Nur mit Respekt sowohl vor dem freien Markt und dem freien Unternehmertum als auch vor dem staatlichen Gebot des sozialen Ausgleichs lässt sich erfolgreich Wirtschaftspolitik betreiben. Otto Graf Lambsdorff, (1926 - 2009), deutscher Politiker, Bundesminister für Wirtschaft, Bundesvorsitzender der FDP

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5 vor 10: Karriere, Steuern, Arbeit, Bargeld, Ökonomie

Heute in den Linktipps: Wie sich Kind und Karriere besser vereinbaren lassen, was von den Steuerversprechen vor der Bundestagswahl zu halten ist und warum die Staatseinnahmen steigen. Außerdem geht es um die Abschaffung des Bargelds und die Modernisierung der Wirtschaftswissenschaften.

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1. Alle ignorieren den größten Wunsch der arbeitenden Mütter
(welt.de, Inga Michler)
Kind oder Karriere? Viele Frauen sehen sich immer noch in einer Situation, in der sie sich für eines von beidem entscheiden müssen. Ein wichtiger Grund dafür: Viele Mütter wollen nicht Vollzeit arbeiten, sondern am liebsten weniger als 30 Stunden in der Woche, wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln zeigt. Teilzeitkräfte haben bis heute aber wenig Chancen auf Karriere, kritisiert Inga Michler.

2. Der große Steuerbetrug
(faz.net, Ralph Bollmann)
Auf den ersten Blick stimmen die Wahlversprechen zur Bundestagswahl optimistisch: Alle Parteien versprechen steuerliche Entlastungen. „In Wahrheit führen aber fast alle Parteien die Wähler hinters Licht“, schreibt Ralph Bollmann. „Kein Wähler kann abschätzen, wie stark er in den kommenden vier Jahren von den Plänen der Parteien profitiert, ob er auf der Seite der Gewinner oder der Verlierer stehen wird.“

3. Steuern senken für Dummies
(neuewirtschaftswunder.de, Thomas Fricke)
Angesichts der stark steigenden Steuereinnahmen sagt FDP-Chef Christian Lindner, dass „die Gier des Staates kleptokratische Züge angenommen“ habe. Thomas Fricke verweist darauf, dass die gute Lage im Staatshaushalt vor allem daran liegt, dass sehr viele Menschen einen Job haben: „Das ist per se erst einmal ziemlich gut – und kein Fall für die Kriminalitätsstatistik.“

4. Die Freiheit zu handeln
(tichyseinlick.de, Markus Krall)
Bargeld hat in den vergangenen Jahren einen spürbaren Reputationsverlust erfahren: Steuerhinterzieher schmuggeln es über Grenzen. Terroristen versuchen, mit Bargeld ihre Finanzierungsquellen zu verschleiern. Und Kriminelle benutzen große Scheine zur Geldwäsche. Markus Krall hält eine mögliche Abschaffung des Bargelds aber für das größere Problem: „Die Abschaffung des Bargelds ist ein Akt der Tyrannei.“

5. Neue Lehren für die Volkswirtschaft
(wiwo.de, Bert Losse und Yvonne Esterházy)
Spätestens seit der Finanzkrise, die mit den Problemen am amerikanischen Immobilienmarkt vor zehn Jahren ihren Anfang nahm, kam die Volkswirtschaftslehre unter Druck: Muss sich angesichts neuer Herausforderungen an den globalen Finanzmärkten auch der Ökonomie-Unterricht an den Universitäten ändern? Ein neues, interaktives Lehrbuch will die Wirtschaftswissenschaften nun modernisieren. Es stößt jedoch auch auf Widerspruch.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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