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	<title>INSM - ÖkonomenBlog, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) &#187; Wachstum</title>
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	<description>Welche Reformen braucht unser Land? Wie erreichen wir mehr Wachstum und Beschäftigung? Experten geben Antworten - diskutieren Sie mit!</description>
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		<title>Wachstum durch Arbeit und Arbeit durch Wachstum</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 12:46:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Dr. Thomas Straubhaar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Jobs]]></category>
		<category><![CDATA[Reformen]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutschland hat sich vom „Kranken Mann Europas“ zur europäischen „Wachstumsinsel“ gewandelt. Gut sieht es auch auf dem Arbeitsmarkt aus. Die Zahl der Erwerbstätigen erreicht ein Rekordhoch. Was befeuert den Arbeitsmarkt?  Die guten Wachstumszahlen? Oder ist das Wirtschaftswachstum seinerseits eine Folge der guten Arbeitsmarktentwicklung? Für viele erstaunlich ist die deutsche Wirtschaft zügig und erfolgreich aus der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2012/02/Besch%C3%A4ftigung_Rekordhoch.gif"><img class="size-medium wp-image-7704 alignright" title="Noch nie gab es in Deutschland so viele Beschäftigte." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2012/02/Besch%C3%A4ftigung_Rekordhoch-296x300.gif" alt="" width="296" height="300" /></a><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2012/01/wachstumsBlogLogokl.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-7533" title="WachstumsBlog" src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2012/01/wachstumsBlogLogokl.gif" alt="" width="23" height="22" /></a> Deutschland hat sich vom „Kranken Mann Europas“ zur europäischen „Wachstumsinsel“ gewandelt. Gut sieht es auch auf dem Arbeitsmarkt aus. Die Zahl der Erwerbstätigen erreicht ein Rekordhoch. Was befeuert den Arbeitsmarkt?  Die guten Wachstumszahlen? Oder ist das Wirtschaftswachstum seinerseits eine Folge der guten Arbeitsmarktentwicklung?<br />
</strong></p>
<p><strong><span id="more-7697"></span></strong>Für viele erstaunlich ist die deutsche Wirtschaft zügig und erfolgreich aus der Wirtschaftskrise 2008 herausgekommen. Das im Jahr 2010 wiedereinsetzende Wirtschaftswachstum erreichte im letzten Jahr einen ungeahnten Höhepunkt. Es führte zu einem Rekordhoch bei der Erwerbstätigenzahl und einem Tiefstand bei der Arbeitslosigkeit. Zugleich aber ist das Wirtschaftswachstum selbst Folge der stabilen Beschäftigungslage. Die umstrittenen Arbeitsmarktreformen in den Vorkrisenjahren, bzw. die Umsetzung der Agenda 2010, haben eine hohe Beschäftigungsflexibilität in Deutschland ermöglicht. Zum Glück &#8211;  denn hätten wir einen so starren Arbeitsmarkt gehabt wie zuvor, wäre die Beschäftigungslosigkeit heute in Deutschland so hoch wie in anderen ähnlich entwickelten Volkswirtschaften, die diese Reformen verschlafen haben. Mehr noch: Die staatlichen Sozialleistungen und gleichsam die ohnehin schon beunruhigende Staatsschuld wären in die Höhe geschossen.</p>
<p>Die rasche wirtschaftliche Erholung resultierte ihrerseits wiederum zum Großteil aus der Anpassungsleistung des Arbeitsmarktes, der den wirtschaftlichen Bedingungen in einer außergewöhnlichen Krisensituation nachkam. Besonders hervorzuheben ist die Arbeitszeitflexibilität. Ohne diese Flexibilitätsmechanismen hätten mehr Menschen ihren Arbeitsplatz verloren und weniger Menschen wären in den Arbeitsmarkt integriert worden. Wie sich im vergangenen Jahr zeigte, profitierten gerade Kurzzeitbeschäftigte von der temporären Arbeitsmarktanpassung; Dank der guten Wirtschaftsentwicklung konnten viele wieder ihrer vorherigen Vollzeitbeschäftigung nachgehen oder wurden erstmals vollständig übernommen.</p>
<p>Diese Erfahrung zeigt: Ein flexibler Arbeitsmarkt bedingt wirtschaftlichen Erfolg und dies wiederum zahlt sich in besseren Erwerbschancen aus. Wenn man aber nun durch einen starren Kündigungsschutz- oder Mindestlohnregelungen dem Arbeitsmarkt enge Grenzen setzt, wird dieser in Krisensituationen anfälliger sein. Das gilt auch für Beschränkungen der Zeitarbeit. Die Folgen sind dann eine höhere Arbeitslosigkeit und geringere Einstiegschancen, insbesondere für Langzeitarbeitslose. In Südeuropa zeigt sich heute, dramatischer denn je, wohin zu wenig Flexibilität führt. Daraus sollten wir lernen.</p>
<hr />
<p><em>Wie erreicht Deutschland mehr Beschäftigung? Ein Positionspapier der INSM finden Sie <a title="Zum INSM-Positionspapier." href="http://www.insm.de/static/kampagne_wachstum/downloads/papiere/arbeit.pdf" target="_blank">hier.</a></em></p>
<p><em>Dies ist ein Beitrag aus der Reihe <a title="Zu allen Beiträgen des WachstumBlog" href="http://www.oekonomenblog.de/category/wachstum/" target="_blank">&#8220;WachstumsBlog&#8221;</a>. In einem bis zwei Beiträgen pro Woche beschäftigen sich Wirtschaftsexperten im ÖkonomenBlog mit Themen rund um nachhaltiges Wachstum.</em></p>
