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	<title>INSM - ÖkonomenBlog, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) &#187; Unternehmer</title>
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	<description>Welche Reformen braucht unser Land? Wie erreichen wir mehr Wachstum und Beschäftigung? Experten geben Antworten - diskutieren Sie mit!</description>
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		<title>Innovationen: Deutschland kann mehr!</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 10:11:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Dr. Axel Plünnecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Innovationsfähigkeit einer Nation und der Erfindergeist der Menschen sind der Schlüssel für den wirtschaftlichen Erfolg eines Landes. Die Studie „Innovationsmonitor 2012: Die Innovationskraft Deutschlands im internationalen Vergleich“ zeigt, wie gut aus Sicht der deutschen Unternehmen die innovationsrelevanten Standortbedingungen in Deutschland im Vergleich zu anderen OECD-Ländern einzuschätzen sind. Innovation ist der Motor für Wachstum und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2012/01/staerken_schwaechen.gif"><img class="size-medium wp-image-7373 alignright" title="Deutschland ist im Vergleich zu anderen Staaten in punkto Innovationsfähigkeit auf einem guten Weg. Doch Deutschland kann mehr." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2012/01/staerken_schwaechen-300x198.gif" alt="" width="300" height="198" /></a>Die Innovationsfähigkeit einer Nation und der Erfindergeist der Menschen sind der Schlüssel für den wirtschaftlichen Erfolg eines Landes. Die Studie „Innovationsmonitor 2012: Die Innovationskraft Deutschlands im internationalen Vergleich“ zeigt, wie gut aus Sicht der deutschen Unternehmen die innovationsrelevanten Standortbedingungen in Deutschland im Vergleich zu anderen OECD-Ländern einzuschätzen sind.</strong></p>
<p><span id="more-7372"></span>Innovation ist der Motor für Wachstum und Wohlstand. Die gute Nachricht: Deutschland ist auf dem richtigen Weg zu einer Innovationspolitik, die dazu beitragen wird, langfristiges und nachhaltiges Wachstum zu generieren &#8211; das zeigt <a title="Zu den zentralen Studienergebnissen" href="http://www.insm.de/insm/Presse/Pressemeldungen/INSM_Innovationsmonitor_2012.html">der Innovationsmonitor 2012. </a>Von 28 untersuchten OECD-Staaten belegt Deutschland einen guten sechsten Platz. Angeführt wird das Ranking von Finnland und der Schweiz, deren Rahmenbedingungen aus Sicht deutscher Innovatoren exzellente Voraussetzungen für eine hohe Innovationskraft bieten.</p>
<p>Doch trotz des Etappenerfolges: Deutschland kann mehr. Um innovativ zu sein, brauchen Unternehmen in Deutschland in erster Linie gut qualifizierte Arbeitskräfte mit hohen mathematisch-naturwissenschaftlichen Kompetenzen. Mit dem Ausbildungs- und Hochschulpakt hat die Bundesrepublik zwar schon wichtige Fortschritte zur Stärkung der Qualifikationen erzielt. Doch der demografischen Wandel wird künftig das Angebot an innovationsrelevanten Arbeitskräften reduzieren. Bei den Rahmenbedingungen zur Erschließung von Fachkräftepotenzialen gilt es anzusetzen: zwar haben beispielsweise die Reformen des Zuwanderungsrechts die Tür für Zuwanderer geöffnet, doch fehlt eine Willkommenskultur für Zuwanderer. Auch reichen erste Fortschritte bei der Förderung von Jugendlichen aus bildungsfernen Schichten nicht aus, um Bildungsarmut deutlich zu reduzieren und die Ausbildungsreife der Jugendlichen zu stärken. Auch bei den Rahmenbedingungen zur Umsetzung neuer Ideen besteht Verbesserungsbedarf. In zahlreichen Technologiebereichen (z.B. Biotechnologie) erfolgt in Deutschland eine gemessen am internationalen Standard innovationshemmende Beschränkung der Möglichkeiten für Forschung und unternehmerische Innovationsaktivität. Deutschland und die anderen innovationsstarken europäischen Volkswirtschaften stehen vor der Herausforderung einer wachsenden Konkurrenz durch China. Die Volksrepublik wird vom Imitator zum Innovator. Vor allem bei den Aufwendungen für Forschung und Entwicklung oder bei der Ausbildung technisch-naturwissenschaftlicher Arbeitskräfte konnte das Land in den letzten fünf Jahren auf die führenden Staaten der Eurozone aufholen. Auch wenn die Bundesrepublik auf einem guten Weg ist  – gerade als Exportland muss Deutschland auf den verschärften Wettbewerb reagieren um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.</p>
<hr />
<p><em>Hier können Sie die Studie <strong><a title="Zum Download" href="http://www.insm.de/dms/insm/textdokumente/pdf/INSM-Studien/untitled5/INSM-Innovationsmonitor-Gesamtfassung-2012_01_12/INSM-Innovationsmonitor%20Gesamtfassung%202012_01_12.pdf" target="_blank">„Innovationsmonitor 2012: Die Innovationskraft Deutschlands im internationalen Vergleich“</a>  </strong>runterladen</em>.</p>
<p><em>Mit diesem Beitrag startet die ÖkonomenBlog-Serie<a title="Was ist das WachstumsBlog." href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wachstum/wachstumsblog-nachhaltig-wachsen-besser-leben/"> &#8220;WachstumsBlog&#8221;</a>.  In einem bis zwei Beiträgen pro Woche diskutieren und interpretieren Wirtschaftsexperten den Wachstumsbegriff und geben Antworten. </em></p>
<p><em>Sie wollen keinen Beitrag des <a title="Zu allen Beiträgen des WachstumsBlogs." href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wachstum/wachstumsblog-nachhaltig-wachsen-besser-leben/">WachstumsBlog</a> verpassen? Dann abonnieren Sie die Beiträge mit diesem <a title="Hier können Sie alle Beiträge des WachstumsBlogs abonnieren." href="../category/wachstum/feed/">RSS-Feed!</a></em></p>
