124~ATpl~Ecommon~Sspezial.html" target="_blank"> FAZ </a>sagt er,</h3>
<blockquote><p>„Dies sichert die Kapitalzuflüsse in die Vereinigten Staaten und lenkt davon ab, dass sich Amerika längst im gleichen Schuldenstrudel befindet.“</p></blockquote>
<h3>Auch der Konjunkturchef des Instituts für Weltwirtschaft Kiel, Joachim Scheide, ist gegenüber der amerikanische Kritik skeptisch,</h3>
<blockquote><p>„Das Sparpaket der Bundesregierung bedeutet nur eine Defizitreduktion von etwa 0,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts im Jahr. Das ist wahrlich kein Overkill“</p></blockquote>
<h3>Der Nobelpreisträger Paul Krugman beurteilt die europäische Sparpolitik kritisch. </h3>
<p><a title="Hier finden Sie das Interview des Handelsblatt mit Paul Krugman." href="http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/breitseite-gegen-bundesbank-chef-axel-weber-waere-ein-risiko-fuer-den-euro;2604560" target="_blank">In einem Interview mit dem Handelsblatt</a> sagt er,</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Frage ist doch, ob man damit beginnen soll, wenn die Wirtschaft sieben oder acht Prozentpunkte unter ihrer normalen Auslastung liegt. Jetzt ist nicht die Zeit, sich über Defizite Sorgen zu machen. (&#8230;) Wenn die Deutschen 80 Milliarden weniger ausgeben, spürt man das auch in den Nachbarländern. Der Konsolidierungskurs Deutschlands drückt nicht nur im eigenen Land die Konjunktur, er bremst auch in anderen Ländern das Wachstum.“</p></blockquote>
<h3>Der Vorsitzende des Rats der Wirtschaftsweisen, Prof. Wolfgang Franz,  kontert wenige Tage später im <a title="Hier finden Sie den Gastbeitrag von Prof. Wolgang Franz." href="http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/oekonomie-wie-waere-es-mit-fakten-herr-krugman;2605582" target="_blank">Handelsblatt</a> und stellt folgende Gegenfragen,</h3>
<blockquote><p>&#8220;Wo nahm denn die Finanzkrise ihren Anfang? Welche Zentralbank hat denn eine viel zu expansive Geldpolitik betrieben? Welches Land beschritt sozialpolitische Irrwege, indem einkommensschwache Haushalte mit Hypothekendarlehen beglückt wurden, die sie nie und nimmer abbezahlen konnten? Wer hat denn im Jahr 2004 die Regulierungen zur Begrenzung des Schuldenhebels von Investmentbanken stark abgeschwächt und 2008 die Investmentbank Lehman Brothers zusammenbrechen lassen und damit den Gau auf den internationalen Finanzmärkten eingeleitet?&#8221;</p></blockquote>
<p><!-- post eof --></p>
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		<item>
		<title>EU am Scheideweg</title>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 13:15:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ÖkonomenBlog-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die EU spannt einen in der Geschichte einmaligen Rettungsschrim auf. Für klamme Mitgliedsstaaten wurde ein 750 Milliarden schwerer Rettungsfonds eingerichtet. Dabei kommen 440 Milliarden in Form von Garantien und Krediten von den Mitgliedsstaaten, 60 Milliarden stellt die europäische Kommission bereit und 250 Milliarden stammen aus dem Topf des IWF. Darüber hinaus hat die EZB mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die EU spannt einen in der Geschichte einmaligen Rettungsschrim auf. Für klamme Mitgliedsstaaten wurde ein 750 Milliarden schwerer Rettungsfonds eingerichtet. Dabei kommen 440 Milliarden in Form von Garantien und Krediten von den Mitgliedsstaaten, 60 Milliarden stellt die europäische Kommission bereit und 250 Milliarden stammen aus dem Topf des IWF. Darüber hinaus hat die EZB mit dem Aufkauf von Staatsanleihen begonnen und finanziert somit faktisch Staatsdefizite mit der Notenpresse.</strong></p>
