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	<title>Kommentare zu: Handfeste Taten in Pittsburgh</title>
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	<description>Welche Reformen braucht unser Land? Wie erreichen wir mehr Wachstum und Beschäftigung? Experten geben Antworten - diskutieren Sie mit!</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 20:22:42 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: chriwi</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/finanzmarkt/handfeste-taten-in-pittsburgh/comment-page-1/#comment-547</link>
		<dc:creator>chriwi</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 09:24:32 +0000</pubDate>
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		<description>@Freidenker
Es ist schon komisch, dass je mehr die Kontrolle sinkt desto mehr Krisen gibt es. Dennoch bist du überzeugt das es an der Kontrolle liegt, dass es zu Krisen kommt. Wenn man sich ansieht wie viele Regeln es für einige Bereiche von Hedgefonds und Derivaten gibt, kann man nicht mehr von Liberalisierung reden. Denn dort gibt es teilweise gar keine Regeln mehr.
Wie man kontrolliert ist eine Diskussion wert, aber das es zu viele Regeln gibt ist unsinn. Je weniger Regeln, desto fairer wird gespielt, da es ja keine Regelverstöße gibt ist eine ganz schlechte Idee. 

@Andreas

&quot;kann auf dem Ratingmarkt der Marktmechanismus greifen&quot;

Wie soll das denn funktionieren. Marktmechanismen und Rating passen nicht. Wer soll denn die Agenturen bewerten? Man braucht keinen Wettbewerb, sondern Unabhängigkeit. So lange die Agenturen mit den zu bewertenden Firmen verflochten sind gibt es doch keine bessere Bewertung. 