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		<title>Wirtschaft braucht Vertrauen</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/wirtschaft-braucht-vertrauen/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 08:01:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oswald Metzger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzmarkt]]></category>
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		<description><![CDATA[Jahrelang haben wir in der Debatte um die Zukunft der sozialen Sicherung die Notwendigkeit von privater Vorsorge für die Lebensrisiken Alter, Krankheit und Pflege propagiert. Ohne flankierende Vorsorge auf kapitalgedeckter Basis keine Lebensstandardsicherung! Dieses Mantra galt in rot-grünen Agenda-2010-Zeiten ebenso wie in schwarz-gelber Regierungsverantwortung. Doch in Zeiten der Staatsschuldenkrisen, der permanenten Banken-, Euro- und sonstigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jahrelang haben wir in der Debatte um die Zukunft der sozialen Sicherung die Notwendigkeit von privater Vorsorge für die Lebensrisiken Alter, Krankheit und Pflege propagiert. Ohne flankierende Vorsorge auf kapitalgedeckter Basis keine Lebensstandardsicherung! Dieses Mantra galt in rot-grünen Agenda-2010-Zeiten ebenso wie in schwarz-gelber Regierungsverantwortung. Doch in Zeiten der Staatsschuldenkrisen, der permanenten Banken-, Euro- und sonstigen Rettungspakete sinkt das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die eigene Vorsorge extrem.</p>
<p>Man braucht nicht eine aktuelle Umfrage des Instituts für Demoskopie in Allensbach bemühen, die den massiven Rückgang der Bereitschaft zur Altersvorsorge vor allem bei jungen Menschen bestätigt. Es reicht die alltägliche Erfahrung in Debatten mit den eigenen Kindern. Lieber wird zusätzliches Einkommen konsumiert – für Klamotten und Reisen. Das Argument ist gleich parat: Wenn ich spare, zehrt die Inflation die Früchte meiner Vorsorge auf. Außerdem werden doch die, die nicht sparen, später ohnehin vom Staat aufgefangen. Und finanziert werden die Transfers dann von denen, die so dumm waren vorzusorgen und im Alter über ein Einkommen verfügen, aus dem der Staat dann höhere Steuern verlangen kann.</p>
<p>Dieser Vertrauensverlust schlägt massiv auf die Propagandisten privater Vorsorge in Banken und Versicherungen zurück. Denen möchte man zurufen: Sorgt endlich dafür, dass die Prinzipien des ehrbaren Kaufmanns auch wieder in den Kathedralen des Finanzkapitalismus – in der Wall Street oder der Londoner City – zur Geltung kommen. Sorgt für reale Wertschöpfung und nicht für virtuelle! Sonst vertrauen euch immer weniger Anleger ihre Gelder an. Und dann ist euer Geschäftsmodell perdu.<!-- post eof --></p>
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		<title>Steuern senken! Aber richtig!</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 08:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Dr. Bodo Herzog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Neben der Haushaltskonsolidierung geht es zudem darum, langfristige und nachhaltige Wachstumskräfte zu stimulieren, die über die vorhandenen Wirkungen der sogenannten automatischen Stabilisatoren hinausreichen. Steuersenkungen oder eine Steuerstrukturreform ergeben aber nur dann Sinn, wenn sie richtig konzipiert sind, d. h. Leistungsanreize verbessern und damit langfristig Wachstumseffekte auslösen. Handlungsbedarf besteht vor allem beim Einkommenssteuertarif: Vom deutlichen Anstieg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2011/08/einkommensteuer.gif"><img class="alignleft size-medium wp-image-6655" title="So könnte eine wachstumsfreundliche Reform des Einkommensteuertarifs aussehen." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2011/08/einkommensteuer-300x262.gif" alt="" width="300" height="262" /></a></p>
<p>Neben der Haushaltskonsolidierung geht es zudem darum, langfristige und nachhaltige Wachstumskräfte zu stimulieren, die über die vorhandenen Wirkungen der sogenannten automatischen Stabilisatoren hinausreichen. Steuersenkungen oder eine Steuerstrukturreform ergeben aber nur dann Sinn, wenn sie richtig konzipiert sind, d. h. Leistungsanreize verbessern und damit langfristig Wachstumseffekte auslösen.</p>
<p>Handlungsbedarf besteht vor allem beim Einkommenssteuertarif: Vom deutlichen Anstieg der Grenzsteuersätze im unteren Einkommensbereich gehen leistungs- und anreizfeindliche Wirkungen auf das Arbeitsangebot der privaten Haushalte und die Investitionstätigkeit ertragsschwacher Unternehmen aus. Nicht zuletzt die inflationsbedingte „kalte Progression“ hat in den letzten Jahren immer mehr Haushalte und klein- und mittelständische Unternehmen in den aktuellen Grenzsteuersatz von 42% getrieben. Positive Beschäftigungs- und Wachstumseffekte dürften sich insbesondere bei einer Glättung des Verlaufs des Grenzsatztarifes ergeben. Einfach gesprochen: Es geht darum, am bekannten „Mittelstandsbauch“ abzuspecken. In einem zweiten Reformschritt könnte zudem, gemäß einem <a title="Hier geht es zu dem Gutachten des Sachveständigenrats 2008/09. Der Reformvorschlag findet sich auf Seite 252f." href=" http://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fileadmin/dateiablage/download/gutachten/ga08_iv.pdf" target="_blank">Vorschlag des Sachverständigenrates, die Einkommensschwelle für den linearen Steuersatz von 42% angehoben werden.</a></p>
