Verfüge nie über Geld, ehe du es hast. Thomas Jefferson, 1743-1826, US-amerikanischer Politiker

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5 vor 10: Steuererhöhungen, Weltbank, Konjunkturforschung, Kryptowährungen, Davos

Heute in den Linktipps: Warum Steuererhöhungen jetzt falsch wären, die Weltbank vor einem Ende des Booms warnt und die Bundesregierung den Auftrag für Konjunkturforschung neu vergibt. Außerdem: Eine neue Währung steigt im Krypto-Reich auf, und was will Donald Trump eigentlich in Davos?

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1. Steuererhöhungen bei vollen Kassen? Wie demotivierend
(welt.de, Ulf Poschardt)
In den Sondierungen fordert die SPD, den Spitzensteuersatz um drei Prozentpunkte zu erhöhen. Dabei hat der Staat derzeit genügend Geld. Die Leistungsträger der Gesellschaft sollten nicht stärker besteuert werden, fordert Welt-Chefredakteur Ulf Poschardt.

2. Weltbank warnt vor Inflation und Zinsen
(theguardian.com, Larry Elliott, englisch)
Die globale Konjunktur läuft auf Hochtouren. Doch die Weltbank sieht eine ernste Bedrohung für die Wirtschaft: Steigt die Inflation schneller als erwartet, müssten die Notenbanken die Zinsen deutlich schneller erhöhen. Das könnte ein übles Ende des Booms bedeuten.

3. Konjunkturforscher gesucht
(faz.net, Patrick Bernau)
Die Bundesregierung will für die Auftragsvergabe der Konjunkturforschung die Ausschreibung verändern: Künftig sollen nicht mehr vier, sondern regulär fünf oder sogar sechs Institute zur Gemeinschaftsdiagnose beitragen. Der Wettbewerb soll trotzdem erhalten bleiben.

4. Die Macht im Krypto-Reich verschiebt sich
(handelsblatt.com, Felix Holtermann)
Die Bewertungen digitaler Währungen sind zuletzt stark gefallen. Analysten führen den Verfall auf Psychologie zurück – und auf eine globale Machtverschiebung im Krypto-Reich. Tatsächlich durchbricht eine Währung den Abwärtstrend: Die Nummer zwei, Ethereum, notierte am Mittwochmorgen über 14 Prozent im Plus. Die Besonderheit: Ethereum dient nicht nur der Spekulation, sondern hat schon heute reale Anwendungsfälle.

5. Besuch vom Anti-Davos-Mann
(tagesanzeiger.ch, Markus Diem Meier)
US-Präsident Donald Trump kommt dieses Jahr zum Weltwirtschaftsforum in Davos. Hoffnungen, dass er sich doch noch als Freund der Globalisierung entpuppt, seien jedoch naiv. „Eine gemeinsame Zukunft in einer zersplitterten Welt schaffen“, so lautet das Motto des diesjährigen WEF. Keiner habe seit seiner Machtübernahme diese Zersplitterung weiter gefördert als ebendieser Donald Trump, schreibt Markus Diem Meier.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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