Wer viel Geld hat, kann spekulieren; wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren; wer kein Geld hat, muss spekulieren. Andre Kostolany, 1906-1999, US-amerikanischer Finanzexperte

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5 vor 10: Rente, Brexit, Krankenhaus, Griechenland, E-Mobilität

Heute in den Linktipps: Schon jetzt wird ein riesiger Anteil des Bundeshaushaltes für die Rente ausgegeben, die Briten sollen einfach gehen, und ein Krankenhaus bietet eine Geld-zurück-Garantie an. Außerdem: Griechenland beobachtet entspannt den Streit zwischen seinen Gläubigern, und die Koalition hat sich offenbar auf die Elektroauto-Förderung verständigt.

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1. Die Versteinerung des Bundeshaushaltes
(faz.net, Manfred Schäfers)
Ein Drittel des Bundeshaushaltes wird für die Alterssicherung verwendet. Und angesichts der jüngsten Äußerungen von Politikern könnte der Anteil weiter steigen. Mit schlimmen Folgen: Denn für Investitionen in die Zukunft bleibt so immer weniger übrig.

2. Lasst sie gehen!
(ipg-journal.de, Paul De Grauwe)
Sollen wir den Briten eigentlich nachweinen, wenn sie die EU tatsächlich verlassen wollen? Paul de Grauwe, Professor für Politische Ökonomie am European Institute der London School of Economics (LSE), würde sie ziehen lassen. Seiner Meinung nach halten die Briten den Integrationsprozess ohnehin nur auf. “Geht Großbritannien, kann es die Europäische Union nicht weiter untergraben. Die EU wird gestärkt aus dem Brexit hervorgehen”, schreibt er.

3. Krankenhäuser mit Geld-zurück-Garantie
(www.nbcnews.com, Video, englisch)
Mit dem Arzt nicht zufrieden? Oder das Essen ist schlecht? Kein Problem. In den USA hat jetzt das erste Krankenhaus eröffnet, in dem unzufriedene Patienten ihr Geld zurück bekommen. Der Prozess funktioniere ganz einfach per App, verspricht die Hospital-Kette.

4. Es liegt nicht an Griechenland
(zeit.de, Zacharias Zacharakis)
Der griechische Vize-Außenminister Nikos Xydakis weist auf den fundamentalen Konftikt zwischen dem IWF und Deutschland hin. Im Interview mit Zacharias Zacharakis merkt man auch: Xydakis hätte wohl nicht allzu große Probleme damit, wenn der IWF deswegen aus der Mannschaft der Retter ausscheiden würde. Aber auch wenn der Fonds bliebe, wäre das nicht schlimm: Schließlich könnten die Griechen dann auf einen Schuldenschnitt hoffen.

5. Regierungskoalition treibt Förderung von Elektroautos voran
(sueddeutsche.de, Markus Balser)
Auf ihrer Klausurtagung hat sich die Koalition der Süddeutschen zufolge auf die Grundzüge der Förderung von Elektroautos verständigt. Zu dem Maßnahmenpaket gehört unter anderem eine Befreiung von der KfZ-Steuer für einen Zeitraum von zehn Jahren. Zudem will der Staat Geld in die Batterieforschung stecken.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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