<p>Der Chef der deutschen Bundesbank, <strong>Prof. Axel Weber</strong>, äußert sich gegenüber der Börsenzeitung skeptisch. Der Ankauf von Staatsanleihen berge</p>
<blockquote><p>&#8220;erhebliche Stabilitätspolitische Risiken.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Ankäufe sollten deswegen streng begrenzt werden.</p>
<blockquote><p>&#8220;Sie zielen allein darauf ab, die Funktionsfähigkeit der Anleihemärkte und des geldpolitischen Transmissionsprozesses wiederherzustellen.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Prof. Hans-Werner Sinn</strong>, Präsident des Münchener IFO Instituts, sieht darin nicht unbedingt Inflationsrisiken. Vielmehr sieht er das Geld der deutschen Steuerzahler bedroht.</p>
<blockquote><p>„Es droht aber ein Verlust mit den griechischen Anleihen. Für die Verluste der EZB kommt in erster Linie der deutsche Steuerzahler auf“</p></blockquote>
<p>sagte er gegenüber der<a title="Hier kommen Sie zum Beitrag in der FAZ" href="http://www.faz.net/s/Rub3ADB8A210E754E748F42960CC7349BDF/Doc~E451941B7954A4F1ABC25D6169095DF3C~ATpl~Ecommon~SMed.html" target="_blank"> FAZ.</a></p>
<p><strong>Prof. Clemens Fuest</strong>, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats beim Finanzministerium, sieht das anders. Inflation droht nicht in der kurzen Frist,</p>
<blockquote><p>„aber langfristig auf jeden Fall. Deshalb darf der Ankauf von Staatsanleihen nur eine vorübergehende Maßnahme sein.“</p></blockquote>
<p>Weitestgehend einig ist man sich darüber, ob das Rettungspaket den griechischen Staatsbankrott vermeiden kann. <strong>Prof. Sinn</strong> geht trotz Rettungspaket von einer Insolvenz Griechenlands aus:</p>
<blockquote><p>“Es ist nicht abzusehen, dass Griechenland in der Lage sein wird, seine Schulden zurückzuzahlen. Die 110 Milliarden Euro über drei Jahre, die Griechenland zur Verfügung gestellt werden, dienen dazu, die privaten Gläubiger, gegen staatliche Gläubiger auszutauschen.“</p></blockquote>
<p>Auch <strong>Prof. Fuest </strong>rechnet nicht mit einer Rettung:</p>
<blockquote><p>„Ich rechne damit, dass Griechenland seine Schulden nicht zurückzahlen kann.“</p></blockquote>
<p><a title="Hier kommen Sie zum Interview von Prof. Burghof mit dem Focus" href="http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/oekonom-hans-peter-burghof-die-ezb-verliert-ihre-glaubwuerdigkeit_aid_506904.html" target="_blank">Gegenüber dem Focus sagt<strong> Hans-Peter Burghof</strong>,</a> Professor für Finanzdienstleistungen an der Universität Hohnheim:</p>
<blockquote><p>„Die Aufgabe der EZB ist es, Europa vor einer Inflation zu schützen. Ich bin nicht sicher, ob sie das jetzt noch kann. Ihre Unabhängigkeit ist bedroht.“</p></blockquote>
<p>Als letzten Ausweg aus der Krise sieht <strong>Burghof </strong>nur die Haushaltskonsolidierung:</p>
<blockquote><p>„Es geht nichts an einer Haushaltskonsolidierung vorbei. Die südlichen EU-Länder müssen ihre Ausgaben zurückfahren, auch wenn das erst mal wehtut und womöglich die Konjunktur dämpft. Das Problem ist: Ihnen fehlt der Anreiz, zu sparen. Ihre Fehler werden schließlich sozialisiert: Die anderen EU-Länder zahlen.“</p></blockquote>
<hr /><em><strong>ÖkonomenBlog zur Griechenlandkrise<br />
</strong></em><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wettbewerb/nein-%e2%80%93-weil%c2%b4s-nicht-hilft/" target="_self"><em>Nein &#8211; weil´s nicht hilft</em></a><em> &#8211; von Frank Schäffler, MdB<br />
</em><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/rosskur-fur-griechenland/" target="_self"><em>Rosskur für Griechenland </em></a><em>- von Prof. Dr. Michael Hüther</em><br />
