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5 vor 10: Flüchtlinge, Immobilienblase, Erfinder, Reichtum, BWLer

Heute in den Linktipps: Warum wir mehr Wirtschaftsflüchtlinge brauchen, was Migranten alles erfunden haben und wie der Subprime-Markt wieder aufblüht. Außerdem erklären wir die Gesetze des Reichtums und warum BWLer mehr Sex haben.


1. Ein Lob dem Wirtschaftsflüchtling
(faz.net, Ralph Bollmann)
Der “Wirtschaftsflüchtling” ist in Deutschland zu einem politischen Kampfbegriff geworden. Man will sie hier nicht haben. In anderen Staaten kennt man den Begriff „Wirtschaftsflüchtling“ gar nicht. Dort hat man die richtige Einstellung, schreibt Ralph Bollmann. Schließlich sei wirtschaftliche Not ein vollkommen verständliches Motiv auszuwandern. Und bei richtiger Politik könnten Wirtschaftsflüchtlinge sogar Deutschland helfen. Also: Wir brauchen mehr Wirtschaftsflüchtlinge!

2. Diese Asylbewerber waren große Erfolge
(antonhowes.tumblr.com, Anton Howes, englisch)
Leistungsstärkere Dampfmaschinen, größere Fenster – und das Erfrischungsgetränk Schweppes. Asylbewerber haben sich in der Vergangenheit äußerst erfinderisch gezeigt. Der Blogger Anton Howes widmet sich ihrem Einfallsreichtum.

3. Die Subprime-Risken kommen wieder
(manager-magazin.de, Christoph Rottwilm)
Verbriefte Subprime-Kredite haben die Finanzmärkte 2007 an den Abgrund gebracht. Dabei werden schlechte Kredite zu einem Papier zusammengefasst – so sollen die Risiken minimiert werden. Nach der Krise war der Markt für diese Produkte so gut wie tot. Jetzt blüht er langsam wieder auf.

4. Das Gesetz des Reichtums
(bloombergview.com, Mark Buchanan, englisch)
Selbst in einer Gesellschaft, die aus Klonen besteht, würde es zu starken Einkommensunterschieden kommen, schreibt der Wirtschaftsbuchautor und Blogger Mark Buchanan – auch weil das Glück über den Wohlstand eines Menschen entscheidet. In der vergangenen drei Jahrzehnten habe sich die Ungleichheit  jedoch deutlich verschärft, schreibt Buchanan – und sollte korrigiert werden. Leider hat nur noch niemand herausgefunden, wie das gehen soll, ohne die Produktivität einer Gesellschaft zu schwächen.

5. Der zarte Schmelz der BWLer
(sz-magazin.sueddeutsche.de, Till Raether)
Achtung, jetzt kommt ein Schock für alle Geisteswissenschaftler: BWLer haben nicht nur mehr Geld. Sie haben auch mehr Sex. Wie konnte das passieren? Waren BWLer nicht immer langweilig? Neue Studien zeigen auf jeden Fall, dass die Wirtschaftswissenschaftler auch beim anderen Geschlecht mehr Erfolge haben. Kinder, studiert BWL! Das rät zumindest der Kolumnist Till Raether.

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