Eine punktuelle, hier und dort in den Marktzusammenhang eingreifende Wirtschaftspolitik führt, sobald sich diese Eingriffe summieren, zu einer Verwirrung des Ganzen. Alfred Müller-Armack, 1901 - 1978, deutscher Nationalökonom, Kultursoziologe

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5 vor 10: Freihandel, Seitenwechsel, Reichtum, Schulden, China

Heute in den Linktipps: Warum sind die Deutschen so kritisch gegenüber TTIP? Was macht einen Job im Bundesministerium aus? Wie kam der reichste Mann der Geschichte zu seinem Geld? Zudem beschäftigen wir uns mit den Übernahmeplänen für den Roboterhersteller Kuka und die Gefahr der steigenden Staatsschulden.

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1. Ist Deutschland jetzt gegen Handel?
(project-syndicate.org, Marcel Fratzscher)
Die meisten Deutschen sind gegen das Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP): Woher kommt die Skepsis, wo doch Studien zeigen, dass gerade Deutschland vom freien Handel mit den USA profitieren würde? Marcel Fratzscher, Leiter des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, hat Gründe gesucht und gefunden: Angst vor Ungerechtigkeit, das Erstarken der rechten Kräfte und die herausragende wirtschaftliche Lage beeinflussen das Land.

2. „Der Druck ist viel höher“
(zeit.de, Manuel J. Hartung und Elisabeth Niejahr)
Von der Beratung ins Ministerium: Katrin Suder und Levin Holle haben diesen Schritt gewagt, obwohl sie zuvor bei namhaften Beratungen Top-Positionen inne hatten. Die Zeit-Autoren Manuel J. Hartung und Elisabeth Niejahr haben die Staatssekretärin im Verteidigungsministerium und den Abteilungsleiter im Bundesfinanzministerium nach den neuen Herausforderungen befragt.

3. So wurde Fugger zum reichsten Menschen der Geschichte
(welt.de, Daniel Eckert)
Würde Jakob Fugger heute leben, er hätte ein Vermögen von rund 400 Milliarden Dollar. Wie der mächtigste Bankier Europas im 16. Jahrhundert an dieses Rekordvermögen gekommen ist, hat Finanzredakteur Daniel Eckert für die Welt recherchiert.

4. Die globale Schuldenspirale gefährdet den Aufschwung
(wiwo.de, Martin S. Feldstein)
Die Staatsschulden Großbritanniens, Frankreichs und Italiens sind so hoch, dass sie in absehbarer Zeit wohl nicht abgebaut werden können. Da die Zinsen auf Dauer in jedem Fall wieder ansteigen würden, ergebe sich so eine Last für den Staatshaushalt, die zu negativen Anreizen für die dort ansässigen Firmen führe. Wieso es für die Staaten schwierig sein wird, wieder Geld in die Kasse spülen, erklärt Martin S. Feldstein, Professor für Ökonomie an der Universität Harvard, für die Wirtschaftswoche.

5. Woher kommt das Interesse Chinas am Roboterhersteller Kuka?
(qz.com, Joon Ian Wong, englisch)
Der chinesische Investor Midea möchte seine Anteile am Augsburger Maschinenbauer Kuka auf rund 60 Prozent erhöhen. Wieso bieten die Chinesen ausgerechnet für dieses Unternehmen? Joon Ian Wong hat für Quartz dargelegt, wieso dessen Robotertechnologie in China dringend benötigt wird.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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