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5 vor 10: Frankreich, Gründer, Satelliten, Knastwährung, Digitalisierung

Heute in den Linktipps: Frankreich verliert den Anschluss an Deutschland, ein Unternehmer will mithilfe einer TV-Show den Pioniergeist der Jugend wecken und Satelliten helfen bei der Armutsbekämpfung. Außerdem: Instant-Nudeln werden zur inoffiziellen Währung in US-Gefängnissen und die Digitalisierung krempelt die Versicherungsbranche um.


1. Deutschland und Frankreich – ein ungleiches Paar
(blog.tagesanzeiger.ch, Tobias Straumann)
Die beiden großen Volkswirtschaften entwickeln sich immer schneller auseinander: Das deutsche Pro-Kopf-Einkommen ist mittlerweile zehn Prozent höher als das französische – das war nie der Fall seit den 1960er-Jahren. „Paris droht zum Seitenwagen Berlins zu werden. Ob das auf die Dauer gut ist für Europa?“, schreibt Tobias Straumann.

2. „Rendite habe ich noch keine gesehen“
(zeit.de, Jens Tönnesmann, Jana Gioia Baurmann)
Der Unternehmer Jochen Schweizer ist Juror in der Gründershow „Die Höhle der Löwen“. Im Interview mit der Zeit spricht er darüber, wie er junge Menschen in Deutschland dazu bewegen will, eigene Firmen aufzubauen – und ob seine bisherigen Investments durch die Show erfolgreich waren.

3. Wie Satelliten die Armut bekämpfen
(sciencemag.org, John Bohannon, englisch)
Bevor man Armut lindern kann, muss man erst wissen, wo sie überhaupt ist. Satelliten sollen afrikanischen Staaten nun helfen, besonders stark betroffene Regionen zu identifizieren. Sie messen die Lichtstrahlung bei Nacht, Algorithmen berechnen aus den Daten das Einkommen der Menschen, die in dem Gebiet leben.

4. Instant-Nudeln werden Währung in US-Gefängnissen
(qz.com, Hanna Kozlowska, englisch)
Zigaretten galten lange als die inoffizielle Währung in amerikanischen Gefängnissen. Doch einer neuen Studie zufolge wird eine neues Zahlungsmittel immer beliebter: Instant-Nudeln. Grund dafür soll die schlechte Lebensmittelversorgung in den Vollzugsanstalten sein.

5. Versicherungen droht ein AirBnB-Erlebnis
(faz.net, Philipp Krohn)
Fintechs machen den Banken-Konkurrenz. Doch die Digitalisierung beschäftigt auch Versicherungen immer stärker. Auch etablierte Unternehmen experimentieren mit neuen Technologien. Das könnte das gesamte Geschäftsmodell der Branche verändern: Statt den Schaden zu kompensieren könnten die Versicherungen stärker darauf setzen, mit neuer Technik den Schaden erst gar nicht entstehen zu lassen.

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