Ich habe hart für mein Geld gearbeitet, indem ich Sachen produziert habe, die die Leute brauchen. Ich glaube, dass der fähige Unternehmer, der Wohlstand und Arbeitsplätze schafft, mehr historische Bedeutung verdient als Politiker und Soldaten. John Paul Getty, 1892-1976, US-amerikanischer Industrieller

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5 vor 10: Maut, Jobs, Deutsch, Renten, Konjunktur

In den Linktipps geht es heute um die Pkw-Maut, das deutsche Jobwunder und warum sich Deutsch als Fremdsprache auszahlt. Außerdem: Wie führende Ökonomen die Lage der deutschen Wirtschaft sehen und warum das Rentenniveau bald deutlich sinken könnte.

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1. Willkommene Pkw-Maut-Klatsche
(faz.net, Heike Göbel)
Die Klage der EU-Kommission gegen die deutsche Pkw-Maut kommt aus Sicht von Beobachtern wenig überraschend. Das von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt vorgelegte Gesetz habe einen Konflikt mit Brüssel geradezu provoziert. Die Kommission fordert, den kompletten Ansatz zu überarbeiten: „Sinnvoller als Jahres- oder Wochenvignetten ist eine Straßennutzungsgebühr, die Verkehrsströme und Emissionen lenken hilft.“

2. Deutschland erlebt Jobboom wie zu Adenauers Zeiten
(welt.de. Daniel Eckert)
Die Bundesagentur für Arbeit meldet 2,6 Milionen Arbeitslose – seit der Wiedervereinigung war die Zahl noch nie so gering. „Würden Bundeskanzler daran gemessen, wie sich die Jobsituation während ihrer Amtszeit entwickelt, müsste Angela Merkel die beliebteste Regierungschefin der Nachkriegszeit sein“, schreibt Daniel Eckert. Zu Beginn ihrer Amtszeit lag die Arbeitslosenzahl noch bei 4,5 Millionen.

3. Warum Briten Deutsch sprechen sollten
(qz.com, Nikhil Sonnad, englisch)
Eine Fremdsprache zu beherrschen öffnet viele Türen – und hilft auch der Karriere: Sprachkenntnisse können bei Bewerbungen dabei helfen, sich von anderen Kandidaten abzusetzen und bringen zudem oft höhere Einkommen. Dabei ist es jedoch entscheidend, welche Sprache man spricht. In Großbritannien lohnt es sich zum Beispiel am meisten, Deutsch zu sprechen.

4. Rentner müssen nach 2030 noch mehr zurückstecken
(sueddeutsche.de, Thomas Öchsner)
Wie hoch soll künftig die gesetzliche Rente ausfallen? Neue Zahlen des Bundesarbeitsministeriums dürften die Debatte darüber neu entfachen. Die Berechnungen zeigen, dass das Rentenniveau nach 2030 deutlich absinken könnte. Der Trend könnte nur aufgehalten werden, wenn Beitragszahler künftig erheblich stärker zur Kasse gebeten werden.

5. Der Wirtschaft geht es gut – aber es muss vorgesorgt werden
(wiwo.de)
Die Beschäftigungslage ist gut und auch die Wirtschaft wächst moderat weiter. Im laufenden Jahr soll die Wirtschaft um fast zwei Prozent zulegen. Doch trotz der positiven Lage sehen führende Wirtschaftsforscher Handlungsbedarf. In ihrer Gemeinschaftsdiagnose fordern sie, es müsse verstärkt in Bildung und Sachkapital für mehr Produktivität investiert werden. Spielraum in den Staatskassen dafür gibt es ihrer Meinung nach.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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