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	<title>INSM - ÖkonomenBlog, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) &#187; Steuern</title>
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	<description>Welche Reformen braucht unser Land? Wie erreichen wir mehr Wachstum und Beschäftigung? Experten geben Antworten - diskutieren Sie mit!</description>
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		<title>Studiengebühren: 500 Euro sind ungerecht</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 09:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mendorf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Dominique Döttling
Gewaltig war der Aufschrei nach dem Beschluss einzelner Bundesländer Studiengebühren einzuführen. Neben der grundsätzlich ablehnenden Haltung wurde damals auch heftig über die Höhe Gebühr gestritten. Die von einigen Ländern später eingeführten 500 Euro pro Semester wurden dabei von den Gegnern als viel zu hoch kritisiert. Von viel Ungerechtigkeit war die Rede. „Ungerechtigkeit“ diente [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/09/studiengebuehren_2.gif"><img class="size-medium wp-image-4415 alignright" title="Um die Kosten der Ausbildung eines Akademikers vollständig zu decken, müssten die Studiengebühren weit über 500 Euro pro Semester liegen." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/09/studiengebuehren_2-300x245.gif" alt="Um die Kosten der Ausbildung eines Akademikers vollständig zu decken, müssten die Studiengebühren weit über 500 Euro pro Semester liegen." width="300" height="245" /></a>Von Dominique Döttling</em></p>
<p>Gewaltig war der Aufschrei nach dem Beschluss einzelner Bundesländer Studiengebühren einzuführen. Neben der grundsätzlich ablehnenden Haltung wurde damals auch heftig über die Höhe Gebühr gestritten. Die von einigen Ländern später eingeführten 500 Euro pro Semester wurden dabei von den Gegnern als viel zu hoch kritisiert. Von viel Ungerechtigkeit war die Rede. „Ungerechtigkeit“ diente dann auch als Legitimation Studiengebühren in einigen Ländern wieder abzuschaffen. Eine sachliche Debatte, ob Studiengebühren von 500 Euro wirklich unangemessen und ungerecht sind, blieb aber leider oft aus.</p>
<p>Tatsächlich reicht dieser Betrag nicht einmal aus. Auf das gesamte Leben betrachtet, kostet die Ausbildung eines Akademikers den Staat weitaus mehr, als er später in Form von Steueranteilen direkt an die Hochschulen zurückgibt. Rein rechnerisch, müsste ein Student der Fachhochschule bei einem Studium in der Regelstudienzeit pro Semester 2.101 Euro entrichten, ein Universitätsstudent sogar 5.332 wie das Institut der deutschen Wirtschaft Köln berechnet hat. Wer also mehr Gerechtigkeit schaffen will, darf Studiengebühren nicht abschaffen, sondern müsste sie eigentlich erhöhen.</p>
<hr /><em><span style="text-decoration: underline;">Zur Grafik</span>: Der von Akademikern in Laufe ihres Berufslebens durch Steuern direkt an die Hochschule zurückgezahlte Betrag reicht nicht aus, um die Ausbildungskosten zu decken. Auch bei 500 Euro Studiengebühren pro Semester bleibt eine Finanzierungslücke. Um beispielsweise die Finanzierungslücke eines Mediziners vollständig zu decken, müssten die Studiengebühren bei 29.358 Euro pro Semester liegen.</em></p>
<div><em>Die Studie des IW Köln finden Sie </em><a title="Hier geht es zum Artikel des IW Köln." href="http://www.iwkoeln.de/tabID/122/ArticleID/30466/language/de-DE/Default.aspx" target="_blank"><em>hier</em></a><em>.</em></div>
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		<title>Ausgaben runter – Überall!</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 06:56:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mendorf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen
Um den öffentlichen Haushalt in Ordnung zu bringen, hat man zwei Möglichkeiten. Erstens: Man erhöht die Einnahmen, oder zweitens: Man senkt die Ausgaben. Im ersten Fall würde man von steigenden Abgaben reden, während letzteres als Sparprogramm bezeichnet wird.