<p>Generell gilt: Eine kopflose Steuersenkung, die nur auf vorübergehende, konjunkturell bedingte Steuermehreinnahmen beruht, ist nicht nachhaltig und finanzpolitisch fragwürdig. Vielmehr muss sich eine Steuerreform an den langfristigen Grundsätzen des Leistungsfähigkeitsprinzips und des objektiven Netto-Prinzips orientieren.</p>
<hr /><em>Dieser Blogbeitrag resultiert aus der Studie <a title="Hier geht es zu der Studie." href="http://www.freiheit.org/files/100/PL_99_Herzog_Haushalt_40_4S_web.pdf" target="_blank">„Haushaltslöcher und Steuerentlastungen – Was ist zu tun?, </a>von Prof. Dr. Bodo Herzog, erschienen in Position Liberal Nr. 99, Herausgegeben vom Liberalen Institut der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Potsdam 2011</em></p>
<p><em>In der Artikelserie  &#8221;Steuerentlastung und Haushaltskonsolidierung&#8221; von Prof. Dr. Bodo Herzog im ÖkonomenBlog bereits erschienene Beiträge:</em></p>
<p><em>11.08.2011 <a title="Hier geht es zu dem Beitrag." href="http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/wachsen-mit-geringeren-steuern/" target="_blank">Wachsen mit geringeren Steuern</a></em><!-- post eof --></p>
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		<title>Fernbusse: Wettbewerb spart Subventionen</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/SteuernundFinanzen/fernbusse-wettbewerb-spart-subventionen/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 12:26:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Dr. Justus Haucap</dc:creator>
				<category><![CDATA[Steuern und Finanzen]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Entscheidung der Bundesregierung zur Neufassung des Personen- beförderungsgesetzes ist grundsätzlich zu begrüßen. Seit 2007 fordert die Monopolkommission, den Fernbuslinienverkehr zu liberalisieren, zuletzt 2009 in ihrem Sondergutachten zum Bahnverkehr. Aber die Liberalisierung hätte durchaus noch konsequenter sein können. Die Novelle sieht nämlich auch weiterhin eine Genehmigungspflicht für die Fernbuslinien vor. Für eine explizite Genehmigungspflicht, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2011/08/subventionen_oepnv.gif" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-6550" title="Mehr Wettbewerb spart Subventionen" src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2011/08/subventionen_oepnv-300x259.gif" alt="" width="300" height="259" /></a></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die Entscheidung der Bundesregierung zur <a title="Zur Pressemitteilung des Verkehrsministeriums." href="http://www.bmvbs.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2011/161-ramsauer-fernbusse.html" target="_blank">Neufassung des Personen- beförderungsgesetzes</a> ist grundsätzlich zu begrüßen. Seit 2007 fordert die Monopolkommission, den Fernbuslinienverkehr zu liberalisieren, zuletzt 2009 in ihrem <a title="Zum 55. Sondergutachten der Monopolkommission." href="http://www.monopolkommission.de/sg_55/s55_volltext.pdf " target="_blank">Sondergutachten zum Bahnverkehr.</a> Aber die Liberalisierung hätte durchaus noch konsequenter sein können.</p>
<p>Die Novelle sieht nämlich auch weiterhin eine Genehmigungspflicht für die Fernbuslinien vor. Für eine explizite Genehmigungspflicht, die über die Überprüfung von Sicherheitsvorschriften hinausgeht, gibt es aber keine überzeugenden Gründe. Bei Unternehmen und Behörden verursachen Genehmigungsverfahren erhebliche Transaktionskosten. Fernbusgesellschaften sind dadurch schwer kalkulierbaren und marktfremden Risiken durch die mögliche Verweigerung der Genehmigung ausgesetzt. Zudem bietet ein Genehmigungsverfahren immer ein Einfallstor für Klagen der mächtigen Konkurrenten. Ebenso unverständlich ist der Plan, den mit Steuermitteln unterstützten ÖPNV gegen den Busfernlinienverkehr zu schützen. Auch staatlich subventionierte Verkehre sollten nicht vor Wettbewerb geschützt werden. Im Gegenteil: Hier könnten durch die Streichung der Finanzhilfen sogar noch Steuergelder gespart werden.</p>
<hr /><em>Ähnliche Beiträge:<br />
<a title="Zum Beitrag." href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wettbewerb/freie-bahn-fur-buse/" target="_self">*&#8221;Freie Bahn für Busse &#8211; Von Prof. Justus Haucap&#8221;</a><br />
<a title="Zum Beitrag." href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wettbewerb/wettbewerb-macht-mobil/" target="_self">*Wettbewerb macht mobil &#8211; Von Prof. Justus Haucap&#8221;</a></em><!-- post eof --></p>
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		<title>Teurer Strom! Wie staatliche Eingriffe den Strompreis in die Höhe treiben</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/teurer-strom-wie-staatliche-eingriffe-den-strompreis-in-die-hohe-treiben/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 06:01:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Klein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzmarkt]]></category>
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		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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		<description><![CDATA[Im neuesten Erfahrungsbericht der Bundesregierung zum Erneuerbare-Energien-Gesetz steht u. a. die folgende bemerkenswerte Passage: „Hier ist es in den letzten Jahren zu Fehlentwicklungen gekommen. So entfielen 2010 im Stromsektor von rund 23,7 Mrd. € Investitionen in erneuerbare Energien allein 19,5 Mrd. € und damit über 80% auf die Photovoltaik“ (S.7). Die Darstellung legt es nahe, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2011/06/eeg_umlage.gif"><img class="size-medium wp-image-6320 alignright" title="Die EEG-Umlage verursacht beim Verbraucher stetig steigende Mehrkosten." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2011/06/eeg_umlage-300x264.gif" alt="" width="300" height="264" /></p>