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		<title>Wachstum braucht Geldwertstabilität</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 08:12:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oswald Metzger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Steuern und Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Haushaltskonsolidierung]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>

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		<description><![CDATA[Langfristiges und nachhaltiges Wachstum braucht eine stabile Währung. Die deutsche Bundeskanzlerin hat das erkannt und setzt sich im Euro-Raum für mehr Geldwertstabilität durch verbindliche Schuldenbremsen ein. Dafür muss sie aber auch Kritik einstecken: Statt Sparkurs soll mit neuen Krediten die Konjunktur stablisiert werden und Staatsschulden monetarisiert. Die Gefechtslage ist derzeit klar: Hier kämpft eine deutsche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Einnahmen-Bund.gif"><img class="alignnone size-medium wp-image-7596 alignright" title="Rekordeinnahmen von 70,82 Mrd. Euro im Dezember 2011" src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Einnahmen-Bund-278x300.gif" alt="" width="278" height="300" /></a><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2012/01/wachstumsBlogLogokl.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-7533" title="WachstumsBlog" src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2012/01/wachstumsBlogLogokl.gif" alt="" width="23" height="22" /></a> Langfristiges und nachhaltiges Wachstum braucht eine stabile Währung. Die deutsche Bundeskanzlerin hat das erkannt und setzt sich im Euro-Raum für mehr Geldwertstabilität durch verbindliche Schuldenbremsen ein</strong>.<strong> Dafür muss sie aber auch Kritik einstecken: Statt Sparkurs soll mit neuen Krediten die Konjunktur stablisiert werden und </strong><strong>Staatsschulden </strong><strong>monetarisiert. </strong></p>
<p><strong><span id="more-7590"></span></strong></p>
<p>Die Gefechtslage ist derzeit klar: Hier kämpft eine deutsche Bundeskanzlerin, die oft karikierte Variante der schwäbischen Hausfrau, für mehr Geldwertstabilität durch verbindliche Schuldenbremsen im Euro-Raum. Sie fordert Strukturreformen in den notleidenden Mitgliedsstaaten ein. Erklärtes politisches Ziel der Kanzlerin ist mehr finanzpolitische Stabilität und eine stärkere Wachstumsdynamik aufgrund steigender Wettbewerbsfähigkeit in ganz Europa.</p>
<p>Auf der anderen Seite versammelt sich ein Heer von Kritikern: Die deutsche Opposition ist selbstverständlich dabei &#8211; und erhebliche Teile der Bevölkerung in den betroffenen Ländern, die amerikanische Regierung sowie die US-Notenbank und natürlich der unvermeidliche Paul Krugmann. Auf ihn beziehen sich rund um den Globus Politiker, Gewerkschafter und Berufskollegen, wenn er zum wiederholten Mal den deutschen Weg als platte Austeritätspolitik stigmatisiert, die zu einer Verschärfung der Krise führen könne. Wie viele Neo-Keynesianer reklamieren sie alle reflexartig in wirtschaftlichen Krisensituationen neue Kredite zur Konjunkturstimulierung und natürlich die unbegrenzte Monetarisierung der Staatsschulden durch die Notenbanken. Inflationssorgen kennen sie nicht. Für sie existiert nur die gegenteilige Bedrohung, die Deflation. Konsolidieren darf man nur in konjunkturellen Blütezeiten, so wie es der gute alte Keynes vor nunmehr achtzig Jahren propagierte, dem über den kompletten Konjunkturzyklus immer die Nullverschuldung vorschwebte.</p>
<p>Doch seine Jünger in Politik und Wirtschaft, in Medien und Wissenschaft leiden offensichtlich unter partieller Amnesie. Sie erlebten und erleben immer nur Rezessionen, in denen nicht gespart, sondern deficit spending praktiziert werden muss(te). Die vielen Konjunktur-Hochs müssen sie vergessen haben, in denen eigentlich der Defizitausgleich nach John Maynard Keynes hätte bewerkstelligt werden müssen.</p>
<p>Doch wir alle kennen die gesellschaftspolitischen Realitäten: Sprudeln die Steuereinnahmen, dann ist immer eher die Zeit für neue Wohltaten. Bestes Beispiel sind wir Deutschen. Trotz der höchsten Steuereinnahmen aller Zeiten und bester Beschäftigungslage seit langem musste Deutschland auch 2011 gesamtstaatlich Dutzende Milliarden Euro neue Kredite aufnehmen.</p>
<p>Ich kann die makroökonomischen Beschwörungsformeln der Neo- und Vulgär-Keynesianer nicht mehr hören. Sie faseln von Deflation und negieren alle Preisblasen auf den Rohstoff- und Immobilienmärkten dieser Welt, die durch exzessive Konjunkturprogramme und durch die Flutung der Märkte mit billigem Notenbankgeld ausgelöst wurden.</p>
<p>Nein: Langfristiges und nachhaltiges Wachstum braucht vor allem Geldwertstabilität. Und die gewinnt man nicht mit dem Heilsversprechen der unerschöpflichen Kreditfinanzierung, sondern nur mit einer wettbewerbsfähigen Markt- und Wirtschaftsordnung und soliden öffentlichen Budgets. Die deutsche Bundeskanzlerin zumindest hat das erkannt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Vision á la Carte</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 08:33:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Martin Roos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Ökonomen-Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[Buchkritik: Horst W. Opaschowski: Der Deutschlandplan – was in Politik und Gesellschaft getan werden muss, München 2011. Wie entwickelt sich unser Land? Welche Trends setzen sich durch? Welche Themen bestimmen unsere Debatten der Zukunft? Mit diesen Fragen setzt sich der renommierte Zukunftsforscher Horst W. Opaschowski in seinem neuen Buch „Der Deutschlandplan“ auseinander. Und stützt sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2012/01/opascowski.jpg"><img class="size-medium wp-image-7565 alignright" title="Der Deutschland Plan - Von Horst W. Opaschowski." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2012/01/opascowski-188x300.jpg" alt="" width="142" height="227" /></a>Buchkritik: Horst W. Opaschowski: Der Deutschlandplan – was in Politik und Gesellschaft getan werden muss, München 2011. </strong></p>
