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5 vor 10: Kreativität, Produktivität, Kaffee, Virtueller Schwarzmarkt, Big Data

Heute in den Linktipps: Geld fördert die Kreativität, Krisen können die Produktivität in der Wissenschaft steigern und Kaffee könnte die Welt verändern. Außerdem geht es um den virtuellen Schwarzmarkt Silk Road sowie die Gefahren von Big Data. 


1. Finanzielle Anreize machen Mitarbeiter kreativer
(wiwo.de, Kristin Schmidt)
Klar definierte Belohnungen in Form von Geld oder einer Beförderung würden die Kreativität der Mitarbeiter extrem steigern, das ist das Ergebnis einer Studie der Rotterdam School of Management. In der Wirtschaftswoche beschreibt Kristin Schmidt, wieso Zukunftsvisionen oder Vorbilder es schwerer haben, wenn es darum geht die Produktivität der Mitarbeiter zu erhöhen.

2. Produktivität in der Wissenschaft
(onlinelibrary.wiley.com, Michael J. Böhm und Martin Watzinger, englisch)
Wer nach seinem PhD in Economics in Krisenzeiten in den Beruf einsteigt, beginnt mit einer höheren Wahrscheinlichkeit in der Wissenschaft, als dies in Boomjahren der Fall wäre. Doch nicht nur das: Sie sind sogar erfolgreicher als jene Ökonomen, die in guten Zeiten ins Berufsleben in der Wissenschaft einsteigen. Die beiden Ökonomen Michael J. Böhm und Martin Watzinger haben sich angesehen, welche Auswirkungen die ökonomischen Rahmenbedingungen auf den Ehrgeiz und den wissenschaftlichen Erfolg von Jungökonomen haben.

3. Big Data und die Macht des Marktes
(blicklog.com, Yvonne Hofstetter)
Ob beim Einkaufen, beim Sport oder beim Essen – im Alltag würden bereits Daten über viele unserer Schritte angefertigt. Hinter dem Glas des Touchscreens seien Technik und Realität schon viel weiter verbunden, als viele Nutzer ahnen würden, schreibt Yvonne Hofstetter, die Geschäftsführerin des Technologieunternehmens Teramark Technologies. Sie zeigt auf, dass das, was so vielversprechend nach Optimierung klingt, auch gefährlich werden könnte.

4. Silk Road: Die unerzählte Geschichte des virtuellen Schwarzmarktes
(wired.com, Joshuah Bearman, englisch)
Auf dem Online-Schwarzmarkt Silk Road, einer Internetplattform im sogenannten Darknet, die etwa von Google nicht gefunden werden konnte, wurden Drogen und anderes Illegales gehandelt. Wired-Autor Joshuah Bearman erzählt die Geschichte mehrerer Beteiligter – von den Anfängen bis zur Räumung des Hauses des Gründers durch die US-Behörden. Dabei sollte Silk Road auch ein idealtypischer freier Markt sein.

5. „Die Zeit ist reif für eine weitere Kaffee-Revolution“
(zeit.de, Marcus Rohwetter)
Was im Kaffeehandel anders laufen müsste, damit das Geschäft mit den Bohnen die Welt verändern könnte, das erklärt Marcus Rohwetter in der Zeit. Die Grundidee: Der Kaffee im Wert von 170 Milliarden Euro, der jährlich gehandelt und in den südlichen und zugleich ärmeren Ländern der Welt angebaut wird, könne den Wohlstand in jene Länder weitertragen.

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