<a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/griechenland-sollte-wahrungsunion-verlassen/" target="_self"><em>Griechenland sollte Währungsunion verlassen</em></a><em> &#8211; von Prof. Dr. Rolf Peffekoven<br />
</em><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/axt-an-wurzeln-des-wohlstandes/" target="_self"><em>Axt an Wurzeln des Wohlstandes </em></a><em>- von Prof. Dr. Andreas Freytag</em><br />
<em><a title="Zum Artikel EZB:Unabhängigkeit in Gefahr" href="http://www.insm-oekonomenblog.de/globalisierung/ezb-unabhangigkeit-in-gefahr/" target="_blank">EZB: Unabhängigkeit in Gefahr</a> &#8211; von Marc Feist<br />
</em><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/steuern/giechensoli-mehr-als-fragwurdig/" target="_self"><em>Griechensoli mehr als fragwürdig</em></a><em> &#8211; von Prof. Dr. Michael Hüther<br />
</em><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/darf%e2%80%99s-ein-bisschen-mehr-sein/" target="_self"><em>Darf´s ein bisschen mehr sein? </em></a><em>- von Marco Mendorf<br />
</em><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/stabilitat-des-euro-gefahrdet/" target="_self"><em>Stabilität des Euros gefährdet?</em></a><em> &#8211; von Prof. Dr. Renate Ohr<br />
</em><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wettbewerb/und-tschus/" target="_self"><em>Und tschüs</em></a><em> &#8211; von Frank Schäffler<br />
</em><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wirtschaft/griechische-naturkatastrophe/" target="_self"><em>Griechische Naturkatastrophe</em></a><em> &#8211; von Prof. Dr. Andreas Freytag<br />
</em><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/starker-euro-%e2%80%93-nur-ohne-griechen-hilfe/" target="_self"><em>Starker Euro – nur ohne Griechen-Hilfe </em></a><em>- von Frank Schäffler, MdB<br />
Dossier zur Finanzkrise in Griechenland </em><a href="http://www.insm.de/insm/Themen/Steuern-und-Finanzen/INSM-Dossier-Griechenland-Finanzkrise.html" target="_blank"><em>auf INSM.de</em></a><!-- post eof --></p>
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		<title>Die nächste Runde für Hayek und Keynes</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 12:12:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ÖkonomenBlog-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer ist Friedrich August von Hayek? John Maynard Keynes dürften momentan zumindest alle kennen. Beide Ökonomen trugen in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts einen erbitterten wissenschaftlichen Kampf aus. Überzeugungen können unterschiedlicher nicht sein. Keynes meinte: der Staat müsse lenkend in den Markt eingreifen. Konjunkturzyklen mit Steuergeld bekämpfen. Hayek war anderer Auffassung: der Staat soll [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="303" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/d0nERTFo-Sk&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="303" src="http://www.youtube.com/v/d0nERTFo-Sk&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Wer ist Friedrich August von Hayek? John Maynard Keynes dürften momentan zumindest alle kennen. Beide Ökonomen trugen in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts einen erbitterten wissenschaftlichen Kampf aus. Überzeugungen können unterschiedlicher nicht sein. Keynes meinte: der Staat müsse lenkend in den Markt eingreifen. Konjunkturzyklen mit Steuergeld bekämpfen. Hayek war anderer Auffassung: der Staat soll sich aus dem Marktgeschehen heraus halten und lediglich einen Ordnungsrahmen vorgeben. Die erste Runde ging an Hayek. Denn nach dem New Deal und der daraus resultierenden Staatsverschuldung der USA verstaubten Keynes Lehren die nächsten 80 Jahre in den Schubladen der Universitätsbibliotheken. Erst die Krise hat Keynes Theorien wieder an die Oberfläche gespült. Plötzlich sind wieder alle Keynesianer – wirklich alle? Der Kampf geht in die nächste Runde.<!-- post eof --></p>
