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	<title>Kommentare zu: Pleite der Zockerstaaten</title>
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	<description>Welche Reformen braucht unser Land? Wie erreichen wir mehr Wachstum und Beschäftigung? Experten geben Antworten - diskutieren Sie mit!</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 14:41:08 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Keynesianer</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/europa/von-staatspleiten-und-spelulanten/comment-page-1/#comment-1584</link>
		<dc:creator>Keynesianer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 20:43:28 +0000</pubDate>
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		<description>Zitat Norbert Haag

&quot;Was kein Keynesianer je konzidieren wird, ist die Tatsache, dass man mit Ordinalzahlen nicht Rechnen kann und, dass damit die gesamte Idee der Wirtschaftswissenschaft als Unterabteilung der Mathematik, mit einigen soziologischen Versatzstücken über die Natur des Menschen (Herdentrieb etc.), eine unermessliche Farce ist.&quot;

Zitat Ende!

@ Norbert Haag

Du solltest einmal den Ökonomen und Mathematiker Keynes lesen!
Du würdes erstaunt sein, wie sehr er Dir ALS MATHEMATIKER (!) zustimmen würde!


 „The classical theorists resemble Euclidean geometers in a non-Euclidian world who, discovering that in experience straight lines apparently parallel often meet, rebuke the lines for not keeping straight – as the only remedy for the unfortunate collisions which are occurring.“ 

-J.M. Keynes

Übersetzt:

„Die klassischen Theoretiker gleichen euklidischen Mathematikern in einer nichteuklidischen Welt, die entdecken, dass scheinbar parallele gerade Linien in Wirklichkeit sich oft treffen, und denen kein anderes Mittel gegen die sich ereignenden bedauerlichen Zusammenstöße einfällt, als die Linien zu schelten, dass sie nicht gerade bleiben.“</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat Norbert Haag</p>
<p>&#8220;Was kein Keynesianer je konzidieren wird, ist die Tatsache, dass man mit Ordinalzahlen nicht Rechnen kann und, dass damit die gesamte Idee der Wirtschaftswissenschaft als Unterabteilung der Mathematik, mit einigen soziologischen Versatzstücken über die Natur des Menschen (Herdentrieb etc.), eine unermessliche Farce ist.&#8221;</p>
<p>Zitat Ende!</p>
<p>@ Norbert Haag</p>
<p>Du solltest einmal den Ökonomen und Mathematiker Keynes lesen!<br />
Du würdes erstaunt sein, wie sehr er Dir ALS MATHEMATIKER (!) zustimmen würde!</p>
<p> „The classical theorists resemble Euclidean geometers in a non-Euclidian world who, discovering that in experience straight lines apparently parallel often meet, rebuke the lines for not keeping straight – as the only remedy for the unfortunate collisions which are occurring.“ </p>
<p>-J.M. Keynes</p>
<p>Übersetzt:</p>
<p>„Die klassischen Theoretiker gleichen euklidischen Mathematikern in einer nichteuklidischen Welt, die entdecken, dass scheinbar parallele gerade Linien in Wirklichkeit sich oft treffen, und denen kein anderes Mittel gegen die sich ereignenden bedauerlichen Zusammenstöße einfällt, als die Linien zu schelten, dass sie nicht gerade bleiben.“</p>
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	<item>
		<title>Von: Norbert Haag</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/europa/von-staatspleiten-und-spelulanten/comment-page-1/#comment-1577</link>
		<dc:creator>Norbert Haag</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 11:08:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.insm-oekonomenblog.de/?p=3978#comment-1577</guid>
		<description>Was kein Keynesianer je konzidieren wird, ist die Tatsache, dass man mit Ordinalzahlen nicht Rechnen kann und, dass damit die gesamte Idee der Wirtschaftswissenschaft als Unterabteilung der Mathematik, mit einigen soziologischen Versatzstücken über die Natur des Menschen (Herdentrieb etc.), eine unermessliche Farce ist. 

Menschen betreiben Wirtschaft um ihren Wohlstand zu verbessern. Zur Produktion von Gütern braucht es Kapital, also Güter (dazu zählt im weiteren Sinne auch ein Geld) die nicht direkt in den Konsum gelangen sondern aufgespart werden um später damit zu produzieren. 

