Geld allein macht nicht glücklich. Es gehören auch noch Aktien, Beteiligungen, Gold und Grundstücke dazu. Danny Kaye, 1913-1987, amerikanischer Filmschauspieler

8 Linktipps

5 vor 10: Ungleichheit, Mindestlohn, USA, Globalisierung, Motivation

In den Linktipps geht es heute um wirtschaftliche Ungleichheit die Folgen des Mindestlohns in Deutschland sowie in den USA und die Kehrseite der Globalisierung. Außerdem: Ein Experiment in der Schweiz zeigt, wie Arbeitgeber ihre Mitarbeiter besser motivieren können. (mehr …)


1. Ist die Ungleichheit schuld?
(zeit.de, Kolja Rudzio und Mark Schieritz)
Der überraschende Sieg der Brexit-Befürworter, Donald Trumps Aufstieg zum US-Präsidenten und die Stärke der AfD: 2016 war das Jahr der Populisten. Hat ihr Erfolg auch ökonomische Gründe? In der „Zeit“ debattieren die Volkswirte Marcel Fratzscher und Clemens Fuest darüber, ob wirtschaftliche Ungleichheit als Erklärung für die politischen Umbrüche taugt.

2. Ohne Mindestlohn gäbe es heute 60.000 Jobs mehr
(welt.de, Marc Neller und Daniel Eckert)
Vor zwei Jahren wurde in Deutschland der gesetzliche Mindestlohn eingeführt. Die Bilanz ist ernüchternd: Zwar hat es die befürchteten massenhaften Jobverluste nicht gegeben. Das liegt aus Sicht von Ökonomen aber vor allem an der guten Konjunktur. Ohne Mindestlohn hätte sich der Arbeitsmarkt laut den Wirtschaftsforschern aber noch deutlich besser entwickelt.

3. Wird die Debatte um den Mindestlohn jemals beendet?
(theatlantic.com, Bourree Lam, englisch)
Donald Trumps neuer Arbeitsminister, der frühere Fastfoodketten-Manager Andrew Puzder, ist kein Fan des Mindestlohns. Eine zu hohe Lohnuntergrenze gefährde seiner Meinung nach viele Arbeitsplätze. Unter Ökonomen bekommt er sowohl Zustimmung als auch Kritik. Denn trotz eines riesigen Datenberges über diverse Mindestlöhne, gibt es in der Wirtschaftswissenschaft noch immer keine klare Festlegung über deren Wirkung.

4. Globalisierung kann tödlich sein
(spiegel.de, Thomas Fricke)
Der Freihandel steht in Amerika zunehmender Skepsis gegenüber. Viele Menschen fürchten im Zuge der Globalisierung den Jobverlust. Eine neue Studie zweier US-Ökonomen beleuchtet die tatsächlichen sozialen Folgen der Handelsliberalisierung: „Wo die neue Konkurrenz besonders stark zunahm, fielen Jobs weg – und es gab in den Jahren darauf deutlich mehr Suizide und Drogentote“, schreibt Thomas Fricke über die Untersuchung.

5. Gesellschaft ist schöner als Geschenke
(wiwo.de, Henning Beck)
Der Weihnachtsbonus und Geschenke vom Arbeitgeber sollen Mitarbeiter für gute Leistungen belohnen. Doch die positiven Anreizsysteme haben auch einen Haken: Schnell stellt sich der Gewöhnungseffekt ein – die Motivationshilfe bleibt dann wirkungslos. Um das zu verhindern, sollten Chefs umdenken. Ein Experiment in der Schweiz zeigt, wie Anreize besser funktionieren.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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