<p><strong>Wie entwickelt sich unser Land? Welche Trends setzen sich durch? Welche Themen bestimmen unsere Debatten der Zukunft? Mit diesen Fragen setzt sich der renommierte Zukunftsforscher Horst W. Opaschowski in seinem neuen Buch „Der Deutschlandplan“ auseinander. Und stützt sich dabei auf Ergebnisse einer repräsentativen Befragung.</strong></p>
<p><span id="more-7564"></span></p>
<p>Er hat schon ziemlich viel prophezeit: die „Erlebnisgesellschaft“, die „Verödung der Städte“, den „Rentner als Trendner“, das Ende der „Ichlinge“, die „Generation @“. Horst W. Opaschowski gehört sicher zu Deutschland eindrucksvollsten und geschicktesten Trendforschern. Nicht nur, was seine Visionen angeht, sondern auch die unglaubliche Dicke und Ansammlung seiner veröffentlichten Bücher. Mit seinem neuesten, dem „Deutschlandplan“, hat er endlich mal ein dünneres vorgelegt, rund 250 Seiten. Das muss aber nicht heißen, dass er weniger sagen möchte. Im Gegenteil: Das auf repräsentativen Umfragen beruhende Buch will sogar Kompass für das gesellschaftliche Leben in der Republik sein.</p>
<p>Überraschend sind seine Thesen allerdings nicht: „Die Luft für männliche Karrieren wird dünner“, „Die Wirtschaft braucht ältere Arbeitnehmer“, „Generationenhäuser im Trend“, „So wenig Müll wie möglich“ oder auch „Kein Wachstum auf Pump“. Opaschowski ist davon überzeugt, dass hierzulande die materielle Wohlstandexplosion den Deutschen kein weiteres Glücksempfinden geben wird. Der Germane ist gesättigt und für sein persönliches Wohlergehen rücken die immateriellen Bereiche des Lebens in den Vordergrund: Natur, Kultur, Religion. „Die Kultur führt neben dem Konsum kein Schattendasein mehr. Und die Kirchen können auf eine Bedeutungsaufwertung der Religion hoffen, wenn sie die Zeichen der Zeit erkennen“, schreibt Opaschowski.</p>
<p>Auch der gesellschaftliche Paradigmenwechsel sei unaufhaltsam. Deutschland ist auf dem Weg zur „Big Society“, einer Gesellschaft, die ihre Bürger stärker fordert und für soziale Anliegen einspannt. Die Bereitschaft der Bürger zur Selbstorganisation wächst angesichts knapper öffentlicher Kassen immer stärker. Im Jahr 2030 wird sich jeder zweite Bürger sozial engagieren wollen und müssen. Die Zukunft Deutschlands gleiche dann „einer Sozialgesellschaft, einer Generationengesellschaft und einer Hilfeleistungsgesellschaft. In der Dreifach-Sicherung des Lebens schützt der Staat die Bürger vor sozialer Not, halten die Generationen fest zusammen und helfen sich die Menschen mehr selber“.<br />
Opaschowskis Thesen sind solide. Aber leider auch langweilig. Eigentlich schade. Man hätte für die fade Zukunftssuppe, in der mittlerweile ja viele bundesweit glauben, mitrühren zu müssen, ein wenig mehr Pfeffer gebraucht. Wo bleibt beispielsweise das unvorhergesehene Moment? Denn es ist doch sicher: Neue Technologien revolutionieren weiterhin das gesellschaftliche Leben, internationale Konflikte beeinflussen auch in Zukunft entscheidend die Meinung und das Handeln der Bürger, politische Entscheidungen werden immer wieder der strukturellen Planung einen Strich durch die Rechnung machen.</p>
<p>Will man wirklich Spannendes über Deutschlands Zukunft und einen Plan dazu erfahren, wird ein mutiges Buch gebraucht, das auf wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbaut und sich gleichzeitig die Methoden moderner Szenario-Technik zu eigen macht.</p>
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		<title>New Yorker Heldin gegen Augsburger Manomama</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/wachstum/new-yorker-heldin-gegen-augsburger-manomama/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 11:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Martin Roos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstumsgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Tagtäglich begegnen wir dem Thema Wachstum &#8211; ob im Beruf, im Fernsehen oder in der Zeitung. Martin Roos erzählt im WachstumsBlog &#8220;Geschichten aus der Welt des Wachstums&#8221;. Heute von Menschen, die mit Wachstum spekulieren und Menschen, die durch Unternehmergeist Wachstum schaffen. Der Job eines Ökonomen erinnert zunehmend an den des Fußballbundestrainers: Jeder hält sich für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2012/01/wachstumsBlogIcon.jpg"><img class="size-medium wp-image-7528 alignright" title="Ein bis zwei Mal pro Woche schreiben Experten rund um das Thema Wachstum." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2012/01/wachstumsBlogIcon-284x300.jpg" alt="" width="260" height="273" /></a> <a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2012/01/wachstumsBlogLogokl.