Wenn ein Mann auf einer Insel, mit der Hand, am Tag 3 Fische fängt und alle am gleichen Tag verzehrt, und die Zeit die nötig ist um ein Netz zu produzieren 6 Tage dauert, dann wird dieses Netz solange nicht produziert werden bis der Mann einsieht, dass er für einige Zeit Fische sparen muß (also nicht alles was er produziert wird konsumiert) um über die Zeit zu kommen in der er das Netz herstellt und folglich nicht produzieren kann. Kurz er muß Kapital schaffen.

Wer glaubt ohne Kapitalbildung (nicht die Bildung von Papiergeld) Wohlstand zu erreichen der glaubt in der Tat, dass Wasser den Berg hinaufläuft.

Ein weiteres verstehen moderen Wirtschaftswissenschaftler eher nicht, nähmlich den Umstand, dass ein Kauf keine Gleichung ist, sondern eine Ungleichung. Die Handelspartner tauschen keineswegs Dinge aus, die aus ihrer Sicht, gleichwertig sind, sondern vielmehr Dinge die von beiden ungleich bewertet werden. Für den Verkäufer ist der Euro, den er für die Zeitung erhält mehr wert als die Zeitung, sonst würde er sie nicht für einen Euro hergeben, für den Käufer aber ist die Zeitung mehr wert als der Euro den er dafür bezahlt sonst würde er den Euro behalten.

Das ist die echte Beziehung in wirtschaftslichen Aktivitäten, das kleine Einmal Eins der Wirtschaft. Wer dies nicht versteht, der mag zwar über hochkomplexe Zusammenhänge theoretisieren, aber er entspricht einem Mathematiker der behaupten würde Eins und Eins ist mal Zwei mal Drei und auch mal Fünf, und gleichzeitig die Erklärungshoheit über die Infinitesimalrechung für sich beansprucht. 

Nutzloses Gerede auf hohem Niveau.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was kein Keynesianer je konzidieren wird, ist die Tatsache, dass man mit Ordinalzahlen nicht Rechnen kann und, dass damit die gesamte Idee der Wirtschaftswissenschaft als Unterabteilung der Mathematik, mit einigen soziologischen Versatzstücken über die Natur des Menschen (Herdentrieb etc.), eine unermessliche Farce ist. </p>
<p>Menschen betreiben Wirtschaft um ihren Wohlstand zu verbessern. Zur Produktion von Gütern braucht es Kapital, also Güter (dazu zählt im weiteren Sinne auch ein Geld) die nicht direkt in den Konsum gelangen sondern aufgespart werden um später damit zu produzieren. </p>
<p>Wenn ein Mann auf einer Insel, mit der Hand, am Tag 3 Fische fängt und alle am gleichen Tag verzehrt, und die Zeit die nötig ist um ein Netz zu produzieren 6 Tage dauert, dann wird dieses Netz solange nicht produziert werden bis der Mann einsieht, dass er für einige Zeit Fische sparen muß (also nicht alles was er produziert wird konsumiert) um über die Zeit zu kommen in der er das Netz herstellt und folglich nicht produzieren kann. Kurz er muß Kapital schaffen.</p>
<p>Wer glaubt ohne Kapitalbildung (nicht die Bildung von Papiergeld) Wohlstand zu erreichen der glaubt in der Tat, dass Wasser den Berg hinaufläuft.</p>
<p>Ein weiteres verstehen moderen Wirtschaftswissenschaftler eher nicht, nähmlich den Umstand, dass ein Kauf keine Gleichung ist, sondern eine Ungleichung. Die Handelspartner tauschen keineswegs Dinge aus, die aus ihrer Sicht, gleichwertig sind, sondern vielmehr Dinge die von beiden ungleich bewertet werden. Für den Verkäufer ist der Euro, den er für die Zeitung erhält mehr wert als die Zeitung, sonst würde er sie nicht für einen Euro hergeben, für den Käufer aber ist die Zeitung mehr wert als der Euro den er dafür bezahlt sonst würde er den Euro behalten.</p>
<p>Das ist die echte Beziehung in wirtschaftslichen Aktivitäten, das kleine Einmal Eins der Wirtschaft. Wer dies nicht versteht, der mag zwar über hochkomplexe Zusammenhänge theoretisieren, aber er entspricht einem Mathematiker der behaupten würde Eins und Eins ist mal Zwei mal Drei und auch mal Fünf, und gleichzeitig die Erklärungshoheit über die Infinitesimalrechung für sich beansprucht. </p>
<p>Nutzloses Gerede auf hohem Niveau.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: chriwi</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/europa/von-staatspleiten-und-spelulanten/comment-page-1/#comment-1575</link>
		<dc:creator>chriwi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 10:48:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.insm-oekonomenblog.de/?p=3978#comment-1575</guid>
		<description>@Michael Klein