Im Sommer hat sich das Bundeskabinett auf eine Haushaltsentlastung von 80 Milliarden bis zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/einnahmen_ausgaben_2.gif"><img class="alignleft size-medium wp-image-4394" title="Entwicklung der Einahmen und Ausgaben des öffentlichen Haushalts" src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/einnahmen_ausgaben_2-300x254.gif" alt="Entwicklung der Einahmen und Ausgaben des öffentlichen Haushalts" width="300" height="254" /></a>Von Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen</em></p>
<p>Um den öffentlichen Haushalt in Ordnung zu bringen, hat man zwei Möglichkeiten. Erstens: Man erhöht die Einnahmen, oder zweitens: Man senkt die Ausgaben. Im ersten Fall würde man von steigenden Abgaben reden, während letzteres als Sparprogramm bezeichnet wird.</p>
<p>Im Sommer hat sich das Bundeskabinett auf eine Haushaltsentlastung von 80 Milliarden bis zum Jahr 2014 verständigt. Über vier Jahre verteilt soll also genau die Summe eingespart werden, die in diesem einen Haushaltsjahr 2010 fehlt. Nun mag man über die Größenordnung streiten, in einem Punkt herrscht Klarheit. Weit mehr als die Hälfte der als Sparpaket angepriesenen Haushaltsentlastungen sind Abgabenerhöhungen &#8211; es sei denn der Arbeitsmarkt brächte eine erhebliche Entlastung für die Bundesagentur für Arbeit mit sich. Dann, aber nur dann, wären die Einsparungen tatsächlich größer als die Steuererhöhungen.</p>
<p>Befriedigen mag das alles nicht. Ein Blick auf die Aufkommensseite zeigt einen enormen Trendanstieg des Steueraufkommens aller Gebietskörperschaften, der im Jahr 2008 gipfelte. Und dennoch gelang es nicht damit die Ausgaben zu decken. Das alles kann nur eines bedeuten: Jetzt muss wirklich gespart werden. Aber wo? Die Antwort ist einfach. Überall! Alle Ausgaben um drei oder vier Prozent runter- und dann darf auch von einem Sparpaket gesprochen werden.</p>
<hr />
<div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><em>Ein ausführliche Version dieses Beitrags finden Sie im Newsletter des Forschungszentrums Generationenverträge </em><a title="Hier können Sie den Newsletter des Forschungszentrums Generationenverträge &quot;FZG-Aktuell&quot; downloaden." href="http://www.vwl.uni-freiburg.de/fakultaet/fiwiI/downloads/fzg-aktuell/fzg-aktuell-09.pdf" target="_blank"><em>&#8220;</em></a><em><a title="Hier können Sie den Newsletter des Forschungszentrums Generationenverträge &quot;FZG-Aktuell&quot; downloaden." href="http://www.vwl.uni-freiburg.de/fakultaet/fiwiI/downloads/fzg-aktuell/fzg-aktuell-09.pdf" target="_blank">FZG-Aktuell&#8221;</a> .</em></p>
</div>
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		<title>Die Staatsverschuldung nährt sich selbst</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 06:43:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mendorf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Oswald Metzger
Der Zwang zum Sparen wird die gesellschaftspolitische Diskussion auf diesem Globus auf viele Jahre beherrschen. Denn die horrende Staatsverschuldung und die säkulare Alterung in vielen entwickelten Industriestaaten, die alle sozialen Sicherungssysteme einem immensen Ausgabendruck aussetzt, bündeln sich zu politischem, sozialem und ökonomischen Sprengsatz.
