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5 vor 10: Protektionismus, Finanzmärkte, Roboter, Großbanken, Kündigungen

Der Welthandel wächst in diesem Jahr so langsam wie seit der Finanzkrise nicht mehr, die Finanzmärkte ignorieren die Möglichkeit, dass Donald Trump Präsident werden könnte und Personaler sollten Kündigungen verhindern - in den Linktipps erklären wir, warum. Zudem: Wer von der Automatisierung profitiert und wie schlimm die Misere der deutschen Großbanken tatsächlich ist.


1. Der aktuelle Protektionismus schadet dem Handel
(washingtonpost.com, Ana Swanson, englisch)
In diesem Jahr wird der Welthandel so langsam wachsen, wie seit der Finanzkrise nicht mehr, hat die Welthandelsorganisation am Dienstag bekannt gegeben. Ana Swanson berichtet über die protektionistischen Bestrebungen etwa in den USA oder in Großbritannien – und wieso Ökonomen weiteres Abkühlen der Weltwirtschaft fürchten.

2. Finanzmärkte ignorieren den Trump-Faktor – warum?
(blog.tagesanzeiger.ch, Andreas Neinhaus)
Donald Trump hat noch immer reelle Chancen im November Präsident der Vereinigten Staaten zu werden. Dass er als „populistischer Außenseiter“ Präsident werden könnte, besorgt die Politik, die Finanzmärkte aber haben diese Möglichkeit weitgehend ignoriert. Andreas Neinhaus analysiert, worin dies begründet liegt.

3. Wer von Robotern profitiert – und wer nicht
(robohub.org, englisch)
Konsumenten würden von der Automatisierung profitieren, sagt Alan Manning, Professor für Labour Economics an der London School of Economics (LSE), und verweist darauf, dass beispielsweise Produkte günstiger angeboten werden könnten und somit mehr Geld für anderes übrig bliebe. Im Interview mit Robohub erklärt der Ökonom zudem, wieso er nicht davon ausgeht, dass die Arbeitslosigkeit mit der Automatisierung steigt.

4. Der Abstieg der Deutschen Großbanken
(faz.net, Patrick Bernau)
Der Deutschen Bank und der Commerzbank geht es schlecht. Patrick Bernau hat neun Grafiken zusammengestellt, die zeigen, wie schlimm die Misere tatsächlich ist. Sie dokumentieren zum Beispiel den Börsenwert, die Höhe der anstehenden Strafen oder Schadensersatzzahlungen oder die Kernkapitalquote.

5. Warum Personaler Kündigungen verhindern sollten
(wiwo.de, Jan Guldner)
In Zeiten von Fachkräftemangel und demografischem Wandel könne sich kein Unternehmen leisten, die guten Angestellten gehen zu lassen. Jan Guldner erklärt, warum hohe Fluktuation teuer ist und wie Firmen sie senken können.

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