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-7533" title="WachstumsBlog" src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2012/01/wachstumsBlogLogokl.gif" alt="" width="23" height="22" /></a> Tagtäglich begegnen wir dem Thema Wachstum &#8211; ob im Beruf, im Fernsehen oder in der Zeitung. Martin Roos erzählt im <a title="Was ist der WachstumsBlog." href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wachstum/wachstumsblog-nachhaltig-wachsen-besser-leben/" target="_blank">WachstumsBlog</a> <a title="Hier finden Sie alle Wachstumsgeschichten." href="http://www.insm-oekonomenblog.de/tag/wachstumsgeschichten/">&#8220;Geschichten aus der Welt des Wachstums&#8221;</a>. Heute von Menschen, die mit Wachstum spekulieren und Menschen, die durch Unternehmergeist Wachstum schaffen.</strong></p>
<p><span id="more-7466"></span>Der Job eines Ökonomen erinnert zunehmend an den des Fußballbundestrainers: Jeder hält sich für einen, deswegen redet auch jeder mit, für jedes gute Argument gibt es ein gutes Gegenargument, was man für richtig hält, ist eine Frage der Ansicht, und am Ende zählt doch nur eins: das nackte Ergebnis.</p>
<p>Zum Beispiel Sandra Navidi. Die Tatsache, dass die Ex-Strategieberaterin des US-Starökonomen Nouriel Roubini ursprünglich aus Mönchengladbach kommt, macht sie wahrscheinlich nicht nur für die Zeitung „Die Welt“, in der sie nun zu Börse, Euro und Wachstum befragt wurde, zu einer deutschen Finanz-Heldin, sondern auch für den deutschen Leser und Anleger mit seinen germanozentrischen Scheuklappen. Vollmundig kündigt Frau Navidi in dem Interview an: <a title="Zum Beitrag in der Welt." href="http://www.welt.de/print/wams/finanzen/article13803719/Wir-muessen-uns-gewoehnen-an-sinkenden-Wohlstand.html" target="_blank">„Wir werden uns an einen sinkenden Lebensstandard gewöhnen müssen. Hier in den USA bezieht fast jeder siebte Lebensmittelmarken.“ </a>Das hat Schwung und wie gut das klingt aus dem Munde einer weltgewandten Expertin, die als Inhaberin einer New Yorker Beratungsfirma wohl vorwiegend mit Kunden zu tun hat, die Lebensmittelmarken für eine Sonderform der Blauen Mauritius halten.<br />
Die sogenannten „Food Stamps“ – Gutscheine, mit denen man in bestimmten Läden gegen Lebensmittel und anderen Waren eintauschen kann – erhalten in New York Menschen mit einem Haushaltseinkommen unter 1.600 Dollar monatlich, die in Suppenküchen oder Kantinen von Banken wie JP Morgan Chase arbeiten und für die das Wort „Börse“ einfach nur ein „r“ zu viel hat.</p>
<p>Anders als Frau Navidi gibt es Menschen, die sich nicht aufs Spekulieren spezialisiert haben, sondern lieber handeln und gleich selbst für Wachstum und verbesserten Wohlstand des einzelnen sorgen.</p>
<p>Zum Beispiel Sina Trinkwalder, Augsburger Unternehmerin und Mutter. Die 33-jährige hat im April 2010 ohne staatliche Förderung eine Öko-Manufaktur für Mode gegründet. In ihrer Manomama GmbH beschäftigt sie zwölf Mitarbeiter, die auf dem freien Arbeitsmarkt normalerweise keine Chance gehabt hätten: arbeitslose Textilfachleute, ältere Menschen, Migranten und Mütter, die nach der Kinderpause wieder arbeiten wollten, aber keinen Job fanden.</p>
<p>Trinkwalders Unternehmen wächst langsam, aber beständig. Für einen Konzern muss die junge Existenzgründerin nun 360.000 Einzelteile anfertigen lassen. Das Geld für die Produktionskosten hat sie sich von der Schwiegerfamilie geben lassen. Zugleich mietete Trinkwalder, die inzwischen mehrfach preisgekrönte und selbsternannte „unverbesserliche Weltverbesserin“, ein Gebäude für die Produktion und stellte 40 weitere Personen vom Schlage derer ein, die in den USA wohl nur mit Hilfe von Lebensmittelmarken überlebt hätten.</p>
<hr />
<p><em>Dies ist ein Beitrag aus der Reihe <a title="Zu allen Beiträgen des WachstumBlog" href="http://www.oekonomenblog.de/category/wachstum/" target="_blank">&#8220;WachstumsBlog&#8221;</a>. In einem bis zwei Beiträgen pro Woche beschäftigen sich Wirtschaftsexperten im ÖkonomenBlog mit Themen rund um nachhaltiges Wachstum.</em></p>
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		</item>
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		<title>Die Wachstumsskepsis des Bundesfinanzministers</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/wachstum/die-wachstumsskepsis-des-bundesfinanzministers/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 09:33:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oswald Metzger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Steuern und Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Haushaltskonsolidierung]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>