Welche Dynamik die ausufernde Staatsverschuldung annehmen kann, darüber sind sich heute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Oswald Metzger</em></p>
<p>Der Zwang zum Sparen wird die gesellschaftspolitische Diskussion auf diesem Globus auf viele Jahre beherrschen. Denn die horrende Staatsverschuldung und die säkulare Alterung in vielen entwickelten Industriestaaten, die alle sozialen Sicherungssysteme einem immensen Ausgabendruck aussetzt, bündeln sich zu politischem, sozialem und ökonomischen Sprengsatz.</p>
<p>Welche Dynamik die ausufernde Staatsverschuldung annehmen kann, darüber sind sich heute die Wenigsten bewusst. Auf staatlicher Ebene finanzieren wir seit vielen Jahrzehnten staatliche Leistungen – Investitionen, aber zunehmend auch Konsumausgaben – mit Krediten. Von echter Schuldentilgung keine Spur. Die Folge ist ein Teufelskreis, in dem sich die Staatsverschuldung über den mathematischen Effekt des Zinseszins praktisch aus sich selbst heraus nährt.</p>
<p>Deshalb gibt es zu einer Politik der strukturellen Konsolidierung keine Alternative. Im Konjunkturaufschwung brauchen wir künftig deutliche Haushaltsüberschüsse. Die erreichen wir nur mit demografiefesten Reformen der Sozialsysteme und einem uneingeschränkten Bekenntnis zum Subsidiaritätsprinzip bei den Sozialleistungen. Außerdem muss die im Grundgesetz neu verankerte Schuldenregel gegen alle Widerstände energisch verteidigt werden.</p>
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		<title>Mehr Subventionen? Nein Danke!</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 14:02:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mendorf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Prof. Dr. Justus Haucap
Die Verlängerung der Laufzeiten für Atommeiler beschert den Betreibern enorme zusätzliche Gewinne. Diese sind aber nicht durch kluge wirtschaftliche Handlungen, sondern ausschließlich auf eine politische Entscheidung zurückzuführen. Deshalb sollten sie auch möglichst vollständig der Allgemeinheit zugute kommen und z.B. für den Schuldenabbau verwendet werden.
Die Atomwirtschaft aber zusätzlich noch mit einer zweiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/erneuerbare_energien.gif"><img class="alignleft size-medium wp-image-4362" title="Der Anteil Erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung ist aufgrund der hochgradigen Subvention immer weiter angestiegen." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/erneuerbare_energien-300x279.gif" alt="Der Anteil Erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung ist aufgrund der hochgradigen Subvention immer weiter angestiegen." width="300" height="279" /></a>Von Prof. Dr. Justus Haucap</em></p>
<p>Die Verlängerung der Laufzeiten für Atommeiler beschert den Betreibern enorme zusätzliche Gewinne. Diese sind aber nicht durch kluge wirtschaftliche Handlungen, sondern ausschließlich auf eine politische Entscheidung zurückzuführen. Deshalb sollten sie auch möglichst vollständig der Allgemeinheit zugute kommen und z.B. für den Schuldenabbau verwendet werden.</p>
<p>Die Atomwirtschaft aber zusätzlich noch mit einer zweiten Abgabe zugunsten der erneuerbaren Energien zu belegen wäre falsch. Denn die werden ohnehin schon hochgradig subventioniert &#8211; übrigens ohne dass es dem Klimaschutz überhaupt etwas nutzt. Denn die CO2-Emissionen, die bei der Stromerzeugung entstehen, sind in Europa im Rahmen des Zertifikatehandels ohnehin gedeckelt. Vielmehr sollte der Rotstift angesetzt werden und Subventionen für Erneuerbare Energien drastisch zurückgefahren werden. Hinzu kommt, dass die zusätzlichen Mittel für die Erneuerbaren hauptsächlich wieder den Kernkraftwerkbetreibern zugute kommen würden, denn die setzen inzwischen auch zunehmend auf alternative Energien. Was bringt’s also?</p>
<hr />
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><em>Weitere Informationen zum Thema: </em><br />
<em>* <a title="Hier finden Sie den Artikel im Handelsblatt." href="„Nicht noch mehr Geld für Erneuerbare Energien“" target="_blank">&#8220;Nicht noch mehr Geld für Erneuerbare Energien&#8221; &#8211; Handelsblatt vom 26.08.2010</a></em><br />
