Geld allein macht nicht glücklich. Es gehören auch noch Aktien, Beteiligungen, Gold und Grundstücke dazu. Danny Kaye, 1913-1987, amerikanischer Filmschauspieler

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5 vor 10: China, Euro, Griechenland, Protektionismus, Trump

Heute in den Linktipps: Chinas Kampf um den Yuan, die Griechenlandkrise ist wieder da und die kommenden Wahlen werden über die Zukunft des Euros entscheiden. Außerdem: Trumps Handelspolitik dürfte nur kurzfristig wirken, und die jüngste Rally am Aktienmarkt war weniger spektakulär, als viele behaupten.

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1. So verbittert verteidigt China seine Währung
(qz.com, Gwynn Guilford, englisch)
Donald Trump wirft der chinesischen Führung regelmäßig eine unfaire Abwertung des Yuans vor. Die Chinesen würden sich so Wettbewerbsvorteile verschaffen, kritisiert der US-Präsident. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall: Bereits seit Monaten stemmt sich China gegen eine Abwertung seiner Währung. Die Reserven der Volksrepublik schrumpfen deswegen rasant.

2. Wenn der Euro untergeht
(faz.net, Ralph Bollmann, Jenny Thier)
Schon bald entscheiden zwei Wahlen über das Schicksal des Euros. Sollten in Frankreich und in den Niederlanden die Rechtspopulisten siegen, könnte die Gemeinschaftswährung vor dem Ende stehen. Vor allem die Wahl in Frankreich dürfte entscheidend werden: Ein „Horrorszenario“ nennt Clemens Fuest, Chef des Münchener ifo Instituts, ein mögliches Ausscheiden des Nachbarlandes aus der EU.

3. Da ist sie wieder: Die Griechenland-Krise
(manager-magazin.de, Arvid Kaiser)
Die Zinsen für griechische Staatsanleihen steigen massiv an – Investoren sorgen sich offenbar wieder um eine Pleite des Schuldenstaates. Das hat vor allem politische Gründe: Der Internationale Währungsfonds beharrt weiter auf einem Schuldenschnitt für Griechenland. Ansonsten wird er kein weiteres Geld zur Verfügung stellen.

4. Der neue Protektionismus und der Blick auf die Vorleistungsketten
(neuewirtschaftswunder.de, David Milleker)
Donald Trumps neue Handelspolitik bedroht die neuen globalen Lieferketten. Kurzfristig könnte mehr Protektionismus tatsächlich positiv wirken – aber eben nur kurzfristig. Nach einer gewissen Zeit würden sich die negativen Folgen durchsetzen: höhere Preise und langsameres Wachstum, schreibt David Milleker, Chefvolkswirt bei Union Investment.

5. Gibt es eine Trump-Blase?
(krugman.blogs.nytimes.com, Paul Krugman, englisch)
Viele Ökonomen warnen nach der Rally an den Aktienmärkten vor einer Trump-Blase. Auch der Wirschaftswissenschaftler Paul Krugman befürchtet, dass die Märkte die Risiken durch Trump unterschätzen. Allerdings sei die aktuelle Hausse längst nicht so spektakulär, wie viele meinten: Die Rally liege im Rahmen der üblichen Fluktuation.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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