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		<description><![CDATA[Statt 48,8 Milliarden musste der Bund 2011 nur 17,3 Milliarden neue Schulden aufnehmen. Grund war kein Rechenfehler, sondern das unerwartet hohe Wachstum in Deutschland. Es zeigt sich: Wächst die Wirtschaft, lassen sich Haushaltslöcher leichter stopfen. Dabei hatte der Finanzminister noch vor Kurzem das &#8220;Ende des Wachstums&#8221; gefordert. Es ist schon ein Treppenwitz: Vor einem Monat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2012/01/hh_konsolidierung_2.gif"><img class="size-medium wp-image-7461 alignright" title="Wachstum hilft Haushaltslöcher zu stopfen." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2012/01/hh_konsolidierung_2-300x298.gif" alt="" width="300" height="298" /></a><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/category/wachstum/"><img class="alignnone size-full wp-image-7533" title="WachstumsBlog" src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2012/01/wachstumsBlogLogokl.gif" alt="" width="23" height="22" /></a> Statt 48,8 Milliarden musste der Bund 2011 nur 17,3 Milliarden neue Schulden aufnehmen. Grund war kein Rechenfehler, sondern das unerwartet hohe Wachstum in Deutschland. Es zeigt sich: Wächst die Wirtschaft, lassen sich Haushaltslöcher leichter stopfen. Dabei hatte der Finanzminister noch vor Kurzem das &#8220;Ende des Wachstums&#8221; gefordert.</strong></p>
<p><span id="more-7430"></span>Es ist schon ein Treppenwitz: <a title="Zum einem Bericht in der Welt." href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article13766798/Schaeuble-geisselt-die-menschliche-Masslosigkeit.html" target="_blank">Vor einem Monat philosophierte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble über die Saturiertheit der westlichen Industriestaaten, thematisierte die Begrenzung des Wirtschaftswachstums und geißelte die Maßlosigkeit in der Finanzwelt. </a>Es klang ein bisschen wie weiland in den Neunziger Jahren, als er &#8211; noch zu Kohls Kanzlerzeiten &#8211; als Unionsfraktionschef in Buchform indirekt mit schwarz-grünen Gedanken spielte.</p>
<p>Einen Monat später verkündet sein Ministerium in Berlin, dass die Kreditaufnahme des Bundes im Haushaltsjahr 2011 mit 17,3 Milliarden Euro auf ein Drittel des ursprünglich geplanten Betrags von rund 48 Milliarden Euro gesunken sei. So stark wie im vergangenen Jahr konnte die Neuverschuldung im Bund binnen eines Jahres noch nie reduziert werden.</p>
<p>Der Finanzminister kann sich jetzt buchhalterisch sogar ein stattliches <a title="Zu einem Kommentar in der F.A.Z" href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/staatsschulden-kommentar-gefaehrliche-einladung-11603861.html" target="_blank">Ausgleichspolster von rund 25 Milliarden Euro gutschreiben</a>, mit dem er  die grundgesetzliche Schuldengrenze auch dann einhalten kann, wenn er im laufenden Haushaltsjahr per Nachtragshaushalt dem Deutschen Bundestag mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine deutlich höhere Neuverschuldung zur Zustimmung wird vorlegen müssen.</p>
<p>„Schuld“ an Schäubles Kreditaufnahme-Reduktion ist aber genau das Wirtschaftswachstum., das er im Dezember so kritisch hinterfragte. Ein dreiprozentiges reales Plus der Jahreswirtschaftsleistung verhalf  dem Bund zu fast 20 Milliarden Euro zusätzlichen Steuereinnahmen. Außerdem reduzierte der wachstumsgetriebene Anstieg der Beschäftigung massiv die Kosten der Arbeitslosigkeit.</p>
<p>Was lehrt uns das: Ohne Wachstum der Volkswirtschaft lassen sich die öffentlichen Budgets auch langfristig nicht sanieren. Und qualifiziertes Wachstum lässt sich Langfristig nur durch kluge Bildungs- und Investitionspolitik sowie demographiefeste Reformen der Sozialsysteme schaffen.</p>
<hr />
<p><em>Dies ist ein Beitrag aus der Reihe <a title="Zu allen Beiträgen des WachstumBlog" href="http://www.oekonomenblog.de/category/wachstum/" target="_blank">&#8220;WachstumsBlog&#8221;</a>.  In einem bis zwei Beiträgen pro Woche beschäftigen sich Wirtschaftsexperten  im ÖkonomenBlog mit Themen rund um nachhaltiges Wachstum.</em></p>
<p><em>Sie wollen keinen Beitrag des WachstumsBlogs verpassen? Dann abonnieren Sie die Beiträge mit diesem <a title="Hier können Sie alle Beiträge des WachstumsBlogs abonnieren." href="../category/wachstum/feed/">RSS-Feed!</a></em></p>
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		<title>Innovationen: Deutschland kann mehr!</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 10:11:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Dr. Axel Plünnecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Innovationsfähigkeit einer Nation und der Erfindergeist der Menschen sind der Schlüssel für den wirtschaftlichen Erfolg eines Landes. Die Studie „Innovationsmonitor 2012: Die Innovationskraft Deutschlands im internationalen Vergleich“ zeigt, wie gut aus Sicht der deutschen Unternehmen die innovationsrelevanten Standortbedingungen in Deutschland im Vergleich zu anderen OECD-Ländern einzuschätzen sind. Innovation ist der Motor für Wachstum und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2012/01/staerken_schwaechen.gif"><img class="size-medium wp-image-7373 alignright" title="Deutschland ist im Vergleich zu anderen Staaten in punkto Innovationsfähigkeit auf einem guten Weg. Doch Deutschland kann mehr." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2012/01/staerken_schwaechen-300x198.gif" alt="" width="300" height="198" /></a>Die Innovationsfähigkeit einer Nation und der Erfindergeist der Menschen sind der Schlüssel für den wirtschaftlichen Erfolg eines Landes. Die Studie „Innovationsmonitor 2012: Die Innovationskraft Deutschlands im internationalen Vergleich“ zeigt, wie gut aus Sicht der deutschen Unternehmen die innovationsrelevanten Standortbedingungen in Deutschland im Vergleich zu anderen OECD-Ländern einzuschätzen sind.</strong></p>