<em>* <a title="Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke." href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/atomabgaben100.html" target="_blank">Eine elementare Auseinandersetzung &#8211; Tagesschau. de vom 27.08.2010</a></em></p>
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		</item>
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		<title>Aufschwung für Einsparungen nutzen</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/aufschwung-fur-einsparungen-nutzen/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 13:22:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mendorf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Frank Schäffler, MdB
Die Nachricht ist positiv: Mit offiziell 3,21 Millionen Arbeitslosen im Juli (saisonbereinigt) gibt es gute Aussichten, diese Zahl im Jahresdurchschnitt seit langem wieder unter die magische Zahl von 3 Millionen zu drücken. Dies hat naturgemäß auch Auswirkungen auf den Haushalt der Bundesagentur für Arbeit (BA) und damit auch auf den Bundeshaushalt. Laut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/defizit_BfA.gif"><img class="alignright size-medium wp-image-4283" title="So hoch sind die prognostizierten Defizite der Bundesagentur für Arbeit in den kommenden Jahren." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/defizit_BfA-300x246.gif" alt="So groß ist das Defizit" width="300" height="246" /></a><em>Von Frank Schäffler, MdB</em><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/defizit_BfA.gif"></a></p>
<p>Die Nachricht ist positiv: Mit offiziell 3,21 Millionen Arbeitslosen im Juli (saisonbereinigt) gibt es gute Aussichten, diese Zahl im Jahresdurchschnitt seit langem wieder unter die magische Zahl von 3 Millionen zu drücken. Dies hat naturgemäß auch Auswirkungen auf den Haushalt der Bundesagentur für Arbeit (BA) und damit auch auf den Bundeshaushalt. Laut Medienberichten rechnet die Behörde in diesem Jahr lediglich mit einem Bundeszuschuss von 7 Milliarden Euro. Zu Jahresbeginn waren noch 12,8 Mrd. Euro prognostiziert worden.</p>
<p>Die positive Entwicklung dürfte sich auch in den Folgejahren fortsetzen. Für 2011 rechnen die Mitarbeiter der Arbeitsagentur mit einem Defizit von 6,6 Milliarden Euro, für 2012 mit 2,2 Milliarden Euro. Danach dürfte die Bundesagentur erstmals seit langem wieder schwarze Zahlen schreiben. Für 2013 wird ein leichter Überschuss von 600 Millionen Euro vorausgesagt. Im Jahr 2014 soll das Plus sogar bei 2,4 Milliarden Euro liegen.</p>
<p>Soweit die Planungen. Was ehrgeizig klingt, ist auf den zweiten Blick nicht besonders ambitioniert. Gerade bei den Ausgaben der aktiven Arbeitsmarktpolitik ist dies offensichtlich. In diesem Jahr plant die Arbeitsverwaltung Ausgaben für Beschäftigungsprogramme und Maßnahmen in Höhe von 22 Milliarden Euro. 2007 waren es noch 14,7 Milliarden Euro, obwohl im Jahresdurchschnitt 3,8 Millionen Menschen offiziell arbeitslos gemeldet waren. Das passt nicht zusammen. Die Wirksamkeit der aktiven Arbeitsmarktpolitik wird seit Jahrzehnten bestritten. Wann, wenn nicht jetzt muss sie auf den Prüfstand? Der Staat hat kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem. Ludwig Erhard hat das früh erkannt: &#8220;Es gibt keine Leistungen des Staates, die sich nicht auf Verzichte des Volkes gründen.&#8221;</p>
<hr />
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><em>* Schäffler zum Sparpaket der Bundesregierung am 15. Juni 2010 im ÖkonomenBlog: </em><a title="Hier geht es zu dem ÖkonomenBlog-Beitrag." href="http://www.insm-oekonomenblog.de/arbeitsmarkt/minipaket-reicht-nicht/" target="_blank"><em>Minipaket reicht nicht</em></a>.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><em>* </em><a title="Hier geht es zum Bundeshaushalt 2010." href="http://www.bundesfinanzministerium.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Finanzpolitik/2009/06/20092406__PM26.html" target="_blank"><em>Bundeshaushalt 2010</em></a>.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><em>* Pressebericht zum </em><a title="Hier geht es zum dpa Pressebericht." href="http://www.zeit.de/news-nt/2010/8/14/iptc-hfk-20100814-13-25961454xml" target="_blank"><em>BA-Defizit</em></a>.</p>