<p>Im neuesten <a href="http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/eeg_erfahrungsbericht_2011_entwurf.pdf">Erfahrungsbericht der Bundesregierung zum Erneuerbare-Energien-Gesetz </a>steht u. a. die folgende bemerkenswerte Passage: <em>„Hier ist es in den letzten Jahren zu Fehlentwicklungen gekommen. So entfielen 2010 im Stromsektor von rund 23,7 Mrd. € Investitionen in erneuerbare Energien allein 19,5 Mrd. € und damit über 80% auf die Photovoltaik“</em> (S.7). Die Darstellung legt es nahe, dass irgendwelche schlimmen Mächte, vermutlich „Marktkräfte“ des Weges gekommen sind und die Investitionen im Stromsektor fehlgeleitet haben. Dem ist jedoch nicht so. Das Problem ist hausgemacht. Es ist ein Problem politischer Steuerung, verantwortlich sind somit Politiker und niemand sonst.</p>
<p>Die Geschichte beginnt mit der Vergütungsstruktur im <a href="http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/eeg_2009/gesamt.pdf">Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)</a> – Paragraphen 23 bis 33. Die Vergütungsstruktur setzt selektive Anreize dafür, dass in bestimmte Formen der Erzeugung von Energie aus erneuerbaren Quellen investiert wird. Wer z. B. einen Sonnenkollektor mit einer Leistung von nicht mehr als 30kWh auf einem Gebäude anbringt, erhält eine Preisgarantie für den Strom, den er produziert, von 28,74 ct/kWh. Wer in die Gewinnung von Solarenergie investiert, die nicht an Gebäude gebunden ist, erhält generell 21,11 ct/kWh Vergütung. Wer dagegen in die Verstromung von Klärgas investiert und Anlagen mit nicht mehr als 1 MW Leistung erstellt, erhält lediglich eine Vergütung von 7,16 ct/kWh, Investitionen in Windenergie erbringen in den ersten fünf Jahren nach Inbetriebnahme z. B. eines Windrads eine Vergütung von 9,2 ct/kWh.</p>
<p>Im EEG ist  nicht nur die Höhe der Vergütung geregelt, die dem Erzeuger Erneuerbarer Energie <em>garantiert</em> wird. Im EEG ist auch eine <em>Abnahmepflicht</em> des auf Basis von erneuerbaren Energieträgern erzeugten Stromes geregelt, und der entsprechende Strom genießt bei der Einspeisung Vorrang. Das ist ein einzigartiger Schutzraum, den die Lobbyisten erneuerbarer Energien für ihre Klientel geschaffen haben: Ein Investor, der in die Erzeugung erneuerbarer Energien investiert, hat keinerlei unternehmerisches Risiko. Sein Produkt wird zu einem <em>garantierten Preis</em> in fast<em> beliebiger Menge</em> abgenommen. Nachfrageschwankungen gibt es nicht – was produziert wird, wird auch abgesetzt. Wie wird sich ein rationaler Investor wohl in dieser Situation verhalten?</p>
<p><span id="more-6311"></span></p>
<p>Die Ökonomie ist von rationalen Akteuren bevölkert. Von rationalen Akteuren wird angenommen, dass sie ihren Nutzen maximieren. Bei erneuerbaren Energien ist die Frage, wie man seinen Nutzen maximiert, schon im EEG geregelt, und zwar durch die Vergütungsstruktur. Wer in Solarenergie investiert, erhält mehr als vier Mal so viel Vergütung pro kWh produzierter Energie wie derjenige, der z. B. in Windenergie investiert. Wen außer Politikern wundert es da, dass die Investitionen zu 80% in Solarenergie geflossen sind? Nun könnte man sagen, dass diese Entwicklung nicht vorherzusehen war, weil z. B. das Verhältnis der Investitionskosten in eine Solaranlage im Vergleich zum Stromertrag ungünstiger ist als dies bei Windenergie der Fall ist. Aber auch diese vielleicht vorhandene „Schieflage“ müssen Investoren bei ihrer Investitionsentscheidung nicht berücksichtigen. Auch dafür sorgt das EEG. Durch Abnahme- und Preisgarantie macht es die entsprechenden Investoren zu geschätzten Schuldnern von Banken. <em>Folglich finanzieren Investoren zu günstigen Kredit-Konditionen das für sie auf kurze Frist rentabelste Projekt: Solarstrom.</em></p>
<p>Aber Solarstrom ist die teuerste Variante der Stromerzeugung und mit einem Anteil von 4% (2011) eher eine Randerscheinung unter den Varianten erneuerbarer Energieerzeugung. Die Investition in Solarstrom ist somit eine Fehlallokation von Mitteln, die wiederum von jemandem bezahlt werden muss. Und es trifft, wie zumeist, die Endverbraucher, denn die Kosten für den teuren Solarstrom werden von den Energieunternehmen, die den Strom ja auf Geheiß des EEG <em>abnehmen müssen</em>, an die Endkunden umgelegt, und zwar wiederum auf Geheiß des EEG. Dazu wird das im EEG erfundene Konstrukt der Differenzkosten bemüht. Umgelegt werden „nur“ Differenzkosten. Die Differenzkosten errechnen sich aus dem Garantiepreis für Solarenergie, also z. B. 28,74 ct/kWh, abzüglich des Marktpreises, zu dem Strom z. B. an der <a href="http://www.epexspot.com/en/market-data">EPEXSpot</a> Börse in Paris gehandelt wird. Heute, am 22. Juni, kostet dort eine kWh deutschen Stroms rund 5 ct/kWh. Der Differenzpreis, der auf die Endverbraucher abgewälzt wird, beläuft sich somit auf 24,74 ct/kWh. Allein der Differenzpreis beträgt bereits das Fünffache des Marktpreises.</p>