<p><span id="more-7372"></span>Innovation ist der Motor für Wachstum und Wohlstand. Die gute Nachricht: Deutschland ist auf dem richtigen Weg zu einer Innovationspolitik, die dazu beitragen wird, langfristiges und nachhaltiges Wachstum zu generieren &#8211; das zeigt <a title="Zu den zentralen Studienergebnissen" href="http://www.insm.de/insm/Presse/Pressemeldungen/INSM_Innovationsmonitor_2012.html">der Innovationsmonitor 2012. </a>Von 28 untersuchten OECD-Staaten belegt Deutschland einen guten sechsten Platz. Angeführt wird das Ranking von Finnland und der Schweiz, deren Rahmenbedingungen aus Sicht deutscher Innovatoren exzellente Voraussetzungen für eine hohe Innovationskraft bieten.</p>
<p>Doch trotz des Etappenerfolges: Deutschland kann mehr. Um innovativ zu sein, brauchen Unternehmen in Deutschland in erster Linie gut qualifizierte Arbeitskräfte mit hohen mathematisch-naturwissenschaftlichen Kompetenzen. Mit dem Ausbildungs- und Hochschulpakt hat die Bundesrepublik zwar schon wichtige Fortschritte zur Stärkung der Qualifikationen erzielt. Doch der demografischen Wandel wird künftig das Angebot an innovationsrelevanten Arbeitskräften reduzieren. Bei den Rahmenbedingungen zur Erschließung von Fachkräftepotenzialen gilt es anzusetzen: zwar haben beispielsweise die Reformen des Zuwanderungsrechts die Tür für Zuwanderer geöffnet, doch fehlt eine Willkommenskultur für Zuwanderer. Auch reichen erste Fortschritte bei der Förderung von Jugendlichen aus bildungsfernen Schichten nicht aus, um Bildungsarmut deutlich zu reduzieren und die Ausbildungsreife der Jugendlichen zu stärken. Auch bei den Rahmenbedingungen zur Umsetzung neuer Ideen besteht Verbesserungsbedarf. In zahlreichen Technologiebereichen (z.B. Biotechnologie) erfolgt in Deutschland eine gemessen am internationalen Standard innovationshemmende Beschränkung der Möglichkeiten für Forschung und unternehmerische Innovationsaktivität. Deutschland und die anderen innovationsstarken europäischen Volkswirtschaften stehen vor der Herausforderung einer wachsenden Konkurrenz durch China. Die Volksrepublik wird vom Imitator zum Innovator. Vor allem bei den Aufwendungen für Forschung und Entwicklung oder bei der Ausbildung technisch-naturwissenschaftlicher Arbeitskräfte konnte das Land in den letzten fünf Jahren auf die führenden Staaten der Eurozone aufholen. Auch wenn die Bundesrepublik auf einem guten Weg ist  – gerade als Exportland muss Deutschland auf den verschärften Wettbewerb reagieren um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.</p>
<hr />
<p><em>Hier können Sie die Studie <strong><a title="Zum Download" href="http://www.insm.de/dms/insm/textdokumente/pdf/INSM-Studien/untitled5/INSM-Innovationsmonitor-Gesamtfassung-2012_01_12/INSM-Innovationsmonitor%20Gesamtfassung%202012_01_12.pdf" target="_blank">„Innovationsmonitor 2012: Die Innovationskraft Deutschlands im internationalen Vergleich“</a>  </strong>runterladen</em>.</p>
<p><em>Mit diesem Beitrag startet die ÖkonomenBlog-Serie<a title="Was ist das WachstumsBlog." href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wachstum/wachstumsblog-nachhaltig-wachsen-besser-leben/"> &#8220;WachstumsBlog&#8221;</a>.  In einem bis zwei Beiträgen pro Woche diskutieren und interpretieren Wirtschaftsexperten den Wachstumsbegriff und geben Antworten. </em></p>
<p><em>Sie wollen keinen Beitrag des <a title="Zu allen Beiträgen des WachstumsBlogs." href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wachstum/wachstumsblog-nachhaltig-wachsen-besser-leben/">WachstumsBlog</a> verpassen? Dann abonnieren Sie die Beiträge mit diesem <a title="Hier können Sie alle Beiträge des WachstumsBlogs abonnieren." href="../category/wachstum/feed/">RSS-Feed!</a></em></p>
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		<title>WachstumsBlog: Nachhaltig wachsen. Besser leben.</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 10:11:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ÖkonomenBlog-Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[Welchen Stellenwert hat Wirtschaftswachstum in unserer Gesellschaft? Warum wollen wir eigentlich immer weiterwachsen? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Wohlstand und Lebenszufriedenheit und wie kann Wirtschaftswachstum nachhaltiger werden. Mit diesen und weiteren Fragestellungen wird sich die neue Wachstumsserie im ÖkonomenBlog auseinandersetzen. In einem bis zwei Beiträgen pro Woche diskutieren und interpretieren Wirtschaftsexperten den Wachstumsbegriff und geben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2012/01/wachstumsBlogIcon.jpg"><img class="size-medium wp-image-7528 alignright" title="Ein bis zwei Mal pro Woche schreiben Experten rund um das Thema Wachstum." src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2012/01/wachstumsBlogIcon-284x300.jpg" alt="" width="284" height="300" /></a>Welchen Stellenwert hat Wirtschaftswachstum in unserer Gesellschaft? Warum wollen wir eigentlich immer weiterwachsen? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Wohlstand und Lebenszufriedenheit und wie kann Wirtschaftswachstum nachhaltiger werden. Mit diesen und weiteren Fragestellungen wird sich die neue Wachstumsserie im ÖkonomenBlog auseinandersetzen. In einem bis zwei Beiträgen pro Woche diskutieren und interpretieren Wirtschaftsexperten den Wachstumsbegriff und geben Antworten.</p>