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		<title>Absturz der Staatsfinanzen</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 07:33:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Von Robert Koisar
Rezension: Kai A. Konrad und Holger Zschäpitz: Schulden ohne Sühne? Warum der Absturz der Staatsfinanzen uns alle trifft, München 2010
Staaten können nicht pleitegehen. Im Gegensatz zu Griechenland hat der deutsche Staat in den letzten Jahrzehnten grundsätzlich solide gewirtschaftet. Die Verschuldung Deutschlands ist primär auf die Finanzkrise zurückzuführen. Ursächlich verantwortlich dafür sind Spekulanten und bestimmte Finanzmarktinstrumente. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/Schulden-ohne-Sühne.bmp"></a><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/Schulden-ohne-Sühne.bmp"></a><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/Schulden-ohne-Sühne.bmp"></a><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/Schulden-ohne-Sühne.bmp"></a><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/Neues-Bild.png"></a><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/Neues-Bild.png"></a><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/Neues-Bild.png"></a><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/Schulden-ohne-Sühne.jpg"></a><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/Schulden-ohne-Sühne.jpg"></a><img class="alignleft size-full wp-image-4238" title="Kai A. Konrad und Holger Zschäpitz: Schulden ohne Sühne? Warum der Absturz der Staatsfinanzen uns alle trifft, München 2010" src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/Schulden-ohne-Sühne.png" alt="Schulden ohne Sühne" width="161" height="254" />Von Robert Koisar</em></p>
<p><strong>Rezension: Kai A. Konrad und Holger Zschäpitz: Schulden ohne Sühne? Warum der Absturz der Staatsfinanzen uns alle trifft, München 2010</strong></p>
<p>Staaten können nicht pleitegehen. Im Gegensatz zu Griechenland hat der deutsche Staat in den letzten Jahrzehnten grundsätzlich solide gewirtschaftet. Die Verschuldung Deutschlands ist primär auf die Finanzkrise zurückzuführen. Ursächlich verantwortlich dafür sind Spekulanten und bestimmte Finanzmarktinstrumente. Derlei Mythen werden von Kai A. Konrad und Holder Zschäpitz in ihrem Buch <em>„Schulden ohne Sühne. Warum der Absturz der Staatsfinanzen uns alle trifft“</em> in einer allgemeinverständlichen Sprache eindrucksvoll widerlegt. Fakt ist: Seit 1800 verweigerten über 250 Mal Staaten ihren ausländischen Gläubigern die Rückzahlung ihrer Schulden. Immerhin 68 Mal traf das gleiche Schicksal inländische Gläubiger. Auch Deutschland ereilte im 20. Jahrhundert zweimal der Staatsbankrott. Und die Bundesrepublik Deutschland ist auch kein Beispiel für solide Staatsfinanzen. In ihrer Geschichte war die öffentliche Gesamtverschuldung niemals rückläufig. Bereits vor dem Beginn der Finanzkrise im Jahre 2008 lag die Gesamtverschuldung Deutschlands bei fast 1,6 Billionen Euro.</p>
<p>Hinsichtlich der Einstellung der Politik zur öffentlichen Verschuldung kommen die Autoren daher zu dem Fazit: „<em>Aktuell hat es jedoch den Anschein, als sei der öffentliche Kredit ein fester Posten in den jährlichen Etats der Finanzminister, und als handele es sich bei der Staatsverschuldung um ein ‚naturgesetzliches Phänomen’“.</em> Vielerorts gelten die so genannten Credit Default Swaps (CDS) als Auslöser der Finanzkrise. Insbesondere ungedeckte CDS (Leerverkäufe) erscheinen vielen Politikern, aber auch Ökonomen, höchst suspekt, so dass sich die Bundesregierung im Mai dieses Jahres dazu veranlasst gesehen hat, sie zu verbieten. Zu Recht weisen die Autoren darauf hin, dass diese Maßnahme am eigentlichen Problem vorbeigeht: <em>„Solche Forderungen nach Regulierung lenken davon ab, dass sich mit Kreditausfallversicherungen nur dann erfolgreich spekulieren lässt, wenn es in den betroffenen Ländern tatsächlich gravierende Probleme gibt“. </em>Für die Autoren steht fest: Nur wenn die Anwendung der No-Bailout-Klausel glaubwürdig erscheint, wird in den Euroländern der notwendige Anreiz zu einer soliden Haushaltsführung gegeben.</p>