Was sie unter Modelbildung verstehen ist ein wenig komisch. Sicherlich kann man unrealistische, nie eintreffende Vorraussetzungen als Grundlage für ein Model nehmen und die Abweichungen zur Realität diskutieren. Was aber habe ich davon, außer das ich die Grenzen des Models kennenlerne. Will ich aber ein Volkswirtschaft, oder einen Kapitalmarkt verstehen und modelhaft Abbilden brauche ich Gesetzmäßigkeiten die hinreichend genau sind und Parameter, welche sich unabhängig bestimmen lassen können. Sonst landet man bei einem einfachen &quot;curve fitting&quot;. Kann dieses Model diese Dinge nicht liefern muss ich mich um ein anderes Model kümmern. Das ist Forschung. Nicht die Analyse der Fehler, sondern die Verbesserung der Modelle und das Verstehen der Prozesse.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Michael Klein</p>
<p>Was sie unter Modelbildung verstehen ist ein wenig komisch. Sicherlich kann man unrealistische, nie eintreffende Vorraussetzungen als Grundlage für ein Model nehmen und die Abweichungen zur Realität diskutieren. Was aber habe ich davon, außer das ich die Grenzen des Models kennenlerne. Will ich aber ein Volkswirtschaft, oder einen Kapitalmarkt verstehen und modelhaft Abbilden brauche ich Gesetzmäßigkeiten die hinreichend genau sind und Parameter, welche sich unabhängig bestimmen lassen können. Sonst landet man bei einem einfachen &#8220;curve fitting&#8221;. Kann dieses Model diese Dinge nicht liefern muss ich mich um ein anderes Model kümmern. Das ist Forschung. Nicht die Analyse der Fehler, sondern die Verbesserung der Modelle und das Verstehen der Prozesse.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Klein</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/europa/von-staatspleiten-und-spelulanten/comment-page-1/#comment-1571</link>
		<dc:creator>Michael Klein</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 15:03:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.insm-oekonomenblog.de/?p=3978#comment-1571</guid>
		<description>@Eric
Warum sollte ich glauben? Gibt es kein Argument, das mich ueberzeugt. Im Uebrigen sind Schulden &quot;Ausgaben&quot; und &quot;Steuermittel&quot; Einnahmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Eric<br />
Warum sollte ich glauben? Gibt es kein Argument, das mich ueberzeugt. Im Uebrigen sind Schulden &#8220;Ausgaben&#8221; und &#8220;Steuermittel&#8221; Einnahmen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Eric</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/europa/von-staatspleiten-und-spelulanten/comment-page-1/#comment-1570</link>
		<dc:creator>Eric</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 14:02:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.insm-oekonomenblog.de/?p=3978#comment-1570</guid>
		<description>@ Michael Klein:

Steuermittel als Gegenseite zur Verschuldung ? Das gibt es nicht. Verschuldung hat als Gegenseite immer ein Vermögen.

Steuern als Gegenposition und Schuldenabbau durch Steuersenkung, das sind diese an den Haaren herbeigezogenen , unhaltbaren Konstrukte, die an den buchhalterischen Naturgesetzen vorbei gehen. Glaube es uns. Zur Not nochmal mit T-Konten nachprüfen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Michael Klein:</p>
<p>Steuermittel als Gegenseite zur Verschuldung ? Das gibt es nicht. Verschuldung hat als Gegenseite immer ein Vermögen.</p>
<p>Steuern als Gegenposition und Schuldenabbau durch Steuersenkung, das sind diese an den Haaren herbeigezogenen , unhaltbaren Konstrukte, die an den buchhalterischen Naturgesetzen vorbei gehen. Glaube es uns. Zur Not nochmal mit T-Konten nachprüfen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Klein</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/europa/von-staatspleiten-und-spelulanten/comment-page-1/#comment-1567</link>
		<dc:creator>Michael Klein</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 11:15:19 +0000</pubDate>
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		<description>@Keynesianer
ich finde es peinlich, wenn man Plattituede an Plattituede reiht und denkt, das wuerde ein Argument ersetzen. Ich wusste uebrigens nicht, dass Keynes sagt, dass Wasser bergauf fliesst, aber es passt schon zu dem, was er sonst so schreibt... gerade deshalb ist es sinnvoll, anstatt des Gelesene zur Bibel zu erklaeren, selbst zu denken. Gut, dass Sie und Ihr Prophet wissen, wie die reale Welt beschaffen ist, und so warten wir auf die Verkuendung der Heilsbotschaft, vorgenommen von den Schriftgelehrten... (falls Sie es noch nicht gemerkt haben, es gibt unterschiedliche Ansichten darueber, wie die reale Welt beschaffen ist, deshalb ist es notwendig, Argumente zu machen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Keynesianer<br />
ich finde es peinlich, wenn man Plattituede an Plattituede reiht und denkt, das wuerde ein Argument ersetzen. Ich wusste uebrigens nicht, dass Keynes sagt, dass Wasser bergauf fliesst, aber es passt schon zu dem, was er sonst so schreibt&#8230; gerade deshalb ist es sinnvoll, anstatt des Gelesene zur Bibel zu erklaeren, selbst zu denken. Gut, dass Sie und Ihr Prophet wissen, wie die reale Welt beschaffen ist, und so warten wir auf die Verkuendung der Heilsbotschaft, vorgenommen von den Schriftgelehrten&#8230; (falls Sie es noch nicht gemerkt haben, es gibt unterschiedliche Ansichten darueber, wie die reale Welt beschaffen ist, deshalb ist es notwendig, Argumente zu machen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Keynesianer</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/europa/von-staatspleiten-und-spelulanten/comment-page-1/#comment-1564</link>
		<dc:creator>Keynesianer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 10:25:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.insm-oekonomenblog.de/?p=3978#comment-1564</guid>
		<description>@ Michael Klein

