Staatsbürgerliche Freiheit ist solange eine Illusion, als sie nicht auch auf die wirtschaftlichen Grundfreiheiten der Freizügigkeit von Kapital und Arbeit, des Rechtes auf Privateigentum und auf Sicherung ehrlichen Gewinnes gegründet ist. Alfred Müller-Armack, 1901 - 1978, deutscher Nationalökonom, Kultursoziologe

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5 vor 10: Konjunktur, Rente, Flüchtlinge, Ökonomie, Tomatensaft

Die Linktipps am Freitag: Warum es Deutschland ziemlich gut geht, was sich bei der Rente ändern muss und weshalb sich der IWF wegen der Flüchtlingskrise sorgt. Weitere Themen: die problematischen Prognosen der Ökonomen und die erstaunliche Popularität des Tomatensafts im Flugzeug.

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1. Uns geht’s gut
(blog.zeit.de, Dieter Wermuth)
Das Statistische Bundesamt hat seine ersten Analysen für das abgelaufene Jahr vorgestellt. Die Berechnungen bestätigen, was in vielen Teilen des Landes spürbar war: Der deutschen Wirtschaft geht es ziemlich gut. Sie wächst nicht nur, sondern verliert auch zunehmend ihre Exportabhängigkeit. Das bringt auch viele Jobs mit sich. „Es ist fast sensationell, wie gut es am deutschen Arbeitsmarkt läuft“, schreibt Dieter Wermuth.

2. Schwarz-grüne Träume vom überlegenen Staat
(rolandtichy.de, Hugo Müller-Vogg)
Die gesetzliche Rentenversicherung wird immer weniger in der Lage sein, einen gleichbleibenden Lebensstandard auch im Alter zu garantieren – darüber sind sich alle einig. Was man dagegen tun sollte, wird hingegen hitzig diskutiert. Seit neuestem steht der schwarz-grüne Vorschlag einer „Deutschland-Rente“ im Raum. Hugo Müller-Vogg erklärt, weshalb dieser seiner Meinung nach nichts mit Sozialer Marktwirtschaft zu tun hat.

3. Die Flüchtlingskrise beschäftigt den IWF
(sueddeutsche.de, Alexandra Borchardt und Cerstin Gammelin)
Christine Lagarde hat ein ereignisreiches Jahr hinter sich. Mit den Verhandlungen über eine finanzielle Rettung Griechenlands war die Chefin des Internationalen Währungsfonds mehrere Monate lang beschäftigt. Nun geht sie davon aus, dass Europa mit dem Flüchtlingsansturm vor einem neuen, viel größeren Problem steht: „Die Herausforderung ist viel größer als wir sehen und sehen wollen.“

4. Kann man Ökonomen wirklich trauen?
(bloombergview.com, Victoria Bateman, englisch)
Das Vertrauen in die Prognosen von Analysten und Wirtschaftswissenschaftlern ist seit der Finanzkrise äußerst gering – und das nicht ganz ohne Grund, findet Victoria Bateman. Ein Grund für die schlechten Vorhersagen könnte ihrer Meinung nach sein, dass die Zunft zu wenig über den eigenen Tellerrand blickt. Bateman macht fünf Vorschläge, was sich ändern sollte.

5. Darum haben alle Lust auf Tomatensaft beim Fliegen
(welt.de, Julian Fricker)
Nach welchen Produkten sich Konsumenten sehnen, hat nicht immer etwas mit bewussten und rationalen Entscheidungen zu tun. Das wissen Marketingexperten ebenso wie Stewardessen. Denn es kann ja kein Zufall sein, dass ausgerechnet im Flugzeug scheinbar jeder zweite Passagier plötzlich eine große Lust auf Tomatensaft bekommt. US-Wissenschaftler glauben nun herausgefunden zu haben, wodurch die Präferenzen der Fluggäste derart stark beeinflusst werden.

Gute Kommentare, interessante Hintergründe – jeden Morgen um 5 vor 10 Uhr präsentieren wir auf dem Ökonomenblog fünf ausgewählte Links zu interessanten Ökonomie-Blogs und Wirtschaftsseiten.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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