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		<title>Phelps: Strukturwandel nicht blockieren</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 11:46:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ÖkonomenBlog-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nobelpreisträger Edmund S. Phelps verbeitet im Handelsblatt Optimismus: Der Weg zu Wohlstand und stabilen Märkten sei steil, aber begehbar. Die Politik dürfe jetzt nicht den Fehler begehen, den ausstehenden Strukturwandel zu blockieren: &#8220;Ein Großteil der fiskalischen Anreize für die Verbraucher führt dazu, dass die Unternehmen etwas länger an ihren Mitarbeitern festhalten, anstatt sie in expandierende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nobelpreisträger <strong>Edmund S. Phelps</strong> verbeitet im Handelsblatt Optimismus: Der Weg zu Wohlstand und stabilen Märkten sei steil, aber begehbar. Die Politik dürfe jetzt nicht den Fehler begehen, den ausstehenden Strukturwandel zu blockieren:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ein Großteil der fiskalischen Anreize für die Verbraucher führt dazu, dass die Unternehmen etwas länger an ihren Mitarbeitern festhalten, anstatt sie in expandierende Branchen zu entlassen, die wettbewerbsfähig sind. Ein Großteil der Anreize für Hauseigentümer hält die Immobilienpreise auf einem unhaltbaren Niveau. Das verlangsamt die Wanderung der überschüssigen Ressourcen aus dem Baugewerbe in die restliche Wirtschaft. Eine weitere Runde globaler Konjunkturpakete, nachdem der Abschwung vorbei bzw. fast vorbei ist, würde die Zinssätze steigen und die Investitionstätigkeit sinken lassen.&#8221;</p></blockquote>
<hr /><em>Edmund S. Phelps ist Direktor des Center on Capitalism and Society, Ökonomie-Nobelpreisträger 2006 und Redner der </em><a title="Hier können Sie die Rede von Edmund S. Phelps nachlesen." href="http://www.insm.de/insm/Aktionen/INSM-Veranstaltungen/Die-INSM-Erhard-Lecture-von-Professor-Edmund-Phelps-in-deutscher-uebersetzung.html" target="_blank"><em>Ludwig-Erhand-Lecture 2007</em></a><em>.<br />
Den Ökonomischen Gastkommentar von Edmund S. Phelps </em><a title="Hier gehts zum Handelsblatt." href="http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitaege/gastkommentar-der-weg-zu-wohlstand-und-stabilen-maerkten-ist-steil;2496196" target="_blank"><em>können Sie hier nachlesen</em></a><em>.</em><!-- post eof --></p>
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		<title>Bologna: Master of Desaster?</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 09:11:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ÖkonomenBlog-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ÖkonomenBlog-Podcast Folge 11 – mit Christine Konegen-Grenier und Johann Wolfgang Schoop Die Master- und Bachelor-Studiengänge – kurz Bologna – stehen in der Kritik der Studierenden: zu schlampig umgesetzt, zu verschult, zu durcheinander, zu kurz. Dabei sind sich Studenten und Professoren im Kern einig: Bologna war richtig, in der Theorie gut, doch die Realität hinkt hinter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="overflow: hidden">