<p><strong>Lesen Sie hier den ersten Beitrag aus dem <a title="Zum allen Beiträgen des WachstumsBlogs." href="http://www.insm-oekonomenblog.de/category/wachstum/">WachstumsBlog</a>: </strong></p>
<p><strong><a title="Zum Beitrag von Professor Aexel Plünnecke." href="http://www.insm-oekonomenblog.de/arbeitsmarkt/innovationen-deutschland-kann-mehr/">Prof. Dr. Axel Plünnecke &#8211; Innovationen: Deutschland kann mehr!</a></strong></p>
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		<title>Jeremys Mikro-Welle</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 10:10:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Martin Roos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Buchkritik: Jeremy Rifkin: Die Dritte Industrielle Revolution – die Zukunft der Wirtschaft nach dem Atomzeitalter, Frankfurt am Main 2011 Eigentlich steht für deutsche Leser nicht viel Neues in Jeremy Rifkins Dritter Industrieller Revolution. Ideen wie die endgültige Umstellung fossiler auf erneuerbare Energien, die Nutzung von Wind-, Wasser- und Solarenergie als Innovationsmotor der Wirtschaft, Steckdosenfahrzeuge statt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Die-dritte-Industrielle-Revolution.png"><img class="size-medium wp-image-7217 alignright" title="Jeremy Rifkin: Die Dritte Industrielle Revolution – die Zukunft der Wirtschaft nach dem Atomzeitalter, Frankfurt am Main 2011" src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Die-dritte-Industrielle-Revolution-197x300.png" alt="" width="197" height="300" /></a></p>
<p><strong>Buchkritik: Jeremy Rifkin: Die Dritte Industrielle Revolution – die Zukunft der Wirtschaft nach dem Atomzeitalter, Frankfurt am Main 2011</strong></p>
<p>Eigentlich steht für deutsche Leser nicht viel Neues in Jeremy Rifkins Dritter Industrieller Revolution. Ideen wie die endgültige Umstellung fossiler auf erneuerbare Energien, die Nutzung von Wind-, Wasser- und Solarenergie als Innovationsmotor der Wirtschaft, Steckdosenfahrzeuge statt Benziner oder die systematische Implementierung von Energiespeichern, um Engpässe in der Energieversorgung zu überbrücken – sie wirken in einem Land, das wie keine andere Nation die Energiewende eingeleitet hat, wie olle Kamellen. Doch gibt es einen Punkt in Rifkins Buch, der selbst in Deutschland noch nicht wirklich durchdacht wurde und durchaus eine wichtige Rolle in der zukünftigen Wirtschaftsordnung spielen könnte: das intelligente Stromnetz: <em>„Es ist das Rückgrat der neuen Wirtschaft“,</em> ist Rifkin überzeugt.<span id="more-7214"></span></p>
<p>Damit ist für Rifkin nicht nur gemeint, dass Stromressourcen in großen Mengen gespeichert und zu anderen Orten geschleust oder später genutzt werden können. Es handelt sich auch um die Energieproduktion eines jeden Privathaushalts: Rifkin setzt auf den Wandel durch so genannte Mikrokraftwerke, mit denen sich jeder über Wind- und Solaranlagen selbst mit Strom versorgt. Allein in Europa könnten so 190 Millionen Häuser zu Mikrokraftwerken umgebaut werden. Wer zu viel Strom hat und ihn definitiv nicht braucht, kann ihn an andere Konsumenten verkaufen – und zwar per Computer oder Smartphone. Schon ein Drittel der Menschheit, sagt Rifkin, teilt heute im Internet Videos, Musik und ihr Wissen – wenn die Infrastruktur nun schon mal vorhanden ist, warum sollte es mit Energie anders sein?, fragt Rifkin. Unternehmen wie Cisco, Philips oder IBM entwickelten bereits Software und Netztechnik, mit der Privatpersonen Energie tauschen und handeln könne.</p>
<p>Dass sich die Menschen für ein solches Modell begeistern werden, begründet Rifkin mit dem pekuniären Anreiz, der dahinter stecke, und dem Trieb, Geschäfte machen zu wollen. Und rollt Rifkins Mikro-Welle erst einmal an, ist er überzeugt, dass es in Zukunft statt der großen Stromkonzerne zukünftig nur noch Millionen kleiner Energie-Produzenten geben wird. Das klingt nach schöner neuer Welt: Strom übers Internet zu verteilen, wäre die Basis für eine neue wirtschaftliche Ausrichtung. Die Energie- und Internetrevolution würde zu einem Kapitalismus führen, der statt über hierarchische über zentralistische Strukturen verfügt und in der sich Macht flach und dezentral verteilt.</p>
<p>Zweifellos weht in solchen Vision auch der Wind der 68er-Proteste. Doch so fortschrittlich Rifkin auch denkt, so geerdet gibt er sich und sieht seine Dritte Industrielle Revolution weder als Patentmedizin noch als Utopie. „<em>Sie ist vielmehr ein pragmatischer Wirtschaftsplan, der uns gerade noch rechtzeitig in eine nachhaltige, kohlenstofffreie Ära führen könnte“,</em> meint der amerikanische Ökonom. Allerdings gilt dies nur für einen Teil der Welt: Während sich seiner Meinung nach Deutschland bereits mitten in der dritten industriellen Revolution befindet, sieht er für seine Heimat Amerika überhaupt keine ernstzunehmenden Anzeichen der Veränderung.<!-- post eof --></p>
