Nur mit Respekt sowohl vor dem freien Markt und dem freien Unternehmertum als auch vor dem staatlichen Gebot des sozialen Ausgleichs lässt sich erfolgreich Wirtschaftspolitik betreiben. Otto Graf Lambsdorff, (1926 - 2009), deutscher Politiker, Bundesminister für Wirtschaft, Bundesvorsitzender der FDP

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5 vor 10: Elektroautos, Digitalisierung, Konjunktur, Nobelpreis, Einkommen

Heute in den Linktipps: die Herausforderungen der Elektromobilität, Deutschlands Beitrag zur Digitalisierung, konjunkturelle Risiken und die Debatte über den Wirtschaftsnobelpreis. Außerdem: In welchen Städten haben die Menschen am meisten Geld zur Verfügung?

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1. Warum der Erfolg der Elektroautos nicht ausgemacht ist
(wiwo.de, Sebastian Schaal und Annina Reimann)
Die deutsche Autoindustrie will Tesla das Feld nicht allein überlassen: Auf dem Autosalon in Paris stellten kürzlich die heimischen Premiumhersteller mehrere Elektroautos vor. Kurz darauf befeuert auch die Politik die Debatte über den Abschied von Verbrennungsmotoren mit einem möglichen Verbot ab 2030. Doch der Erfolg der Elektromobilität ist alles andere als garantiert.

2. Mia san digital
(sueddeutsche.de, Ulrich Schäfer)
Berlin gilt als Deutschlands Start-up-Hauptstadt und wird hin und wieder sogar mit dem Silicon Valley verglichen. Das sei jedoch ein in Teilen verzerrtes Bild, schreibt Ulrich Schäfer: „Denn auch anderswo in Deutschland wird kräftig an der Digitalisierung gearbeitet.“ Deutschland biete sehr unterschiedliche Standorte für unterschiedliche Entwicklungen. „Und das ist nach Jahren der digitalen Lethargie in der deutschen Wirtschaft erstmal eine gute Nachricht.“

3. Sind Hart und Holmström eine gute Wahl?
(makronom.de)
Die Vergabe des Wirtschaftsnobelpreis löst nicht selten eine Kontroverse aus. Haben es die Preisträger verdient? Sind ihre Forschungsergebnisse wirklich unumstritten? In diesem Jahr kamen solche Fragen aber auffallend selten an die Öffentlichkeit. Arbeit und Qualität der beiden Vertragstheoretiker Oliver Hart und Bengt Holmström werde von niemandem angezweifelt, fasst das Blog Makronom zusammen. Dennoch lassen sich aber Argumente für und gegen die Auszeichnung finden.

4. Mehr Weitsicht
(faz.net, Maja Brankovic)
Die Konjunktur in Deutschland läuft besser als erwartet und die Unternehmen melden satte Gewinne. „Von Verhältnissen, wie sie hierzulande derzeit herrschen, können vergleichbare Volkswirtschaften nur träumen“, kommentiert Maja Brankovic. Gesichert sei der Wohlstand in Deutschland trotzdem nicht. Es gibt aus ihrer Sicht zwei große Herausforderungen: den demografischen Wandel und den stockenden Welthandel.

5. Lidl-Boss sprengt Statistik über reiche und arme Städte
(handelsblatt.com)
Im Durchschnitt bleiben den Deutschen etwas mehr als 21.000 Euro an verfügbarem Einkommen im Jahr, das sie ausgeben oder sparen können. In den zehn reichsten Städten und Kommunen des Landes ist der Betrag aber deutlich höher. Am besten schneidet Heilbronn ab mit mehr als 40.000 Euro an verfügbarem Einkommen. Das liegt dort aber an einem besonders reichen Mann.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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