Wer viel Geld hat, kann spekulieren; wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren; wer kein Geld hat, muss spekulieren. Andre Kostolany, 1906-1999, US-amerikanischer Finanzexperte

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5 vor 10: Indien, Crowdinvesting, Uber, AfD, Kreativität

Wächst die indische Wirtschaft ausreichend? Ist das Risiko für Anleger beim Crowdinvesting zu groß? Stürzt Uber sogar den Automarkt um? Diesen Fragen gehen wir heute in den Linktipps nach. Weitere Themen: der Aufstieg der AfD und die Voraussetzungen für Kreativität.

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1. Schlechtes Wachstum?
(bloomberg.com, Mihir Sharma, englisch)
Die indische Wirtschaft wächst: Zuletzt ist das Bruttoinlandsprodukt des Landes mit 7.1 Prozent im Quartal gewachsen, verglichen mit dem Vorjahresquartal. Warum das Wachstum auch problematisch sein könnte, erklärt Mihir Sharma. Hauptgrund: Die Industrie- sowie die Stahlproduktion legen kaum zu.

2. Risiko 100 Prozent
(zeit.de, Carla Neuhaus)
Wer sein Geld auf einer Plattform für Crowdinvesting in ein junges Start-up investiert, verliert unter Umständen all sein Geld. Carla Neuhaus analysiert, wie sich der Markt in den vergangenen Jahren entwickelt hat – und wo die Risiken für Anleger liegen.

3. Uberworld
(economist.com, englisch)
Zuerst wolle Uber den Taximarkt umkrempeln, schreibt der Economist. Langfristig aber habe es das US-Unternehmen auf den gesamten Automarkt abgesehen: Mit selbstfahrenden Autos etwa wolle es den Besitz eines eigenen Wagens überflüssig machen. Mit rund 70 Milliarden US-Dollar sei Uber das wertvollste Start-up der Welt. Sind diese Pläne schon eingepreist?

4. Der Aufstieg der AfD
(faz.net, Holger Steltzner)
Die Verbitterten, die Selbstgerechten und die Übergangenen – all diese Menschen, die FAZ-Herausgeber Holger Steltzner die Abgehängten nennt – bekämen durch linke oder rechte populistische Parteien ein Sprachrohr. Die Volksparteien müssten die Folgen von Digitalisierung und Globalisierung besser erklären.

5. Der Äquator der Kreativität
(washingtonpost.com/news/wonk, Christopher Ingraham, englisch)
Im Norden der USA erschaffen mehr Menschen Kunstwerke als in den südlich gelegenen Bundesstaaten, ergab eine Untersuchung der National Education Association (NEA). Den Grund für diese regionale Spaltung sehen die Wissenschaftler im Bildungsstand: Im Norden sei der höher, so werde dort auch mehr Kunst geschaffen.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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