Den Arbeitslosen geht es in Europa besser als den Vollbeschäftigten in Asien. Ich bin aber optimistisch, daß sich Europa aus dem System der letzten 50 Jahre lösen kann. Dr. Helmut Sohmen, *1939, Vorstandsvorsitzender der ?World-wide-Shipping-Group?

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5 vor 10: Obsoleszenz, Gehälter, Crash, Öl, Aufschwung

Heute in den Linktipps: Die geplante Obsoleszenz, die Gehälter homosexueller Frauen, die Gründe für den Börsencrash und die Folgen des niedrigen Ölpreises. Und: Was man über die Dynamik eines Aufschwunges wissen kann.

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1. Hersteller sollen Lebensdauer von Geräten angeben
(zeit.de, Achim Sawall)
Das Umweltbundesamt hat in einer neuen Studie zur geplanten Obsoleszenz analysiert, welche Bauteile in welchen Geräten am häufigsten kaputt gehen. Die Forderung: Künftig sollen die Hersteller die Lebensdauer ihrer Geräte angeben. Aber sind es bloß die Sollbruchstellen, die den Elektroschrott wachsen lassen, oder vielmehr die Lust der Verbraucher auf ein neues leistungsfähigeres Gerät?

2. Warum Lesben mehr verdienen
(economist.com, S.K., englisch)
Homosexuelle Frauen verdienen mehr als heterosexuelle Frauen, schreibt der Economist: Rund neun Prozent mehr hätten diese am Monatsende auf dem Konto. Damit seien sie die einzige Minderheit, deren Gehalt nach oben ausschlägt. Die Gründe sind noch unerforscht, doch der Economist hat da eine Vermutung.

3. Wer ist schuld am Börsencrash?
(faz.net, Dennis Kremer)
Der Dax, aber auch die Kurse anderer Leitindizes wie der des Nikkei 225 oder der des EuroStoxx 50, sind seit Beginn des Jahres teilweise massiv abgestürzt. Der Dax beispielsweise hat 17 Prozent seines Wertes eingebüßt. Dennis Kremer ist dem Ursprung dieser Kursstürze nachgegangen: Der niedrige Ölpreis scheint die treibende Kraft.

4. Der neue Aufschwung
(frbsf.org, Glenn D. Rudebusch, englisch)
Wie lange kann die Wirtschaft nach einer Rezession wachsen, fragt Glenn D. Rudebusch. Die Federal Reserve Bank of San Francisco hat Daten aus der Vergangenheit ausgewertet: Die längste Boomphase dauerte von 1990 bis 2001, die kürzeste im Jahr 1980 nur zwölf Monate.

5. Was hat der niedrige Ölpreis zu bedeuten?
(hbr.org, Jeff Kehoe, englisch)
Ein niedriger Ölpreis wirkt oftmals wie ein kostenloses Konjunkturprogramm. Aktuell aber scheint der niedrige Ölpreis als Risiko für die Wirtschaft begriffen zu werden. Jeff Kehoe hat für den Harvard Business Manager mit Ian Bremmer, dem Gründer und Präsident der Eurasia Group, gesprochen. Ist der niedrige Ölpreis der Vorbote für die nächste Rezession?

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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