Arbeit ist häufig der Vater des Vergnügens. François-Marie Arouet Voltaire, 1694-1778, franz. Philosoph und Dichter

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5 vor 10: Schuldenschnitt, Trump, Aktien, Jamaika, Raucher

Heute in den Linktipps: Nur ein Schuldenschnitt stabilisiert die Währungsunion, ein Milliardär jagt Donald Trump, und der Aktienmarkt bleibt trotz Rekordständen lukrativ. Außerdem: Eine Jamaika-Koalition muss die Mittelschicht entlasten, und ein japanisches Unternehmen schenkt Nichtrauchern Urlaubstage.

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1. Warum nur ein Schuldenschnitt Europa sanieren kann
(manager-magazin.de, Daniel Stelter)
Die Konjunktur läuft gut, dennoch bleiben die Staatsschulden im Süden hoch. Tragbar werden die Defizite nur durch die aggressive Geldpolitik der EZB. Auch mehr Transferzahlungen würden die Probleme nicht lösen, das sehe man am Beispiel Nord- und Süditalien, schreibt Ökonom Daniel Stelter. Er fordert stattdessen einen Schuldenschnitt. Doch politisch sei der leider kaum durchzusetzen.

2. Ein Milliardär gegen Trump
(faz.net, Winand von Petersdorff)
Der Fondsmanager Tom Steyer hat in der Finanzbranche mehr als eine Milliarde Dollar verdient. Jetzt nutzt er sein Geld für Werbekampagnen gegen Donald Trump. Er hofft, Unterstützer für ein Amtsenthebungsverfahren gegen den US-Präsidenten zu finden.

3. Das wahre Geheimnis zum Aktienerfolg
(handelsblatt.com, Jessica Schwarzer)
Weltweit erreichen die Aktienmärkte neue Höchststände: Doch lohnt es sich jetzt noch einzusteigen? Schließlich lautet eine Börsenweisheit: Man muss dann eine Aktie kaufen, wenn sie niemand haben will. Wenn es doch nur so einfach wäre …

4. Jamaika muss die Kapitalismuskrise überwinden
(wiwo.de, Alexander Görlach)
Die potenziellen Partner einer Jamaika-Koalition müssten auch die Mitte der Gesellschaft entlasten, schreibt der Publizist Alexander Görlach: „Fairness bedeutet auch anzuerkennen, dass man nicht von der Krankenschwester und dem Facharbeiter munter abziehen kann, die großen Unternehmen aber nicht zur Steuerkasse gebeten werden.“

5. Japanische Firma gibt Nichtrauchern mehr Urlaubstage
(welt.de, Jörg Rößner)
Ein japanisches Unternehmen gewährt seinen nicht rauchenden Angestellten als Ausgleich für die Zigarettenpausen der Kollegen zusätzlich sechs bezahlte Urlaubstage pro Jahr. Zuvor hatten sich die Nichtraucher der Firma darüber beschwert, dass sie mehr arbeiten würden als ihre rauchenden Kollegen. Das Büro ist im 29. Stockwerk – Raucherpausen dauern also entsprechend lange.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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