Eigentlich sollte einem eins klar sein. Regulierung ist wichtig und noch wichtiger ist, dass Banken und Manager haften können. Das heißt eine höhere Eigenkapitalquote (in spekulativen Bereichen bis 100%). Dann würde sich manches ändern. Mit der Finanzindustrie werden keine Werte generiert nur verteilt, warum ist sie dann so unglaublich aufgebläht?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Freidenker<br />
Es ist schon komisch, dass je mehr die Kontrolle sinkt desto mehr Krisen gibt es. Dennoch bist du überzeugt das es an der Kontrolle liegt, dass es zu Krisen kommt. Wenn man sich ansieht wie viele Regeln es für einige Bereiche von Hedgefonds und Derivaten gibt, kann man nicht mehr von Liberalisierung reden. Denn dort gibt es teilweise gar keine Regeln mehr.<br />
Wie man kontrolliert ist eine Diskussion wert, aber das es zu viele Regeln gibt ist unsinn. Je weniger Regeln, desto fairer wird gespielt, da es ja keine Regelverstöße gibt ist eine ganz schlechte Idee. </p>
<p>@Andreas</p>
<p>&#8220;kann auf dem Ratingmarkt der Marktmechanismus greifen&#8221;</p>
<p>Wie soll das denn funktionieren. Marktmechanismen und Rating passen nicht. Wer soll denn die Agenturen bewerten? Man braucht keinen Wettbewerb, sondern Unabhängigkeit. So lange die Agenturen mit den zu bewertenden Firmen verflochten sind gibt es doch keine bessere Bewertung. </p>
<p>Eigentlich sollte einem eins klar sein. Regulierung ist wichtig und noch wichtiger ist, dass Banken und Manager haften können. Das heißt eine höhere Eigenkapitalquote (in spekulativen Bereichen bis 100%). Dann würde sich manches ändern. Mit der Finanzindustrie werden keine Werte generiert nur verteilt, warum ist sie dann so unglaublich aufgebläht?</p>
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		<title>Von: Hans Klös</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/finanzmarkt/handfeste-taten-in-pittsburgh/comment-page-1/#comment-532</link>
		<dc:creator>Hans Klös</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 14:59:41 +0000</pubDate>
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		<description>Herr Prof. Hans- Werner Sinn hat in seinem bis heute unübertroffenen Buch &quot;Kasino_Kapitalismus&quot; eine erste hervorragende und verständliche Analyse und Vorschläge zur Finanzmarktregulierung abgeliefert. Ich verstehe nun aber nicht weshalb weiterhin widersprüchliche Aussagen über grundlegende Weiterentwicklungen einer Regulierung der Banken und Finanzen bestehen. Ich ziehe daraus den z.Zt. vereinfachten Schluss, dass die tatsächlichen Ursachen (nicht die Auslöser) der Krise noch weitgehend im Dunkel liegen. Daher sollte man doch alle DEMOKRATISCHEN ORGANE drängen zu mehr Aufklärung zu kommen, insbesondere vermute ich, dass die Judikative erhebliche Defizite hat, da es sicher noch erheblich mehr strafbare Vergehen im Dunkeln gibt, die über eine Steuerhinterziehung hinausgehen und die Legislative sollte doch noch parlamentarische Ausschüsse bilden um Ursachen zu finden. Danach können bessere Regulierungen gefunden werden die von allen Ökonomen unterstützt werden können, dann weis man dort auch, ob Inflation oder Deflation droht? Sollte ich mich da so sehr täuschen. Gerne würde ich insbes. Herrn Sinn fragen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Prof. Hans- Werner Sinn hat in seinem bis heute unübertroffenen Buch &#8220;Kasino_Kapitalismus&#8221; eine erste hervorragende und verständliche Analyse und Vorschläge zur Finanzmarktregulierung abgeliefert. Ich verstehe nun aber nicht weshalb weiterhin widersprüchliche Aussagen über grundlegende Weiterentwicklungen einer Regulierung der Banken und Finanzen bestehen. Ich ziehe daraus den z.Zt. vereinfachten Schluss, dass die tatsächlichen Ursachen (nicht die Auslöser) der Krise noch weitgehend im Dunkel liegen. Daher sollte man doch alle DEMOKRATISCHEN ORGANE drängen zu mehr Aufklärung zu kommen, insbesondere vermute ich, dass die Judikative erhebliche Defizite hat, da es sicher noch erheblich mehr strafbare Vergehen im Dunkeln gibt, die über eine Steuerhinterziehung hinausgehen und die Legislative sollte doch noch parlamentarische Ausschüsse bilden um Ursachen zu finden. Danach können bessere Regulierungen gefunden werden die von allen Ökonomen unterstützt werden können, dann weis man dort auch, ob Inflation oder Deflation droht? Sollte ich mich da so sehr täuschen. Gerne würde ich insbes. Herrn Sinn fragen.</p>
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		<title>Von: Paul Kühn</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/finanzmarkt/handfeste-taten-in-pittsburgh/comment-page-1/#comment-527</link>
		<dc:creator>Paul Kühn</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 06:05:42 +0000</pubDate>
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		<description>Tatsächlich sollte eine neue Finanzarchitektur entstehen - allerdings nicht durch noch mehr Regulierung. Selbst John B. Taylor, Erfinder der gleichnamigen Zentralbankregel, resümiert: &quot;I have provided empirical evidence that government actions and interventions caused, prolonged and worsened the financial crisis.“ http://www.forum-ordnungspolitik.de/zur-inflationskrise/hintergruende/628-inflationskrise-empirische-belege-fuer-umfassendes-staatsversagen 
Eine tragfähige Finanzarchitektur entsteht nicht durch Regulierung, sondern durch Liberalisierung.

Zugleich sollten wir nicht vergessen, dass das Austrocknen von Steueroasen eine Steuerwüste schafft. Dort mangelt es an Wettbewerbsdruck, Steuern zu senken. Und Wettbewerb ist das &quot;genialste Entmachtungsinstrument&quot;, um mit einem unserer Gründerväter zu sprechen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tatsächlich sollte eine neue Finanzarchitektur entstehen &#8211; allerdings nicht durch noch mehr Regulierung. Selbst John B. Taylor, Erfinder der gleichnamigen Zentralbankregel, resümiert: &#8220;I have provided empirical evidence that government actions and interventions caused, prolonged and worsened the financial crisis.“ <a href="http://www.forum-ordnungspolitik.de/zur-inflationskrise/hintergruende/628-inflationskrise-empirische-belege-fuer-umfassendes-staatsversagen" rel="nofollow">http://www.forum-ordnungspolitik.de/zur-inflationskrise/hintergruende/628-inflationskrise-empirische-belege-fuer-umfassendes-staatsversagen</a><br />
Eine tragfähige Finanzarchitektur entsteht nicht durch Regulierung, sondern durch Liberalisierung.</p>
<p>Zugleich sollten wir nicht vergessen, dass das Austrocknen von Steueroasen eine Steuerwüste schafft. Dort mangelt es an Wettbewerbsdruck, Steuern zu senken. Und Wettbewerb ist das &#8220;genialste Entmachtungsinstrument&#8221;, um mit einem unserer Gründerväter zu sprechen.</p>
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		<title>Von: Andreas Buschmeier</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/finanzmarkt/handfeste-taten-in-pittsburgh/comment-page-1/#comment-524</link>
		<dc:creator>Andreas Buschmeier</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 13:36:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.insm-oekonomenblog.de/?p=1950#comment-524</guid>
		<description>Neben der Tatsache, dass eine einheitliche, internationale Regulierung ein nahezu unmögliches Unterfangen darstellt, ist ein grundlegendes Problem der Regulierung, dass sie den ökonomischen Gegebenheiten hinterherläuft.