<hr /><em>* Prof. Dr. Kai A. Konrad ist Direktor am Max-Planck-Institut für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht.<br />
* Holger Zschäpitz ist leitender Wirtschafts- und Finanzredakteur bei der Welt und der Welt am Sonntag und schreibt für das politische Magazin Cicero.</em></p>
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		<title>Weg mit der Rentengarantie!</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 07:16:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Von Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen
Im Grundsatz ist es so: Steigen die Löhne, steigen die Renten im darauf folgenden Jahr nach Maßgabe der Rentenformel. Sinken die Löhne, sinken die Renten. Doch die Einführung der Rentengarantie hebelt dieses Prinzip aus. Der zweite Fall kann nicht mehr eintreten. Zum ersten Mal, wären in diesem Jahr die Renten tatsächlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/lohn_rente_entwicklung.gif"><img class="size-medium wp-image-4247 alignright" title="Im vergangenen Jahr die Bruttolöhne und Gehälter der Arbeitnehmer aufgrund der Wirtschaftskrise rückläufig. Folglich hätten in diesem Jahr auch die Renten sinken müssen. Doch die Rentengarantie hat das verhindert." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/lohn_rente_entwicklung-300x257.gif" alt="Im vergangenen Jahr die Bruttolöhne und Gehälter der Arbeitnehmer aufgrund der Wirtschaftskrise rückläufig. Folglich hätten in diesem Jahr auch die Renten sinken müssen. Doch die Rentengarantie hat das verhindert." width="300" height="257" /></a>Von Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen</em></p>
<p>Im Grundsatz ist es so: Steigen die Löhne, steigen die Renten im darauf folgenden Jahr nach Maßgabe der Rentenformel. Sinken die Löhne, sinken die Renten. Doch die Einführung der Rentengarantie hebelt dieses Prinzip aus. Der zweite Fall kann nicht mehr eintreten. Zum ersten Mal, wären in diesem Jahr die Renten tatsächlich rückläufig gewesen, denn Kurzarbeit und Entlassungen haben zu sinkenden Löhnen im letzten Jahr geführt. Diese Garantie kostet den Arbeitnehmer rund 5,1 Milliarden Euro bis 2017. Der Spielraum für zeitweilige Beitragssenkungen ist damit weg. Die Last wird einseitig auf die Schultern der Beitragszahler verteilt. Der Solidaritätsbegriff ist durch die Rentengarantie verunstaltet und die Generationengerechtigkeit ausgehebelt. Deswegen: Weg mit der Rentengarantie!</p>
<hr /><em>Bereits vor einem Jahr hat Prof. Raffelhüschen in einer <a title="Hier finden Sie die Studie über die Folgen der Rentengarantie von Prof. Raffelhüschen." href="http://www.insm.de/insm/Aktionen/INSM-Studien/Rentenbeitraege-steigen.html" target="_blank">Studie</a> vor steigenden Beiträgen in Folge der Rentengarantie gewarnt. Er prognostizierte damals eine Beitragserhöhung auf 21,1 Prozent im Jahr 2011.</em></p>
<p><em>Zur Grafik: Die Rentensteigerungen beziehen sich jeweils auf die Bruttolohnentwicklung des Vorjahrs. Obwohl 2009 die Löhne rückläufig waren, stehten aufgrund der Rentengarantie keine Rentenkürzungen in 2010 an.<br />
</em></p>
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		<title>Keine Sanktionen mit Subventionen</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 06:54:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Von Dr. Oliver Knipping
Als Griechenland und später andere Euro-Staaten der Staatsbankrott drohte, reagierten die Euro-Länder mit einem 750 Milliarden Euro teuren Rettungspaket. Seither mehren sich in Brüssel die Stimmen, die die Regelungen des Währungs- und Stabilitätspaktes als nicht ausreichend ansehen, um die Staaten zu einer soliden Haushaltsführung zu bewegen. Würde es nach dem Währungskommissar Olli [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/eu_foerdermittel.gif"><img class="alignleft size-medium wp-image-4193" title="Die EU fördert weiter den Agrarsektor. Die Subventionspolitk führ zu Preis- und Wettbewerbsverzerrungen." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/eu_foerdermittel-300x196.gif" alt="Die EU fördert weiter den Agrarsektor. Die Subventionspolitk führ zu Preis- und Wettbewerbsverzerrungen." width="300" height="196" /></a>Von Dr. Oliver Knipping</em></p>