Ich kann auch unterstellen, daß es keinen Herdentrieb gibt etc.
Ich würde einmal mich mit Keynes oder Minsky beschäftigen!

Man kann auch annehmen, daß Wasser von Natur auf bergauf fließt und nicht bergab und dies dann &quot;nachher korrigieren&quot;!

Das Video übrigens korrigiert überhaupt nichts und geht von einem Spekulanten als Homo oeconomicus aus und präsentiert diesen geradezu in einer musterhaften falschen Modellhaftigkeit völlig abseits einer realen Welt!

So etwas finde ich peinlich!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Michael Klein</p>
<p>Ich kann auch unterstellen, daß es keinen Herdentrieb gibt etc.<br />
Ich würde einmal mich mit Keynes oder Minsky beschäftigen!</p>
<p>Man kann auch annehmen, daß Wasser von Natur auf bergauf fließt und nicht bergab und dies dann &#8220;nachher korrigieren&#8221;!</p>
<p>Das Video übrigens korrigiert überhaupt nichts und geht von einem Spekulanten als Homo oeconomicus aus und präsentiert diesen geradezu in einer musterhaften falschen Modellhaftigkeit völlig abseits einer realen Welt!</p>
<p>So etwas finde ich peinlich!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Klein</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/europa/von-staatspleiten-und-spelulanten/comment-page-1/#comment-1563</link>
		<dc:creator>Michael Klein</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 13:21:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.insm-oekonomenblog.de/?p=3978#comment-1563</guid>
		<description>@bommel
Richtig, ich kann aus dem Modell Vorhersagen machen und diese Vorhersagen an der Realitaet testen. Dann sehe ich, die Realitaet weicht ab, oder sie tut es nicht und dann kann ich mich fragen, warum tut sie das und neue Hypothesen formulieren. Was ist daran falsch? Mir scheint, Sie haben ein paar grundelegende Verstaendnisprobleme. Bei Modellen geht es nicht darum, die WAHRHEIT zu finden, das ist sowieso unmmoeglich, sondern darum, Aussagen zu finden, die sich an der Realitaet bewaehren bzw. zumindest nicht an der Realitaet scheitern. Entsprechend ist ein normatives Modell oder - um mit Max Weber zu sprechen, ein Idealtypus, durchaus geeignet, um Ideen und Hypothesen zu generieren. Dass dann, wenn sich eine Vorhersage als falsch erweist, nicht klar ist, welche Modellannahme falsch ist, macht ueberhaupt nichts, denn ich habe es ja mit einem normativen Modell zu tun, das sowieso nur als Heuristik dient. Kurz: es handelt sich hier um ein Entdeckungsverfahren, das im Falle von RC mit dem Anspruch einhergeht, dass dann, wenn sich alle im Sinne des Modells verhalten wuerden, bestimmte Gesetzmaessigkeiten vorhanden waeren. Da Annahme 1 (alle verhalten sich rational) nicht zutrifft, stellt sich somit die Frage, in welcher Weise z.B. Akteure an Boersen mit ihren Entscheidungen vom Idealtyp des normativen Modells abweichen und WARUM.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@bommel<br />
Richtig, ich kann aus dem Modell Vorhersagen machen und diese Vorhersagen an der Realitaet testen. Dann sehe ich, die Realitaet weicht ab, oder sie tut es nicht und dann kann ich mich fragen, warum tut sie das und neue Hypothesen formulieren. Was ist daran falsch? Mir scheint, Sie haben ein paar grundelegende Verstaendnisprobleme. Bei Modellen geht es nicht darum, die WAHRHEIT zu finden, das ist sowieso unmmoeglich, sondern darum, Aussagen zu finden, die sich an der Realitaet bewaehren bzw. zumindest nicht an der Realitaet scheitern. Entsprechend ist ein normatives Modell oder &#8211; um mit Max Weber zu sprechen, ein Idealtypus, durchaus geeignet, um Ideen und Hypothesen zu generieren. Dass dann, wenn sich eine Vorhersage als falsch erweist, nicht klar ist, welche Modellannahme falsch ist, macht ueberhaupt nichts, denn ich habe es ja mit einem normativen Modell zu tun, das sowieso nur als Heuristik dient. Kurz: es handelt sich hier um ein Entdeckungsverfahren, das im Falle von RC mit dem Anspruch einhergeht, dass dann, wenn sich alle im Sinne des Modells verhalten wuerden, bestimmte Gesetzmaessigkeiten vorhanden waeren. Da Annahme 1 (alle verhalten sich rational) nicht zutrifft, stellt sich somit die Frage, in welcher Weise z.B. Akteure an Boersen mit ihren Entscheidungen vom Idealtyp des normativen Modells abweichen und WARUM.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: bommel</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/europa/von-staatspleiten-und-spelulanten/comment-page-1/#comment-1562</link>
		<dc:creator>bommel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 13:02:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.insm-oekonomenblog.de/?p=3978#comment-1562</guid>
		<description>@ Michael Klein