<p><strong><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2009/12/bachelor.gif"><img class="alignleft size-medium wp-image-2662" title="Der Anteil der Bachelor Studenten an allen Studienanfängern ist in Bremen mit 80,8% am höchsten." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2009/12/bachelor-300x266.gif" alt="Der Anteil der Bachelor Studenten an allen Studienanfängern ist in Bremen mit 80,8% am höchsten." width="300" height="266" /></a>ÖkonomenBlog-Podcast Folge 11 – mit Christine Konegen-Grenier und Johann Wolfgang Schoop</strong></p>
<p>Die Master- und Bachelor-Studiengänge – kurz Bologna – stehen in der Kritik der Studierenden: zu schlampig umgesetzt, zu verschult, zu durcheinander, zu kurz. Dabei sind sich Studenten und Professoren im Kern einig: Bologna war richtig, in der Theorie gut, doch die Realität hinkt hinter den eigenen Ansprüchen hinterher. Es ist unumstritten, dass eine Neu-Strukturierung der Studiengänge längst überfällig war. Der Weg zu besserer Lehrqualität und kleineren Gruppen erfordert aber gleichzeitig, dass die Dozenten sich mehr um ihre Studenten kümmern müssen.</p>
<p>Johann Wolfgang Schoop, Vorsitzender des Asta der Universität Bonn, erachtet insbesondere die Abbrecherquoten als äußerst problematisch. Muss ein Student sein Studium nach acht Semestern abbrechen, stehe er praktisch vor dem Nichts.  Schoop lehnt die Studentenstreiks ab, erhofft sich allerdings eine größere Wahrnehmung für bessere Bildungspolitik.  Die Bildungsexpertin des Instituts der deutschen Wirtschaft, Christiane Konegen-Grenier, weist darauf hin: die Stimmung unter den Streikenden sei schlechter als die reale Lage. Eine neue Studie zeige jetzt auch: <a title="Hier kommen Sie zu einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft." href="http://www.iwkoeln.de/tabid/2207/ItemID/24166/language/de-DE/Default.aspx" target="_blank">Die Karrierechancen von Bachelor- und Masterabsolventen sind gut. </a></p>
<p><a title="Hier können Sie die elfte Folge vom ÖkonomenBlog-Podcast downloaden." href=" http://oekonomenblog-podcast.podspot.de/files/OekonomenBlog-Podcast11.mp3" target="_blank"><img class="alignleft" style="padding-right: 10px;" title="Folge 11 mit Christiane Konegen-Grenier und Johann Wolfgang Schoop: Bologna: Master of Disaster?" src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/download_icon.gif" alt="Folge 11 mit Christiane Konegen-Grenier und Johann Wolfgang Schoop: Bologna: Master of Disaster?" /><strong>Download:</strong><br />
Folge 11 zum Bildungsstreik &#8211;  Bologna: Master of Disaster?</a></p>
</div>
<div style="overflow: hidden">
<hr /></div>
<div style="overflow: hidden"><em><em><strong>Abonnieren Sie den ÖkonomenBlog-Podcast</strong> hier bei </em><a title="Hier gehts zu iTunes." href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/browserRedirect?url=itms%253A%252F%252Fitunes.apple.com%252FWebObjects%252FMZStore.woa%252Fwa%252FviewPodcast%253Fid%253D336214474" target="_blank"><em>iTunes</em></a><em>.</em></em></div>
<div style="overflow: hidden"><em><strong>Hier finden Sie Fotos</strong> der <a title="Hier gehts zu Fotos bei Flicker." href="http://www.flickr.com/photos/37880611@N05/sets/72157622925412076/" target="_blank">Diskussionsrunde</a>.</em></div>
<div style="overflow: hidden"><em> </em></div>
<div style="overflow: hidden"><em><strong>Der Bildungsstreik im ÖkonomenBlog. Das sagen die Studenten:</strong></em></div>
<div style="overflow: hidden"><em><a title="Hier finden Sie den Blog-Beitrag der RCDS Vorsitzenden Anna-Kathrin Gesnke." href="http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/konkrete-ansatze-fur-konzepte-fehlanzeige/" target="_blank">Hier finden Sie den ÖkonomenBlog-Beitrag </a>der Vorsitzenden des RCDS, Anna-Katharina Genske.</em></div>
