Für eine freie Marktwirtschaft - auch mit dem Adjektiv sozial davor - gehört es sich, einen liberalisierten Arbeitsmarkt zu haben. Hans-Olaf Henkel, *1940, ehem. BDI-Präsident

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5 vor 10: Finanzkrise, Schweiz, Gerechtigkeit, Ökonomie, Zufriedenheit

Heute in den Linktipps: Kommt jedes siebte Jahr ein Finanzcrash? Warum steigt der Aktienkurs der Schweizer Notenbank? Und setzt Martin Schulz auf die richtigen Themen? Außerdem: Die Ökonomie muss sich weiter öffnen, und je älter wir werden, desto unzufriedener macht uns der Job.

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1. Das verflixte siebte Jahr
(blog.tagesanzeiger.ch, Tobias Straumann)
In den letzten dreißig Jahren fand immer im siebten Jahr der Dekade eine größere Finanzkrise statt. Gibt es ein Muster? Zumindest die Asienkrise von 1997 und die Bankenkrise von 2007 haben durchaus einen gemeinsamen Nenner: In beiden Fällen haben steigende US-Zinsen die Krise ausgelöst.

2. Spekulanten wetten auf den Schweizer Staatsschatz
(welt.de, Holger Zschäpitz)
Die Notenbank der Schweiz druckt Geld und kauft damit im großen Stil auf dem US-Aktienmarkt ein, zuletzt ziemlich erfolgreich. Die Schweizerische Nationalbank ist – höchst ungewöhnlich für eine Notenbank – börsennotiert. Und so können sich auch Anleger an der Institution beteiligen. Der Kurs schießt nach oben.

3. Das Gerechtigkeitsproblem
(wiwo.de, Max Haerder)
Martin Schulz setzt im Wahlkampf auf das Thema soziale Gerechtigkeit. Damit könnte er sich verkalkuliert haben: Denn einer YouGov-Umfrage interessiert die Deutschen das Thema derzeit ziemlich wenig. Ein Großteil der Wähler ist der Meinung, dass es im Großen und Ganzen in Deutschland schon gerecht zugeht.

4. Wirtschaft ist Kultur
(zeit.de, Thomas Beschorner)
Auch fast zehn Jahre nach der Finanzkrise hielten viele Ökonomen dogmatisch an alten Grundsätzen fest, schreibt Thomas Beschorner, Direktor des Instituts für Wirtschaftsethik der Universität St. Gallen. Doch die Wissenschaft müsse sich für weitere Disziplinen stärker öffnen, beispielsweise den Neurowissenschaften und der Soziologie.

5. Im Alter beginnen die Menschen ihren Job zu hassen
(bloomberg.com, Chris Stokel-Walker, englisch)
Junge Menschen gehen noch motiviert zum Arbeitsplatz. Doch eine Umfrage des britischen Personaldienstleisters Robert Half zeigt: Ab 35 werden Arbeitnehmer unzufriedener mit ihrem Job. Mögliche Gründe: Enttäuschung über die verpasste Karriere – oder das erhöhte Stresslevel in Führungspositionen, falls man es geschafft hat.

Gute Kommentare, interessante Hintergründe – jeden Morgen um 5 vor 10 Uhr präsentieren wir auf dem Ökonomenblog fünf ausgewählte Links zu interessanten Ökonomie-Blogs und Wirtschaftsseiten.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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