<p>Die dargestellte „Fehlentwicklung“ ist in ihrer Gesamtheit auf den Eingriff deutscher Politiker in den Strommarkt zurückzuführen und darauf, dass sich scheinbar niemand im Deutschen Bundestag vorstellen konnte, dass ein Akteur, der vor die Wahl gestellt wird, sich zwischen einer sicheren Auszahlung von 10.000 Euro und einer sicheren Auszahlung von 10 Euro zu entscheiden, sich in jedem Fall für die 10.000 Euro entscheiden wird. Gerade Politiker und Bundestagsabgeordnete hätte das eigentlich klar sein müssen!</p>
<hr size="2" /><em>Dieser Beitrag erschien auch auf <a title="Zum BLog http://sciencefiles.org" href="http://sciencefiles.org/" target="_blank">http://sciencefiles.org</a>.</em><!-- post eof --></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Social Corporate Responsibility: Einfallstor für politische Ideologie</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/arbeitsmarkt/social-corporate-responsibility-einfallstor-fur-politische-ideologie/</link>
		<comments>http://www.insm-oekonomenblog.de/arbeitsmarkt/social-corporate-responsibility-einfallstor-fur-politische-ideologie/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 07:56:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Klein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer bei Lidl, Netto oder Aldi einkauft, kann sicher sein, dass er volle Regale vorfindet, weitgehend alles findet, was er sucht und seinen Einkauf zu günstigen Preisen erledigen kann. Wer in die Tankstelle fährt, um zu tanken, findet nicht nur Benzin (zu nicht ganz so günstigen Preisen), sondern auch eine Einkaufsmöglichkeit, jenseits des Prokrustesbetts der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer bei Lidl, Netto oder Aldi einkauft, kann sicher sein, dass er volle Regale vorfindet, weitgehend alles findet, was er sucht und seinen Einkauf zu günstigen Preisen erledigen kann. Wer in die Tankstelle fährt, um zu tanken, findet nicht nur Benzin (zu nicht ganz so günstigen Preisen), sondern auch eine Einkaufsmöglichkeit, jenseits des Prokrustesbetts der Ladenöffnungszeit. Wer ins Kino geht, kann sicher sein, dass er für vermutlich die nächsten zwei Stunden ein mehr oder weniger gutes Unterhaltungsprogramm geboten bekommt.</p>
<p>Alle Beispiele haben eines gemeinsam, ein Konsument fragt ein Produkt oder eine Leistung nach und erhält sie zu einem vereinbarten Preis. Man sollte denken, damit ist der Handel zwischen Konsumenten und Unternehmern, zwischen Nachfrager und Anbieter abgeschlossen. Doch dem ist nicht so, denn neuerdings formieren sich immer mehr Gruppen, die eine „Corporate Social Responsibility“ von Unternehmen einfordern. Die <a title="Hier geht&apos;s zu einem Bericht der EU." href="http://ec.europa.eu/enterprise/policies/sustainable-business/corporate-social-responsibility/index_en.htm" target="_blank">EU</a> fordert Corporate Social Responsibility, die<a title="Hier geh&apos;s zu einem Bericht der OECD." href="http://www.oecd.org/document/37/0,3746,en_2649_34417_2429925_1_1_1_1_,00.html" target="_blank"> OECD</a> findet Corporate Social Responsibility wichtig, und selbst die Weltbank macht sich für Corporate Social Responsibility stark.</p>
<p>Wer sich in Google Scholar einen kurzen Überblick über die Menge der wissenschaftlichen Veröffentlichungen zu „Corporate Social Responsibility“ macht, findet erschlagende 79.200 Einträge. Wer deutsche wissenschaftliche Bücher zu dem Thema scannt, stellt schnell fest, dass Corporate Social Responsibility von nahezu allen Autoren als etwas Positives und Begrüßenswertes angesehen wird. Kaum jemand hinterfragt das Konzept. Und so steht Philip Booth (2009, S.2) mit seiner Frage, warum Unternehmen dann, wenn sie ihrem Zweck nachgehen und produzieren, als Unternehmen charakterisierte werden, die etwas aus der Gesellschaft nehmen, während dann, wenn sie Kapital in unternehmensfremde Zwecke investieren, behauptet wird, sie gäben der Gesellschaft etwas zurück, bislang ziemlich alleine da.</p>
<p>Vor Booth hat sich vor allem Milton Friedman gegen das von Archie Carroll zum Ende der 1970er Jahre aufgebrachte Konzept der Corporate Social Responsibility ausgesprochen und festgestellt, dass „there is one and only one social responsibility of business – to use its resources and to engage in activities designed to increase its profit“ (Friedman, 1993, S.250). In der Tat ist die Frage berechtigt, warum Unternehmen ihre eigentliche Aufgabe, nämlich ihren Nutzen zu maximieren, zu Gunsten von Corporate Social Responsibility aufgeben sollten. Um diese Frage zu beantworten ist es sinnvoll, etwas genauer darauf zu schauen, was Corporate Social Responsibility konkret bedeutet.</p>
<p>Einen guten Einblick in die Welt der Corporate Social Responsibility (CSR) vermittelt der CSR-Index des Unternehmens KLD Research and Analytics. Interessant ist der Index vor allem, wenn man sich ansieht, aus welchen Variablen er sich zusammensetzt, was als Indikator von Corporate Social Responsibility angesehen wird. Hier finden sich so profitable Dinge wie (1) Unterstützung lokaler Gemeinschaften, (2) Gleichbehandlung von Frauen und Minoritäten, (3) Behandlung von Angestellten, (4) Umweltschutz, (5) Produktsicherheit, (6) keine Beteiligung an der Herstellung von Waffen und (7) keine Beteiligung an der Produktion von Kernenergie. Vor dem Ende der Apartheid enthielt der Index noch die Handelsbeziehungen mit Südafrika als Stolperstein auf dem Weg zu dem Prädikat „Corporate Social Responsible“. Was die Indikatoren alle gemein haben, ist ein bestimmtes und leicht zu identifizierendes ideologisches Fundament, was den Verdacht nahe legt, dass Corporate Social Responsibility ein Mittel der ideologischen Gleichschaltung von Unternehmen, ein Mittel der ideologischen Kriegsführung darstellt.</p>