<div style="overflow: hidden"><em><a title="Hier finden Sie den ÖkonomenBlog-Beitrag des Vorsitzenden der JuSo-Hochschulgruppe, Florian Hillebrand." href="http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/mehr-chancengleichheit-im-bildungssystem/" target="_blank">Hier finden Sie den ÖkonomenBlog-Beitrag </a>des Vorsitzenden der Juso Hochschulgruppe, Florian Hillebrand.</em></div>
<div style="overflow: hidden"><em><a title="Hier finden Sie den ÖkonomenBlog-Beitrag des Bundesvorsitzenden der Liberalen Hochschulgruppe, Johannes Knewitz." href="http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/prioritaten-statt-sozialismus/" target="_blank">Hier finden Sie den ÖkonomenBlog-Beitrag</a> des Bundesvorsitzenden der Liberalen Hochschulgruppe, Johannes Knewitz.</em></div>
<div style="overflow: hidden"><em> </em></div>
<p><!-- post eof --></p>
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		</item>
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		<title>Bessere Anreize für Professoren</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/bessere-anreize-fur-professoren/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 09:33:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominique Döttling</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Wir machen weiter“ heißt es auf der offiziellen Bildungsstreik-Webseite. Gemeint ist, dass in diesen Tagen der Bildungsstreik aus dem Sommer eine Fortsetzung findet. Die Forderungen bleiben die Gleichen: weniger Verschulung des Studiums, weniger Leistungsdruck, freier Bildungszugang und Abschaffung sämtlicher Studiengebühren. Kritisiert wird der zu eng gesteckte Studienplan. Wohl nicht zu unrecht – denn die Quote [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Wir machen weiter“ heißt es auf der offiziellen Bildungsstreik-Webseite. Gemeint ist, dass in diesen Tagen der Bildungsstreik aus dem Sommer eine Fortsetzung findet. Die Forderungen bleiben die Gleichen: weniger Verschulung des Studiums, weniger Leistungsdruck, freier Bildungszugang und Abschaffung sämtlicher Studiengebühren.</p>
<p>Kritisiert wird der zu eng gesteckte Studienplan. Wohl nicht zu unrecht – denn die Quote der Studienabbrecher bei den Bachelor- und Masterstudenten liegt neun Prozentpunkte über dem Gesamtdurchschnitt. Dabei würde die Bologna-Reform durchaus längere Studienzeiten zulassen. Aber das zentrale Problem liegt in der Lehre. Professoren können durch gute Lehre ihre eigene Reputation kaum verbessern. Darum wird lieber geforscht und veröffentlicht, während die Lehre oft nur als notwendiges Übel angesehenen wird. Hier kann die Politik ansetzen und bessere Anreizsysteme für Professoren schaffen. Der Bildungsgipfel im Dezember muss Antworten präsentieren, um eine Reform zu retten, die im Kern eine richtige ist. Und wenn dann die Lehre endlich den Stellenwert hat, der ihr zusteht, und besser wird, dann wird sich das Thema „Studiengebühren“ erledigen. Denn für Qualität wird gerne bezahlt.</p>
<hr /><em><strong>Podcast zum Bildungsstreik:</strong> Am morgigen Freitag veröffentlichen wir einen Diskurs zum Bildungsstreik zwischen Christiane Konegen-Grenier, Hochschulexpertin am IW, und Johann Wolfgang Schoop, AStA-Vorsitzender der Uni Bonn. Folge 11 – Bologna: Master of Desaster? Abonnieren Sie den </em><a title="Hier gehts zum ÖkonomenBlog-Podcast bei iTunes." href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/browserRedirect?url=itms%253A%252F%252Fitunes.apple.com%252FWebObjects%252FMZStore.woa%252Fwa%252FviewPodcast%253Fid%253D336214474" target="_blank"><em>ÖkonomenBlog-Podcast hier bei iTunes</em></a><em>.</em><!-- post eof --></p>
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