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5 vor 10: Führungskräfte, Abwertung, Börsen, Griechenland, Finanzmärkte

Die Wirtschaft braucht Alphatiere, ein Crash hat auch gute Seiten und die Griechenland-Krise ist schwer zu lösen. Wieso? Das erklären wir heute in den Linktipps. Außerdem geht es um die Abwertung des chinesischen Yuan und die Rückkehr der Nervosität an die Aktienmärkte.


1. „Die Wirtschaft braucht Alphatiere“
(zeit.de, Sabine Hockling)
„Die ganze Wirtschaft funktioniert nach dem Gesetz des Stärkeren“, sagt die Beraterin Marina Frieß. Im Interview mit Zeit Online erklärt sie, was eine gute Führungskraft heute ausmacht, was sich die Mitarbeiter von ihr wünschen und wieso man lange zu Unrecht davon ausging, dass das „Alphatier“ als Chef ausgedient habe.

2. China als neuer Spieler im globalen Abwertungswettlauf?
(wirtschaftlichefreiheit.de, Gunther Schnabl)
Einige Zeit verfolgte die chinesische Regierung das Ziel, die feste Bindung des Yuan an den Dollar aufzuweichen – und ihre Währung somit aufzuwerten. Seit Januar 2014 hat der Yuan allerdings 5,5 Prozent gegenüber dem Dollar abgewertet. Gunther Schnabl, Professor für Wirtschaftspolitik an der Universiät Leipzig, erklärt, wie diese Abwertung letztlich ganz Ostasien nutzt.

3. Ein Crash hat auch was gutes
(bloombergview.com, Matt Levine, englisch)
Der S&P 500 verlor gestern 714 Milliarden Dollar an Wert. Zehn Gründe, weshalb Anleger bei einem Crash an den Aktienmärkten nicht in Panik geraten sollten, liefert Matt Levine, Kolumnist bei Bloomberg View. Zum Beispiel: Ein Crash führe zu mehr Gerechtigkeit, weil wer viel hat, verliert. Wer Angst um sein Geld habe, treffe oft keine optimalen Investitionsentscheidungen. Und: Nach einem Kurssturz kann man billig kaufen.

4. Warum die Griechenland-Krise so schwer zu lösen ist
(sueddeutsche.de, Dennis J. Snower)
Es ist an der Zeit, eine wirtschaftlich und politisch überzeugende Lösung für die Zukunft der Europäischen Union zu finden. Wieso es so schwierig sei, dafür eine Vision zu entwickeln, dafür einen Kompromiss zu fassen, erklärt Dennis Snower, Präsident des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel. Wieso amerikanische und europäische Ökonomen teilweise so unterschiedliche Meinungen haben, auch dafür findet Snower eine Antwort.

5. Die Nervosität ist zurück
(zeit.de, Heike Buchter)
Nach dem Kurssturz an den chinesischen Börsen hat der Crash gestern auch die New Yorker Börse erreicht. Heike Buchter, Korrespondentin in New York, beschreibt, wie der Kurssturz die Nervosität an die Märkte zurückgebracht hat und weshalb dem auch durchaus etwas Positives abgewonnen werden kann.

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