Dem Geld darf man nicht nachlaufen, man muss ihm entgegenkommen. Aristoteles Onassis, 1906-1975, griechischer Reeder

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5 vor 10: Nachhaltigkeit, VHS, EZB, Indien, Urlaub

Heute in den Linktipps: Wie sich Nachhaltigkeit und freie Marktwirtschaft vereinen lassen, warum in diesen Tagen der letzte Videorecorder produziert wird, weshalb die EZB Firmenanleihen kauft und wie Indiens Premier seinen Ruf als wirtschaftlicher Reformer zurückerlangen könnte. Außerdem gibt es eine Liste, die zeigt, welche Berufe den längsten Urlaub mit sich bringen.

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1. Das Nachhaltigkeitsziel und die freie Marktwirtschaft
(wirtschaftlichefreiheit.de, Michael Neumann)
Nachhaltigkeit wird längst nicht mehr nur von Umweltaktivsten gefordert. Der Begriff ist zum Standardvokabular von Unternehmensberichten geworden. Dennoch gibt es Zweifel, ob der ressourcenschonende Umgang mit der Natur wirklich mit einer wachstumsorientierten Volkswirtschaft in Einklang zu bringen ist. Michael Neumann zeigt, dass dies durchaus möglich ist. Ein wichtiger Schritt wäre seiner Meinung nach die Verteilung von Eigentumsrechten an Naturkapital.

2. In wenigen Tagen läuft der letzte Videorecorder vom Band
(qz.com, Ananya Bhattacharyam, Englisch)
Das Internet hat die Unterhaltungsindustrie verändert wie kaum eine andere Branche. Streamingdienste stehen heute an der Stelle, die früher Videotheken besetzten. Und wer tatsächlich einen Film physisch besitzen will, kauft ihn sich aller Wahrscheinlichkeit nach als DVD. Da überrascht es, dass überhaupt noch eine Firma VHS-Recorder herstellte. Doch damit ist es bald vorbei: In Japan läuft in wenigen Tagen das letzte Gerät vom Band.

3. Mario Draghi hat es mit Konzernen und mit der öffentlichen Hand
(rolandtichy.de, Manfred Gburek)
Um seinem Inflationsziel von zwei Prozent näher zu kommen, lässt EZB-Chef Mario Draghi seit Juni nicht nur Staats-  sondern auch Unternehmensanleihen im großen Stil aufkaufen. „Über den Zusammenhang von Anleihenkauf und Inflation kann man streiten“, schreibt Manfred Gburek. „Wahrscheinlich gibt es ihn nicht.“ Bemerkenswert findet er jedoch auch, von welchen Unternehmen Anleihen gekauft werden – und von welchen nicht.

4. Modis Herausforderungen
(voxeu.org, Rajiv Kumar)
Als Regierungschef des indischen Bundesstaats Gujarat galt Narendra Modi aus Sicht der Wirtschaft als lobenswerter Reformer. Seit seinem Aufstieg in das Amt des Premierministers, in dem er für ganz Indien zuständig ist, gibt es weniger Applaus: Wichtige Gesetzeshaben kommen nicht vom Fleck, Modis Agenda wirkt ausgebremst. Rajiv Kumar erklärt, wie Modi seinen guten Ruf von früher zurückerlangen kann.

5. In diesen Berufen bekommt man die meisten Urlaubstage
(welt.de, Max Zimmermann)
Wer viel verdient, hat in der Regel auch länger Urlaub: Bei einem Gehalt von weniger als 20.000 Euro im Jahr liegt der Urlaubsanspruch einer Studie zufolge bei durchschnittlich 24 Tagen im Jahr. Wer hingegen mehr als 61.000 Euro bekommt, der kann auch länger Urlaub machen. Die Unterschiede schlagen sich auch im Ranking der Berufsgruppen nieder. Friseure bekommen besonders wenig freie Tage, Ingenieure und Ärzte besonders viele.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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