<p>Und dem ist wirklich so, wie sich schon daran zeigt, dass die Bundesregierung, genauer, das Ministerium für alle außer Männern, Unternehmen prämiert, die sich aus der Sicht des Bundesministeriums wohlgefällig verhalten, die gefügig sind. <a title="Hier geht&apos;s zu einer Pressemeldung des Familienministeriums." href="http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Presse/pressemitteilungen,did=172534.html" target="_blank">Wohlgefällig verhalten</a> sich Unternehmen, die die Arbeitsbedingungen so gestalten, dass „Menschen Verantwortung für ihre Familie übernehmen können“. Dies wird vornehmlich durch „Angebote zur Kinderbetreuung“ und „Familienpflegezeit“ erreicht. Fast 1000 solcher devoten Unternehmen, Institutionen und Hochschulen hat das BMFSFJ bereits zertifiziert. Die Zertifikate schmücken die Brust der entsprechenden Verantwortlichen und belegen, dass „betriebliche Kinderbetreuung“, „weitere Unterstützung bei Kinderbetreuung“, „Kontakt während der Elternzeit“, „Unterstützung bei Pflegezeit“ und eine besondere „Väterförderung“ gewährleistet sind. Das Bundesministerium gebraucht die zertifizierten Unternehmen somit ganz offen, um die hauseigene Ideologie zu verbreiten und auf andere (noch) nicht zertifizierte Unternehmen Druck auszuüben, um auch noch das letzte unzertifizierte Unternehmen gleichzuschalten.</p>
<p>Damit ist deutlich, wem Corporate Social Responsibility dient, und warum es vornehmlich politische Kreise sind, die Social Corporate Responsibility propagieren. Das Konzept ist das Einfallstor politischer Ideologie in Unternehmen, es wirkt als trojanisches Pferd um Unternehmen gleichzuschalten, denn ein gutes, d.h. ein zertifiziertes Unternehmen lebt, was ihm aus dem Ministerium an Werten vorgegeben wird. Corporate Social Responsibility ist ein Wertimperialismus, der zwangsläufig zu Lasten der Effizienz von Unternehmen gehen muss und am Ende zu einer nachlassenden Produktivität führen muss. Deshalb kann man sich als verantwortlicher Unternehmer nur gegen Corporate Social Responsibility entscheiden. Und man darf keine Kompromisse und schon gar keine Zugeständnisse machen, denn das ist der Anfang vom Ende unternehmerischer Eigenständigkeit: „Unfortunately,…, many businesses have apparently endorsed it (CSR] they have perhaps sought to deflect CSR activists‘ wrath by consulting them, and even funding them in hopes of buying approval. But as has been observed ‚that’s as likely as converting a crocodile to vegetarianism by feeding it your leg“ (Sternberg, 2009, S.8). Diese Erkenntnis gilt besonders für Krokodile aus Familienministerien.</p>
<p><em>Booth, Philip (2009). Editorial: Corporate Social Responsibility. Economic Affairs 29(4): 2-4.</em></p>
<p><em>Carroll, Archie (1979). A Three-Dimensional Conceptual Model of Corporate Performance. Academy of Management Review 4(4): 497-505.</em></p>
<p><em>Friedman, Milton (1993). The Social Responsibility of Business is to Increase Profits. In: Chryssides, George D. &#038; Kaler, John H. (eds.). Business Ethics. London: Thompson Learning, pp.249-254.</em></p>
<p><em>Sternberg, Elaine (2009). Corporate Social Responsibility and Corporate Governance.  Economic Affairs 29(4): 5-10.</em></p>
<hr />
<p><em><em>Dieser Beitrag erschien auch auf <a title="Zum BLog http://sciencefiles.org" href="http://sciencefiles.org" target="_blank">http://sciencefiles.org</a></em>.<br />
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		<title>651 Geschenke für den Staat sind genug</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/651-geschenke-fur-den-staat-sind-genug/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 07:11:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Dr. Volker Wittberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn man einen Frosch in kochendes Wasser wirft, dann tut er alles, um dem Inferno zu entkommen. Setzt man ihn aber in lauwarmes Wasser und erhöht langsam die Temperatur, dann kocht er bei lebendigem Leibe und geht schließlich daran zugrunde. Ohne dass er zuvor Anstrengungen gemacht hätte, seinem Wärmegefängnis zu entkommen. Genauso geht es den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2011/05/inpflichtnahme_unternehmen.gif"><img class="size-medium wp-image-6026 alignright" title="Allein der Bund bürdet den Unternehmen in Deutschland ohne Kostenerstattung 651 Leistungen auf, die eigentlich in seine Zuständigkeit fallen." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2011/05/inpflichtnahme_unternehmen-300x191.gif" alt="" width="300" height="191" /></a></p>
<p>Wenn man einen Frosch in kochendes Wasser wirft, dann tut er alles, um dem Inferno zu entkommen. Setzt man ihn aber in lauwarmes Wasser und erhöht langsam die Temperatur, dann kocht er bei lebendigem Leibe und geht schließlich daran zugrunde. Ohne dass er zuvor Anstrengungen gemacht hätte, seinem Wärmegefängnis zu entkommen.</p>
<p>Genauso geht es den Unternehmen in Deutschland mit der steten Auferlegung neuer bürokratischer Belastungen durch den Staat, die eigentlich in die originäre Zuständigkeit des Staates fallen. Zu diesen so genannten „Inpflichtnahmen“ der Unternehmen zählen beispielsweise die Berechnung und Abführung der Lohnsteuer und der Sozialabgaben der Arbeitnehmer. Derlei Pflichten bürdet der Staat den Unternehmen auf, ohne sie dafür finanziell zu entschädigen. Da diese bürokratische Belastung schleichend ausgeweitet wird, fehlt dem Staat schlicht der Blick für die daraus resultierende Gesamtbelastung der Wirtschaft.</p>
