Wettbewerb hält die Welt in Gang. William Harrison Faulkner, 1897-1962, us-amerikanischer Schriftsteller

- Linktipps

5 vor 10: Zinsen, Prognosen, Youtube, Weinen, Baumwolle

Die Linktipps am Donnerstag beginnen mit dem Ende der Nullzinsära. Außerdem geht es um die Zuverlässigkeit der Volkswirte bei Prognosen, das Einkommen von Youtube-Stars und Emotionen am Arbeitsplatz. Geklärt wird auch die Frage, warum die Welt genug Baumwolle für 127 Milliarden T-Shirts lagert.

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1. Diese Frau legt sich mit dem Rest der Welt an
(welt.de, Holger Zschäpitz)
Die Ära der Nullzinsen ist in Amerika zu Ende: Wie erwartet hat die oberste Notenbankerin der USA, Janet Yellen, eine Leitzinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte angekündigt. Die Märkte reagierten gelassen auf die Entscheidung. Angesichts der vielen globalen Risiken hat Yellen nach Meinung von Holger Zschäpitz mit dem Schritt aber dennoch eine gehörige Portion Chuzpe bewiesen.

2. Die treffsichersten Ökonomen im Langzeitvergleich
(sueddeutsche.de, Thomas Fricke)
Die Wachtsumsprognosen von Ökonomen haben eine große Bedeutung: Sie beeinflussen nicht nur private Investitionsentscheidungen, sondern sind auch Grundlage für die Planung von Staatshaushalten. Doch mit ihren Einschätzungen über das kommende Jahr liegen in der Regel nur wenige Institutionen richtig. Ein Langzeitvergleich zeigt, dass sich die Volkswirte von EU-Kommission und Internationalem Währungsfonds besonders oft verschätzen.

3. Die Ökonomie der Youtube-Stars
(fusion.net, Gaby Dunn, englisch)
Man muss weder musikalisch noch gut im Sport sein, um heutzutage Zehntausende Fans zu bekommen. Auch ein Kino- und oder Fernsehauftritt ist nicht nötig. Stattdessen bietet Youtube die Bühne für die Prominenz des 21. Jahrhunderts. Doch trotz Millionen Klicks können nur weniger Youtuber von ihren Videos leben. Ihre Bekanntheit macht es zudem schwer, normale Jobs auszuüben.

4. „Hilfe, meine Mitarbeiterin weint!“
(handelsblatt.com, Carina Kontio)
Bei der Arbeit zu weinen wird Mitarbeitern oft als Schwäche ausgelegt. Beraterin Nina Stromann plädiert jedoch dafür, auch im professionellen Kontext mehr Emotionen zuzulassen. Allerdings muss die Chefetage auch lernen, wie mit den Tränen umzugehen ist. Viele Führungskräfte fühlen sich überfordert, berichtet Stromann. Der Fluchtreflex, der dann einsetzt, sei aber keine Option.

5. Warum lagert die Welt Baumwolle für 127 Milliarden T-Shirts?
(qz.com, Jenni Avins, englisch)
Die Baumwolllager der Welt sind zum Bersten voll. Amerikanische Behörden sprechen von „außerordentlich hohen“ Beständen. Die Vorräte reichen aus, um 127 Milliarden T-Shirts zu produzieren – 17 Stück für jeden einzelnen Menschen. Warum sind die Reserven derart hoch? Die Antwort darauf findet sich in Asien: Chinas Politik ist der Haupttreiber der Entwicklung.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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