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		<title>Zeitarbeit besser als Hartz-IV</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 09:43:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PD Dr. Hilmar Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach wie vor bestehen in der Öffentlichkeit große Vorbehalte gegen die Zeitarbeit. Der Hauptvorwurf: Sie verdrängt reguläre Beschäftigung. Dieser Verdrängungsmythos hält jedoch einer kritischen Faktenüberprüfung nicht statt. Im Jahre 2010 wurden in Deutschland knapp 7,5 Millionen Beschäftigungsverhältnisse neu abgeschlossen, davon entfielen aber nur 1,1 Millionen auf die Zeitarbeit. Von diesen 1,1 Millionen neu besetzten Zeitarbeitsstellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2011/11/zeitarbeit1.gif"><img class="alignright size-medium wp-image-7260" title="zeitarbeit" src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2011/11/zeitarbeit1-300x269.gif" alt="" width="300" height="269" /></a>Nach wie vor bestehen in der Öffentlichkeit große Vorbehalte gegen die Zeitarbeit. Der Hauptvorwurf: Sie verdrängt reguläre Beschäftigung. Dieser Verdrängungsmythos hält jedoch einer kritischen Faktenüberprüfung nicht statt. Im Jahre 2010 wurden in Deutschland knapp 7,5 Millionen Beschäftigungsverhältnisse neu abgeschlossen, davon entfielen aber nur 1,1 Millionen auf die Zeitarbeit. Von diesen 1,1 Millionen neu besetzten Zeitarbeitsstellen wurden zwei Drittel mit zuvor Arbeitslosen oder Nicht-Erwerbstätigen besetzt. Dies ist ein starkes Indiz dafür, dass Zeitarbeit ein wichtiges Sprungbrett bei der Rückkehr von Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt darstellt.</p>
<p><span id="more-7162"></span>Die gegenwärtigen Bestrebungen von Politik und Gewerkschaften zur Eindämmung der Zeitarbeit bergen die Gefahr, den Betroffenen einen Bärendienst zu erweisen. Die Forderung nach Durchsetzung des Equal-Pay-Prinzips und die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns sorgen dafür, dass Zeitarbeit für Unternehmen unattraktiv wird. Auf den Punkt gebracht: Offensichtlich ist den Befürwortern dieser Pläne ein Langzeitarbeitsloser, der von Hartz-IV leben muss, lieber als ein Zeitarbeitnehmer, der zwar mit einem geringen Lohn auskommen muss, damit aber immer noch besser dasteht als allein mit Hartz-IV.</p>
<hr size="2" />
<p><em>Der Blogbeitrag ist eine Zusammenfassung des Namensartikels <a title="Hier geht es zu dem Beitrag." href="http://www.insm.de/insm/Themen/Arbeit/Hilmar-Schneider--Angstmacher-Zeitarbeit.html" target="_blank">„Zeitarbeit als Angstmacher“, </a>erschienen am 07.11.2011 auf insm.de.</em></p>
<p><!-- post eof --></p>
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		<title>Schluss mit der Schuldenparty!</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 08:03:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Oliver Knipping</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern und Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
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		<category><![CDATA[Euro]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Haushaltskonsolidierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Staatsbankrott]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach Griechenland drohen nunmehr auch Frankreich und Italien unter der Last ihrer Staatsschulden erdrückt zu werden. Jetzt rächt es sich, dass beide Länder beim Thema Konsolidierung bisher eher durch Rhetorik als durch Taten aufgefallen sind. Dabei zeigen die bisherigen Erfahrungen mit hochverschuldeten Staaten: Je länger die notwendige Konsolidierung herausgezögert wird, desto schmerzvoller die Therapie. Umgekehrt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2011/11/staatskonsolidierung1.gif"><img class="alignright size-medium wp-image-7262" title="staatskonsolidierung" src="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2011/11/staatskonsolidierung1-300x275.gif" alt="" width="300" height="275" /></a>Nach Griechenland drohen nunmehr auch Frankreich und Italien unter der Last ihrer Staatsschulden erdrückt zu werden. Jetzt rächt es sich, dass beide Länder beim Thema Konsolidierung bisher eher durch Rhetorik als durch Taten aufgefallen sind. Dabei zeigen die bisherigen Erfahrungen mit hochverschuldeten Staaten: Je länger die notwendige Konsolidierung herausgezögert wird, desto schmerzvoller die Therapie. Umgekehrt gilt: Wer frühzeitig und vor allem entschlossen spart, dessen Bemühungen waren meist von Erfolg gekrönt.</p>
<p><span id="more-7148"></span>Zweifelsohne ist eine Konsolidierung ein Drahtseilakt: Einerseits sollen die Staatsausgaben zurückgeführt, andererseits soll aber das Wachstum nicht abgewürgt werden. In der Praxis hat sich gezeigt, dass Konsolidierungen dann erfolgreich sind, wenn sie schwerpunktmäßig über die Ausgabenseite erfolgen. Als beispielsweise Schweden Anfang der 1990er Jahre in eine tiefe Wirtschaftskrise geriet, konnte das Land die kritische Lage durch Abstriche beim Urlaub, der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und bei der Arbeitslosenunterstützung erfolgreich meistern. So konnte die Schuldenquote (Schulden im Verhältnis zum BIP) in fünf Jahren um 18,6 Prozent gesenkt werden.</p>
<p>Eine beachtliche Leistung, die aber von den irischen Konsolidierungserfolgen bei weitem in den Schatten gestellt wird. Etwa im gleichen Zeitraum konnte der keltische Tiger seine Schuldenquote um spektakuläre 44,4 Prozent senken. Solche positiven Beispiele sollten den Politikern Mut machen, endlich das Ruder herumzureißen: Mit den staatlichen Schuldenpartys muss nun endlich Schluss sein.<!-- post eof --></p>
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