<p><span id="more-6010"></span></p>
<p>Gegenwärtig belastet allein der Bund die Unternehmen mit 651 solcher Aufgaben und Tätigkeiten. Die dadurch verursachten Kosten sind immens: Allein die Erfüllung von zehn besonders aufwendigen Arbeitgeberpflichten kostet ein mittelständisches Unternehmen mit 100 Arbeitnehmern 17.940 Euro pro Jahr. Auf alle kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland hochgerechnet ergeben sich damit pro Jahr Kosten in Höhe von etwa drei Milliarden Euro. Nicht berücksichtigt sind hier alle weiteren Inpflichtnahmen des Bundes sowie die Kosten für die Großunternehmen. Höchste Zeit also, der steten Einführung neuer Inpflichtnahmen einen Riegel vorzuschieben.</p>
<p>Wie kann man dies erreichen? Zum ersten sollte der Gesetzgeber dazu verpflichtet werden, alle neuen Indienstnahmen von Unternehmen in der Gesetzbegründung explizit auszuweisen und deren Kosten zu benennen. Zweitens sollte der Nationale Normenkontrollrat das Recht erhalten, unterlassene Benennungen zu beanstanden und die Kostenangaben zu überprüfen. Drittens sollte es zukünftig für neue Pflichten eine Kostenerstattung durch den Staat geben.</p>
<hr size="2" /><em>Prof. Dr. Volker Wittberg ist Leiter des Nationalen Zentrums für Bürokratiekostenabbau an der Fachhochschule des Mittelstands in Bielefeld.</em></p>
<p><em>Der BlogBeitrag stellt eine kurze Zusammenfassung des von Prof. Dr. Volker Wittberg, Hans-Georg Kluge und Frauke Ley erstellten Gutachtens<a title="Hier geht es zu dem Gutachten "Staatliche Bürokratiekostenüberwälzung auf Unternehmen als unternehmerisches Gegenwartsproblem"." href="http://www.insm.de/dms/insm/textdokumente/pdf/untitled/Staatliche-B-rokratiekosten-berw-lzung-auf-Unternehmen-als-unternehmerisches-Gegenwartsproblem0/Staatliche%20B%C3%BCrokratiekosten%C3%BCberw%C3%A4lzung%20auf%20Unternehmen%20als%20unternehmerisches%20Gegenwartsproblem.pdf" target="_blank"> „Staatliche Bürokratiekostenüberwälzung auf Unternehmen als unternehmerisches Gegenwartsproblem“</a> dar.</em><!-- post eof --></p>
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		<title>Freie Bahn für Busse</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/freie-bahn-fur-buse/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 10:59:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Dr. Justus Haucap</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Sie in Deutschland nicht einfach in einen Linienfernbus steigen können, wenn bei der Bahn mal wieder die Klimaanlagen oder die Mitarbeiter streiken? Was viele nicht wissen: Linienfernbusse sind in Deutschland – abgesehen von ein ganz paar Ausnahmen – verboten. Das dazugehörige Gesetz stammt aus dem Jahre 1934 und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> </em></p>
<p>Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Sie in Deutschland nicht einfach in einen Linienfernbus steigen können, wenn bei der Bahn mal wieder die Klimaanlagen oder die Mitarbeiter streiken? Was viele nicht wissen: Linienfernbusse sind in Deutschland – abgesehen von ein ganz paar Ausnahmen – verboten. Das dazugehörige Gesetz stammt aus dem Jahre 1934 und dient ausdrücklich zum Schutz der Bahn vor Konkurrenz. <a title="Hier kommen Sie zum 55. Sondergutachten der Monopolkommission." href="http://www.monopolkommission.de/aktuell_sg55.html" target="_blank">Schon mehrfach hat die Monopolkommission die Liberalisierung des Personenverkehrs verlangt.</a> Im Mai soll nun über einen Gesetzentwurf verhandelt werden.</p>
<p>Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Bahn hätte neben dem Flugverkehr nun endlich auch ernstzunehmende Wettbewerber auf dem Boden. Schlechter Service oder zu hohe Ticketpreise hätten für das Unternehmen Folgen. Der Kunde könnte wählen, ob er lieber Flugzeug, Zug oder Bus fahren will. Die Bahn, aber auch Bus- und Fluggesellschaften müssten sich anstrengen, um innovativer, schneller, pünktlicher und zuverlässiger als die Konkurrenz zu sein. Den Kunden freut’s: Komm die Bahn mal nicht kommt, kommt immerhin der Bus.<!-- post eof --></p>
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		<title>Bürgerversicherung – Klappe die Neunte!</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/Soziales/burgerversicherung-%e2%80%93-klappe-die-neunte/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 06:32:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziales]]></category>
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		<description><![CDATA[Bürgerversicherung – Klappe die Neunte. Oder waren es schon mehr? Mit dem aktuellen Konzept der SPD gesellt sich eine weitere Variante dazu, dieses Mal mit einer Wiederbelebung der „gerechten Parität“ zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern, sprich: Hälfte-Hälfte soll es wieder sein. Böse Zungen fragen sich dabei, warum gerade die Partei, die diese Quote abgeschafft hat, genau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bürgerversicherung – Klappe die Neunte. Oder waren es schon mehr? Mit dem <a title="Einzelheiten zum SPD-Konzept finden hier." href="http://www.spd.de/Politik/7934/buergerversicherung.html" target="_blank">aktuellen Konzept der SPD </a>gesellt sich eine weitere Variante dazu, dieses Mal mit einer Wiederbelebung der „gerechten Parität“ zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern, sprich: Hälfte-Hälfte soll es wieder sein.</p>
