Was Wachstum schafft, darf sehr wohl mit Schulden finanziert werden. Helmut Schmidt, 1918-2015, dt. Politiker

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5 vor 10: Griechenland, Geldanlage, Taxis, Zinsen, Sprachen

Vom EU-Gipfel kommen in der Nacht optimistische Signale zur Griechenland-Rettung. Warum ein sogenannter „Graccident“ immer noch möglich ist, steht heute in den Linktipps. Außerdem: die Geldanlage der Reichen, der Wettbewerb im Taxigewerbe, die Niedrigzinsen für Sparer und die lohnenswerte Investition in eine Fremdsprache.

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1. Katastrophenfall „Graccident“
(zeit.de, Malte Buhse)
Bei einem Krisentreffen in der Nacht haben sich die Spitzen der EU mit der griechischen Regierung auf zügige Schritte für weitere Reformen geeinigt. Griechenlands Probleme sind damit freilich immer noch nicht gelöst. Nach wie vor scheint denkbar, dass das Land durch einen Finanzunfall aus der Eurozone ausscheiden könnte.

2. Großes Geld macht großes Geld
(capital.de, Dirk Elsner)
Wer bereits reich ist, dem fällt es deutlich leichter, sein Vermögen zu vermehren, als Menschen mit vergleichsweise wenig Kapital. Studien zeigen, dass die Wohlhabenden an der Börse im Schnitt eine deutlich höhere Rendite erwirtschaften können als der Durchschnitt. Woran liegt das? Ökonomen vermuten einen simplen Grund: Sie können sich die besseren Anlageberater leisten.

3. Schade, Uber
(sueddeutsche.de, Marc Beise)
Der Taxi-Dienst Uber darf in Deutschland nicht mehr fahren. Das Urteil der Frankfurter Richter kann Marc Beise gut nachvollziehen. Dennoch scheint er dem verbannten Unternehmen hinterherzutrauern: „Man hat ja mal träumen dürfen. Träumen von Wettbewerb im deutschen Taximarkt. Träumen davon, dass Konkurrenz das Geschäft belebt, dass Taxifahren dann nicht so teuer bleibt und immer teurer wird, wie das bisher der Fall ist.“

4. Die Null-Zins-Epoche hat gerade erst begonnen
(welt.de, Frank Stocker und Holger Zschäpitz)
Für Sparer gibt es keinen Grund für Optimismus: Die Zinsen werden in Deutschland noch über Jahre hinweg niedrig bleiben. Davon geht zumindest der Großteil der Kapitalmarktexperten aus. Auch Negativzinsen dürften künftig mehr Menschen betreffen. Frühestens im Jahr 2018 ist mit einer Trendwende zu rechnen.

5. Was ist eine Fremdsprache wert?
(economist.com)
Eine Fremdsprache zu beherrschen, zahlt sich aus: Studien zufolge treffen Menschen, die mit einer Fremdsprache arbeiten, bessere Entscheidungen. Außerdem hilft Zweisprachigkeit auch gegen Demenz. Es gibt aber auch einen klar geldwerten Vorteil: Sprachkenntnisse bringen höhere Einkommen mit sich. Für Amerikaner lohnt sich Deutsch dabei besonders.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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