Geld fällt nicht vom Himmel. Man muss es sich hier auf Erden verdienen. Margaret Thatcher, *1925, ehem. Premierministerin von Großbritannien

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5 vor 10: Fortschritt, Ökostrom, Nudging, Globalisierung, Weltanschauungen

Heute in den Linktipps: wie die deutschen Medien den technologischen Fortschritt sehen, warum Deutschlands Strompolitik umstritten ist und weshalb in Frankreich ein Kampf um zwei Weltanschauungen tobt. Zudem geht es um Nudging und David Ricardo.

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1. Die deutschen Medien haben den Blues
(makronom.de, Hans-Jürgen Arlt)
Schaut man sich an, wie die deutschen Medien über den technologischen Fortschritt berichten, scheint es, als begriffen sie diesen als vorbestimmtes Schicksal, das man nicht beeinflussen könne. Hans-Jürgen Arlt, Honorarprofessor für strategische Kommunikationsplanung an der Universität der Künste (UdK Berlin), hat 360 Artikel der vergangenen Jahre untersucht und sieben Punkte definiert, die die Berichterstattung prägen.

2. Das falsche Vorbild Deutschland
(nzz.ch, Christoph Eisenring)
Ökostromförderung hin oder her – nirgends bezahlen die Menschen so viel für Strom wie in Deutschland. Christoph Eisenring, Wirtschaftskorrespondent der Neuen Zürcher Zeitung in Berlin, erklärt, warum es so teuer ist, sich wie Deutschland ein konventionelles und ein erneuerbares Energiesystem zu leisten, und weshalb das Land trotz der hohen Kosten seine Klimaziele verpassen wird.

3. Nudging wird von Menschen durchweg positiv bewertet
(fehradvice.com)
Kaum jemand lässt sich gerne vorschreiben, was er tun und lassen soll. Anders schaut es aber aus, wenn dies möglichst subtil geschieht. Die Schweizer Verhaltensökonomen von Fehr Advice stellen eine neue Studie vor, die zeigt, dass das sogenannte Nudging gerade in den Bereichen Gesundheit und Sicherheit in liberalen Demokratien durchaus erwünscht ist.

4. Die Pflichtlektüre für alle Gegner der Globalisierung
(wiwo.de, Malte Fischer)
Die Propaganda von Globalisierungsgegnern habe die Widerstände gegen den freien Handel auch in der Öffentlichkeit wachsen lassen, schreibt Malte Fischer, Chefvolkswirt der Wirtschaftswoche. In seinem Beitrag stellt er David Ricardo vor, jenen Ökonomen, der für seine Außenhandelstheorie der komparativen Kostenvorteile den Grundstein für die Theorie über den freien Handel legte.

5. Kampf der Weltanschauungen
(sueddeutsche.de, Leo Klimm)
In wenigen Tagen wählt Frankreich sein neues Staatsoberhaupt. Leo Klimm analysiert, wieso dies auch eine Entscheidung über zwei wirtschaftliche Weltanschauungen ist. Auf der einen Seite stehe Le Pen und ihr von Protektionismus und sozialen Hilfen geprägtes Programm. Auf der anderen Seite stehe der sozialliberale Macron. Klimm erklärt die wirtschaftspolitischen Pläne der Kandidaten.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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