<p>Böse Zungen fragen sich dabei, warum gerade die Partei, die diese Quote abgeschafft hat, genau dahin wieder zurück will. Es scheint, dass all jene, die es eigentlich besser wissen müssten, sich mal wieder in Schweigen hüllen. Um es auf den Punkt zu bringen: Über das Bürgerversorgungsprinzip kann man bekanntlich heftig streiten, schließlich handelt es sich um eine werturteilsbehaftete politische Grundsatzfrage. Hinsichtlich der paritätischen Finanzierung gilt dies jedoch keineswegs. Der Glaube mittels einer juristischen Aufteilung der Beitragszahlungen auch eine ausgewogene Lastenaufteilung herzustellen, ist schlichtweg Unfug. Wer diesen Zusammenhang herstellt, würde das wissenschaftliche Vordiplom kaum bestehen.</p>
<p>Arbeitgeberanteile werden zwar von Arbeitgebern bezahlt, getragen werden sie letztlich jedoch zum größten Teil von Arbeitnehmern. Sozialversicherungsbeiträge stellen für Unternehmen nichts anderes als Arbeitskosten dar. Diese verhindern einerseits höhere Nettolöhne und werden andererseits die in die Preise der Güter einkalkuliert, womit sie im Wesentlichen von den Arbeitnehmern bezahlt werden. Für jeden vernunftbegabten Menschen stellt sich damit die Frage der Parität gar nicht – es hat sie nie gegeben und es wird sie nie geben. Die Beiträge zur GKV sind zur einen Hälfte auf dem Lohnzettel sichtbar und zur anderen Hälfte werden sie unsichtbar durch geringere Nettolohnzahlungen und höhere Güterpreise bezahlt. Wenn man dann von Parität sprich, gibt es im Studium eine 5 – setzen!<!-- post eof --></p>
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		<title>Der Fehler beginnt beim CEO</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 08:01:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Martin Roos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzmarkt]]></category>
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		<category><![CDATA[Ökonomen-Bücher]]></category>
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		<category><![CDATA[Weltwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[Buchkritik: Hermann Simon, Die Wirtschaftstrends der Zukunft, Frankfurt Main 2011 „Glauben Sie nicht an Trends.&#8221; Das ist eigentlich der beste Satz, den Hermann Simon zum Ende seines Buches „Die Wirtschaftstrends der Zukunft“ dem Leser mit auf den Weg gibt. Zuvor müht er sich auf rund zweihundert Seiten zu erklären, was in Deutschlands Unternehmen in und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2011/04/Trends.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-5877" title="Hermann Simon, Die Wirtschaftstrends der Zukunft, Frankfurt Main 2011" src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2011/04/Trends-186x300.png" alt="" width="167" height="270" /></a></p>
<p><strong>Buchkritik: Hermann Simon, Die Wirtschaftstrends der Zukunft, Frankfurt Main 2011</strong></p>
<p>„Glauben Sie nicht an Trends.&#8221; Das ist eigentlich der beste Satz, den Hermann Simon zum Ende seines Buches „Die Wirtschaftstrends der Zukunft“ dem Leser mit auf den Weg gibt. Zuvor müht er sich auf rund zweihundert Seiten zu erklären, was in Deutschlands Unternehmen in und was out ist. Sechs große so genannte Trends hat der Chef der Beratungsfirma Simon Kucher &amp; Partners ausgemacht. Von Trends kann jedoch nicht wirklich die Rede sein – eher von grundsätzlichen Entwicklungen, die jedem bekannt sein dürften, der ab und an einen Blick in den Wirtschaftsteil von Zeitungen wirft.</p>
<p>Simon zählt auf: beschleunigte Globalisierung, stärkere Einflussnahme der Politik auf  die Wirtschaft, engere Verzahnung von Management und Kapital, tektonische Verschiebungen in der Produktwelt, nachhaltig verändertes Kundenverhalten und die totale Vernetzung.</p>
<p>Das ist nun wirklich nicht neu. Doch Simon war wohl nach dem unfassbaren Egomanentrip Tausender von selbsternannter Wirtschaftsgurus und Managern, die sich zu Recht als Mitschuldige der Finanzkrise verantwortlich zeigen mussten, nicht nach weiteren Spekulationen zumute. Ihm schwebte bei der Planung seines Werkes vermutlich eher ein Plädoyer für die Renaissance guten unternehmerischen Handelns vor. Wer sich also nach einem lesbaren Überblick über Zustand und zukünftige Entwicklung deutscher Managementschwächen und -stärken sehnt, liegt mit Simons Sachbuch nicht falsch.</p>
<p><span id="more-5874"></span>So wie der Autor Deutschlands starken Mittelstand und seine grundsoliden Unternehmer tüchtig preist, so geht er mit den pokerfreudigen Managern großer Konzerne schonungslos ins Gericht. Die fehlende Verschränkung von Kapital und Management sei eine wesentliche Ursache der Krise gewesen. Manager spielten mit Geld, für das andere geradestehen mussten. Simon fordert daher, sämtliche angestellten Manager sollten Aktionäre ihres Unternehmens werden. Nur dadurch trügen auch sie endlich persönlich Risiko.</p>
<p>Die Krise, so schlimm sie war, habe letztlich zu einer Reinigung geführt – in den diversen Branchen ebenso wie in den vielen Managerhirnen. Doch Simon ist sich sicher: Die nächsten Managementfehler kommen bestimmt. Wer sich besser schützen will, dem rät er, auf übertriebenes Leveraging und gewagte Finanzkonstruktionen zu verzichten.</p>
<p>Auch warnt der Autor vor übermäßigem und lang anhaltendem Erfolg. Dieser bilde den idealen Nährboden für die Entwicklung von Größenwahn. „Große Fehler werden eher von Typen begangen, deren herausragende Charaktermerkmale nicht in Integrität und Bescheidenheit liegen“, schreibt Simon. Nicht selten beginne die Katastrophe also schon in der Auswahl des Vorstandsvorsitzenden.<!-- post eof --></p>
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