Märkte sind wie Fallschirme: sie funktionieren nur, wenn sie offen sind. Helmut Schmidt, 1918-2015, dt. Politiker

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5 vor 10: Geschenke, Elektroauto, Geiz, Kryptowährungen, Entwicklungsbank

Heute in den Linktipps: Geschenke sind aus ökonomischer Perspektive Unsinn, Banken nun an Kryptowährungen interessiert, und Europa könnte eine Entwicklungsbank ähnlich der Weltbank brauchen. Zudem beschäftigen wir uns mit dem Niedriglohnsektor und Elektroautos.

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1. Die Ökonomie der Weihnachtsgeschenke
(blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets, Markus Diem Meier)
Wer jemandem ein Geschenk macht, kennt die Präferenzen des Beschenkten fast nie. Dadurch entsteht ein Wohlfahrtsverlust. Markus Diem Meier erklärt, warum Geld aus ökonomischer Perspektive das beste Geschenk wäre und weshalb so viele Menschen doch immer wieder versuchen, dem Beschenkten mit etwas anderem eine Freude zu machen.

2. So einfach geht Elektroauto
(faz.net, Anna Steiner)
Aachener Tüftler um Achim Kampker, einen Produktionsingenieur, der als Professor an der RWTH Aachen arbeitete, haben einen Kleintransporter mit Elektroantrieb entworfen – und sind damit heute erfolgreich. Anna Steiner erzählt, wie die Wissenschaftler damit etwas geschafft haben, was die Autoindustrie lange belächelte.

3. Geiz macht arm
(sueddeutsche.de, Alexander Hagelüken)
Der Verdienst von Paketboten, Altenpflegern oder Verkäuferinnen reiche in Deutschland nur zu einem Leben in Knappheit, schreibt Alexander Hagelüken. Auch die Rente sei folglich spärlich. Der Wirtschaftsredakteur geht der Frage nach, wieso das so ist und wie sich das Phänomen einer „Niedriglohnarmee“ ändern ließe.

4. Banken, Zentralbanken und ein heißes Eisen namens Bitcoin
(manager-magazin.de, Christoph Rottwilm)
Fast alle Banken beschäftigen sich mit dem Thema Krytowährung, analysiert Christoph Rottwilm, häufig aber gebe es noch keinen Plan, wie sie mit der neuen Technologie umgehen wollen. Rottwilm hat sich angesehen, was JP Morgan, Goldman Sachs oder die Credit Suisse planen.

5. Warum wir eine Europäische Entwicklungsbank brauchen
(makronom.de, Peter Wolff)
Braucht es in Europa eine Entwicklungsbank ähnlich der Weltbank, die ihr Geld in strategische Investitionen in Europa zu steckt, damit Europa es weiterhin mit Regionen wie etwa Asien aufnehmen kann? Peter Wolff, Abteilungsleiter für Weltwirtschaft und Entwicklungsfinanzierung am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik, beschreibt im Makronom-Blog, warum dies wichtig sein könnte.

Gute Kommentare, interessante Hintergründe – jeden Morgen um 5 vor 10 Uhr präsentieren wir auf dem Ökonomenblog fünf ausgewählte Links zu interessanten Ökonomie-Blogs und Wirtschaftsseiten.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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