Eine verbesserte Regulierung ist sicherlich unumgänglich, allerdings ist das Problem des unvollkommenen Ratingmarktes in der letzten Zeit kaum noch thematisiert worden. Insbesondere die INSM sollte ein großes Interesse am Durchbrechen des Oligopols der amerikanischen Ratingagenturen besitzen. Nur über eine Verbesserung des Wettbewerbs kann auf dem Ratingmarkt der Marktmechanismus greifen. Ein Modell dazu existiert bereits (https://kobra.bibliothek.uni-kassel.de/handle/urn:nbn:de:hebis:34-2008062622217).

Eine ausschliesslich auf Regulierung basierende Neuregelung der Finanzarchitektur ist m.E. nicht zielführend.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Neben der Tatsache, dass eine einheitliche, internationale Regulierung ein nahezu unmögliches Unterfangen darstellt, ist ein grundlegendes Problem der Regulierung, dass sie den ökonomischen Gegebenheiten hinterherläuft.</p>
<p>Eine verbesserte Regulierung ist sicherlich unumgänglich, allerdings ist das Problem des unvollkommenen Ratingmarktes in der letzten Zeit kaum noch thematisiert worden. Insbesondere die INSM sollte ein großes Interesse am Durchbrechen des Oligopols der amerikanischen Ratingagenturen besitzen. Nur über eine Verbesserung des Wettbewerbs kann auf dem Ratingmarkt der Marktmechanismus greifen. Ein Modell dazu existiert bereits (<a href="https://kobra.bibliothek.uni-kassel.de/handle/urn:nbn:de:hebis:34-2008062622217" rel="nofollow">https://kobra.bibliothek.uni-kassel.de/handle/urn:nbn:de:hebis:34-2008062622217</a>).</p>
<p>Eine ausschliesslich auf Regulierung basierende Neuregelung der Finanzarchitektur ist m.E. nicht zielführend.</p>
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		<title>Von: Freidenker</title>
		<link>http://www.insm-oekonomenblog.de/finanzmarkt/handfeste-taten-in-pittsburgh/comment-page-1/#comment-523</link>
		<dc:creator>Freidenker</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 12:36:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.insm-oekonomenblog.de/?p=1950#comment-523</guid>
		<description>Mir graut es jetzt schon vor den &quot;handfesten Taten&quot; der Volksbeglücker. Die Staatslenker sollten besser ihre Finger davon lassen, man siehts doch bei den Landesbanken. Auch ohne Volkswirtschaftsstudium glaube ich erkannt zu haben, dass noch mehr Regulierung unweigerlich in die nächste Krise führt. Es gibt genug empirische Belege für das Versagen des Staates im Finanz- und Wirtschaftssektor. Deshalb sollte die Geld- und Zinspolitik besser nicht dem Staat überlassen werden, das haben die letzten Krisen gezeigt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir graut es jetzt schon vor den &#8220;handfesten Taten&#8221; der Volksbeglücker. Die Staatslenker sollten besser ihre Finger davon lassen, man siehts doch bei den Landesbanken. Auch ohne Volkswirtschaftsstudium glaube ich erkannt zu haben, dass noch mehr Regulierung unweigerlich in die nächste Krise führt. Es gibt genug empirische Belege für das Versagen des Staates im Finanz- und Wirtschaftssektor. Deshalb sollte die Geld- und Zinspolitik besser nicht dem Staat überlassen werden, das haben die letzten Krisen gezeigt.</p>
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