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5 vor 10: Flüchtlinge, Ostdeutschland, Ökonomen, Ungleichheit, Essen

Heute in den Linktipps: Wieso Flüchtlinge das Internet brauchen, warum die Wirtschaft in Ostdeutschland weiter hinterher hinkt, worüber sich Ökonomen streiten und was Adam Smith über Ungleichheit dachte. Außerdem: Brauchen wir wirklich einen globalen Lebensmittelmarkt?


1. Neidet den Flüchtlingen nicht das Smartphone
(wirtschaftlichefreiheit.de, Steffen J. Roth)
Asylgegner sehen in Flüchtingen mit Smartphone ein Symbol dafür, dass es Asylbewerbern in Deutschland zu gut gehe. In einem ordnungspolitischen Kommentar argumentiert Steffen J. Roth gegen dieses Vorurteil. Er erklärt, warum Smartphones für Flüchtlinge eine existenzielle Funktion erfüllen und weshalb der Staat sie am besten mit freiem Internet unterstützen sollte.

2. Stillstand seit zwei Jahrzehnten?
(n-tv.de)
Von einer Angleichung der Lebensverhältnisse zwischen Ost und West kann in Deutschland auch 25 Jahre nach der Wiedervereinigung keine Rede sein. Die wirtschaftliche Lage in den neuen Bundesländern liegt seit Jahren konstant unter dem Durchschnitt im Westen. Besserung scheint nicht in Sicht. „Alles spricht dafür, dass Ostdeutschland in den nächsten 25 Jahren nicht aufholen kann“, urteilt ifo Wirtschaftsforscher Joachim Ragnitz.

3. Wettstreit der Ideen
(faz.net, Johannes Pennekamp)
Das Jahrestreffen der deutschen Ökonomen, das am Sonntag in Münster startet, dürfte nicht ohne Konflikte ablaufen: Wirtschaftswissenschaftler, die mit ihren Theorien abseits des Mainstreams stehen, werfen der eigenen Zunft vor, ungewöhnliche Meinungen nicht ausreichend zu Wort kommen zu lassen. Haben etwa ausgerechnet Ökonomen ein Problem mit mangelndem Wettbewerb?

4. Wo sich Adam Smith und Occupy einig sind
(bloombergview.com, David Lay Williams, englisch)
Seit der französische Ökonom Thomas Piketty sein aufsehenerregendes Werk „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ veröffentlichte, wird das Thema Ungleichheit breit diskutiert. Auch die kapitalismuskritische Bewegung Occupy schreibt es auf ihre Fahnen. Weniger bekannt ist, dass sich bereits der Vordenker der Marktwirtschaft, Adam Smith, damit befasst hat – und auch Lösungswege für das Problem vorgeschlagen hat.

5. Global versus lokal
(sueddeutsche.de, Marc Beise und Thomas Fromm, Video)
In kaum einem Lebensbereich sind sich Konsumenten mittlerweile so sehr ihrer Verantwortung bewusst, wie beim Thema Essen. Artgerechte Tierhaltung und ökologische Anbauweise gehören für viele Verbrauer mittlerweile zu den zentralen Entscheidungskriterien. Auch die Umweltauswirkungen spielen zunehmend eine Rolle. Brauchen wir wirklich das ganze Jahr über Erdbeeren aus Chile? Ein Streitgespräch.

Gute Kommentare, interessante Hintergründe – jeden Morgen um 5 vor 10 Uhr präsentieren wir auf dem Ökonomenblog fünf ausgewählte Links zu interessanten Ökonomie-Blogs und Wirtschaftsseiten.

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