<p>Als Griechenland und später andere Euro-Staaten der Staatsbankrott drohte, reagierten die Euro-Länder mit einem 750 Milliarden Euro teuren Rettungspaket. Seither mehren sich in Brüssel die Stimmen, die die Regelungen des Währungs- und Stabilitätspaktes als nicht ausreichend ansehen, um die Staaten zu einer soliden Haushaltsführung zu bewegen. Würde es nach dem Währungskommissar Olli Rehn gehen, dann drohen Schuldensündern künftig unter anderem drastische Kürzungen bei den EU-Förderungen für Agrarpolitik und aus dem Kohäsionsfond. Hier geht es um beachtliche Summe. Beispielsweise hat Spanien zwischen 1999 und 2008 fast 63 Mrd. Euro für Agrarpolitik und 70,4 Mrd. Euro aus dem Kohäsionsfond erhalten.</p>
<p>So richtig der Vorstoß von Rehn mit Blick auf die Einhaltung der Stabilitätskriterien auch ist: Er setzt an der falschen Stelle an.  Die beiden genannten Förderinstrumente eignen sich nicht als Sanktionsmittel, vielmehr gehören sie abgeschafft. Der Kohäsionsfond wurde 1994 eingerichtet, um Griechenland, Irland, Portugal und Spanien auf ihrem Weg in die Währungsunion zu unterstützen. Doch auch nachdem der Euro dort eingeführt war, wurde munter weitergefördert. Und mit den EU-Subventionen für Bauern ist es wie mit allen Subventionen: Sie erzeugen Wettbewerbs- und Preisverzerrungen und verhindern den notwendigen Strukturwandel.</p>
<hr /><em>Weitere Beiträge zum Thema:<br />
<a title="Hier finden Sie den Beitrag der FAZ" href="http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~EE2677610E4E84DF4AFC508661AAE11A1~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Berlin und Paris wollen Stabilitätspakt  schärfen – FAZ.net vom 21.07.2010</a><br />
<a title="Hier finden Sie einen Beitrag des Wirtschaftsblatt." href="http://www.wirtschaftsblatt.at/home/427489/index.do" target="_blank">Sparunwille soll teuer kommen – Wirtschaftsblatt vom 01.07. 2010</a><br />
<a title="Hier finden Sie einen Beitrag auf tagesschau.de" href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/eustabilitaetspakt100.html" target="_blank">EU will Staaten zur Haushaltsdisziplin zwingen – tagesschau.de vom 30.06.2010 </a></em></p>
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		<title>Was wir von Kuba lernen können</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 09:04:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Von Marc Feist
Verschlankung des Staatsapparats, Rückführung der Staatsquote, Vergrößerung der wirtschaftlichen Freiheit und Verkleinerung der Belegschaft in Staatsbetrieben &#8211; diese Reformagenda klingt gut. Das überraschende dabei: Die Agenda kommt aus Kuba. Das sozialistische Land ist so gut wie pleite. Um dem Staatsbankrott zu entgehen, soll der Staatseinfluss zurückgefahren werden. Man will mehr Marktwirtschaft zulassen, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/Staatsquote_Deutschland.JPG"><img class="alignleft size-medium wp-image-4207" title="Der Staat breitet sich wieder aus. Die Staatsquote hat sich in Deutschland in den vergangenen beiden Jahren wieder deutlich erhöht." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/Staatsquote_Deutschland-300x292.jpg" alt="Der Staat breitet sich wieder aus. Die Staatsquote hat sich in Deutschland in den vergangenen beiden Jahren wieder deutlich erhöht." width="300" height="292" /></a>Von Marc Feist</em></p>
<p>Verschlankung des Staatsapparats, Rückführung der Staatsquote, Vergrößerung der wirtschaftlichen Freiheit und Verkleinerung der Belegschaft in Staatsbetrieben &#8211; diese Reformagenda klingt gut. Das überraschende dabei: Die Agenda kommt aus Kuba. Das sozialistische Land ist so gut wie pleite. Um dem <a title="Hier finden Sie einen Artikel in der F.A.Z" href="http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E6E4318D1280E4C2CAEF8145A78AE518C~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Staatsbankrott zu entgehen, soll der Staatseinfluss</a> zurückgefahren werden. Man will mehr Marktwirtschaft zulassen, um die Staatsschulden einzudmämmen. Offensichtlich setzt auch in Kuba endlich die Erkenntnis ein, dass nur freie Märkte eine effiziente Verteilung und Nutzung der Ressourcen gewährleisten können.</p>
