Unternehmer wird man nicht in fünfzig oder fünfhundert Wochen. Um Unternehmer zu werden, braucht es eine Nacht, neun Monate und vierzig bis fünfzig Jahre Erfahrung. Helmut Schmidt, 1918-2015, dt. Politiker

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5 vor 10: TTIP, Arbeit, Amazon, Netzwerkeffekte, Aktien

Heute in den Linktipps: Gefahren für TTIP, Nachteile des Home-Office und das Geheimnis erfolgreicher Firmen. Außerdem geht es um die Frage, ob Facebook unsterblich ist und warum Aktien derzeit vergleichsweise teuer sind.

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1. Was kann den TTIP-Abschluss verhindern?
(wiwo.de, Andreas Freytag)
Mehrere Tausend Demonstranten werden am Samstag bei einer Demonstration gegen das geplante transatlantische Freihandelsabkommen TTIP erwartet. Die TTIP-Gegner würden die Vereinbarung zwischen der EU und den USA gerne stoppen. Andreas Freytag analysiert, wie groß die Chancen stehen, dass sie ihr Ziel erreichen.

2. Was durch das Home-Office verloren geht
(theatlantic.com, Max Nisen, englisch)
Von zuhause aus zu arbeiten, mag für viele wie ein Traum erscheinen: keine langer Weg zur Arbeit, keine nervenden Kollegen und auch keine Pflicht, jeden Tag in Business-Kleidung anzutanzen. Viele Unternehmen wollen das möglich machen und erlauben ihren Mitarbeitern Home-Office-Zeiten. Doch Studien zeigen: Das ist nur teilweise vorteilhaft. Denn durch den fehlenden Kontakt mit Kollegen geht viel verloren.

3. Wie mich Amazon zu 2.419 Bestellungen gebracht hat
(fee.org, Barry Brownstein, englisch)
Der Wirtschaftsprofessor Barry Brownstein war ein wenig geschockt, als ihm eine Kundendienstmitarbeiterin von Amazon erzählte, dass er bereits 2.419 Mal bei dem Versandhändler eingekauft hat. Er macht sich Gedanken über die Gründe für den Erfolg des Unternehmens und landet dabei bei Ludwig von Mises: Die höchsten Chancen auf Profite hat derjenige, der die besten Zukunftsprognosen abgeben kann.

4. Groß aber nicht unfehlbar
(bloombergview.com, Megan McArdle, englisch)
Das ökonomische Konzept der Netzwerkeffekte beschreibt Produkte, die wertvoller werden, je mehr Menschen sie benutzen. Facebook ist ein gutes Beispiel: Hätte die Seite statt einer Milliarde nur 10.000 Nutzer, wäre sie für die meisten Menschen für die Kontaktpflege wohl wertlos. Doch die Netzwerkeffekte schützen Firmen nur begrenzt vor Konkurrenz, wie ein Blick in die Vergangenheit zeigt.

5. Aktien sind ziemlich teuer
(blog.zeit.de, Dieter Wermuth)
Was bestimmt eigentlich die Höhe eines Aktienkurses? An der Börse kommt er über Angebot und Nachfrage der Händler zustande. Im Preis für die Unternehmensanteile steckt dann implizit eine Erwartung über künftige Gewinne. Sieht man sich die Kurse der Dax-Aktien an, sind diese Gewinnerwartungen sehr hoch – und angesichts der schwachen Konjunktur kaum erfüllbar. Was bedeutet das für Anleger?

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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