Völlig Falsch, es könnte nicht falscher sein. 
Was Sie mit der Realität vergleichen können, sind ABLEITUNGEN, also Aussagen aus einem Modell. Wenn sie nun feststellen, dass diese Ableitungen des Modells falsch sind, dann können Sie mitnichten ein Urteil darüber fällen, welche ihrer Modellannahmen dafür verantwortlich ist. Das ist das Problem.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Michael Klein</p>
<p>Völlig Falsch, es könnte nicht falscher sein.<br />
Was Sie mit der Realität vergleichen können, sind ABLEITUNGEN, also Aussagen aus einem Modell. Wenn sie nun feststellen, dass diese Ableitungen des Modells falsch sind, dann können Sie mitnichten ein Urteil darüber fällen, welche ihrer Modellannahmen dafür verantwortlich ist. Das ist das Problem.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Klein</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/europa/von-staatspleiten-und-spelulanten/comment-page-1/#comment-1561</link>
		<dc:creator>Michael Klein</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 12:04:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.insm-oekonomenblog.de/?p=3978#comment-1561</guid>
		<description>@bommel
Nun, man koennte sich fragen, warum die Realitaet vom Modell abweicht, das zum Anlass nehmen, um Hypothesen ueber Zusammenhaenge zu formulieren und diese dann zu pruefen. So wie man das halt macht, in der Wissenschaft. Wenn Sie davon ausgehen, dass ein Modell die Realitaet vollstaendig und genau abbilden muss, dann machen Sie im uebrigen genau den Fehler, den sie dem normativen RC-Modell vorwerfen ... Nutzen Sie eigentlich Strassenkarte oder lehnen sie das ab, weil die Strassenkarte nur ein weitgehend falsches oder ungenaues Bild von der Realitaet gibt (ohne Baueme z.B.)?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@bommel<br />
Nun, man koennte sich fragen, warum die Realitaet vom Modell abweicht, das zum Anlass nehmen, um Hypothesen ueber Zusammenhaenge zu formulieren und diese dann zu pruefen. So wie man das halt macht, in der Wissenschaft. Wenn Sie davon ausgehen, dass ein Modell die Realitaet vollstaendig und genau abbilden muss, dann machen Sie im uebrigen genau den Fehler, den sie dem normativen RC-Modell vorwerfen &#8230; Nutzen Sie eigentlich Strassenkarte oder lehnen sie das ab, weil die Strassenkarte nur ein weitgehend falsches oder ungenaues Bild von der Realitaet gibt (ohne Baueme z.B.)?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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