<p>Und was kann Deutschland davon lernen? Zugegeben: Die Pleite droht Deutschland erst einmal nicht. Und auch die hiesige Staatsquote ist kaum mit der kubanischen vergleichbar. Doch die Verschuldung ist auch hierzulande hoch und die Staatsquote zuletzt wieder gestiegen. Der Staatsapparat ist fett und teuer. Die Bankenkrise hat gezeigt, wohin ein aufgeblähter Staat führt. <a title="Prof. Kaserer hat im Auftrag der INSM berechntet: 80 Prozent der Kosten für die Rettung des Bankensektors fallen auf Landesbanken und andere staatlich kontrollierte Banken zurück. Hier können Sie die Studie downloaden." href="http://www.insm.de/insm/Presse/Pressemeldungen/Studie-zur-Finanzkrise.html" target="_blank">80 Prozent der Kosten für die Stützung des Bankensektors in Deutschland</a> fallen auf die schon vor der Krise staatlich kontrollierten Banken zurück. Das zeigt: Mehr Marktwirtschaft und weniger Staat würde auch Deutschland nicht schaden. Denn weniger Staat bedeutet langfristig weniger Staatsschuld – und letztlich mehr Wohlstand und Freiheit.</p>
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		<title>Sparen nicht vergessen!</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 07:11:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der überraschend starke Aufschwung lässt die Steuereinnahmen in Deutschland wieder sprudeln. Anstatt wie bisher angenommen wird die Neuverschuldung im Jahre 2010 nicht bei 65,2 Milliarden Euro, sondern „nur“ bei 57,5 Milliarden Euro liegen. Schon werden die ersten Stimmen laut, die das Sparpaket der Bundesregierung in Frage stellen. Ja, wenn es uns doch besser geht, warum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Marc Beise, Leiter der Wirtschaftsredaktion der SZ, fordert: Sparen nicht vergessen!" href="http://www.sueddeutsche.de/video/5999.html" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-4186 alignright" title="In seinem VideoBlog fordert der Leiter der Wirtschaftsredaktion der Süddeutschen Zeitung: Sparen nicht vergessen!" src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2010/08/100802_Beise-300x185.jpg" alt="In seinem VideoBlog fordert der Leiter der Wirtschaftsredaktion der Süddeutschen Zeitung: Sparen nicht vergessen!" width="300" height="185" /></a>Der überraschend starke Aufschwung lässt die Steuereinnahmen in Deutschland wieder sprudeln. Anstatt wie bisher angenommen wird die Neuverschuldung im Jahre 2010 nicht bei 65,2 Milliarden Euro, sondern „nur“ bei 57,5 Milliarden Euro liegen. Schon werden die ersten Stimmen laut, die das Sparpaket der Bundesregierung in Frage stellen. Ja, wenn es uns doch besser geht, warum sollen wir dann noch sparen?</p>
<p>Zu Recht weist Marc Beise, Wirtschaftschef der Süddeutschen Zeitung, in seinem <a title="Hier geht es zu dem VideoBlog von Marc Beise." href="http://www.sueddeutsche.de/video/5999.html" target="_blank">VideoBlog </a>auf die Absurdität dieser Diskussion hin. Es stimmt zwar: Deutschland wird 7,7 Mrd. Euro weniger neue Schulden machen als gedacht. Aber das entscheidende ist doch: Trotz Einnahmen in Höhe von 327,7 Mrd. Euro müssen noch Schulden in Höhe von 57,5 Mrd. Euro aufgenommen werden. Das Ergebnis der jahrzehntelangen unsoliden Haushaltsführung ist ein Schuldenberg von 1.700.000.000 Euro. Vor diesem Hintergrund kann doch nicht ernsthaft der Konsolidierungskurs hinterfragt werden. Vielmehr muss die Frage lauten: Wo kann der Staat noch sparen!</p>
<hr /><em>Schon im März 2009 hat der Finanzwissenschaftler <a title="Hier finden Sie weitere Informationen zur Studie von Prof. Raffelhüschen." href="http://www.insm.de/insm/Presse/Pressemeldungen/Schulden-steigen-auf-23-000-euro-pro-Kopf.html" target="_blank">Prof. Raffelhüschen vor den ausufernden Staatsschulden gewarnt.</a> Nach seinen damaligen Berechnungen steigt die pro Kopf Schuld 2010 auf rund 23.000 Euro.</em></p>
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