Geld ist die Garantie dafür, daß wenn wir etwas wollen, wir es in Zukunft haben können. Auch wenn wir im Moment nichts brauchen, sichert es die Möglichkeit, einen neuen Wunsch zu befriedigen, wenn er auftaucht. Aristoteles, 384-322 v. Chr., griechischer Philosoph

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5 vor 10: Koalition, Rente, Schule, Börse, Geld

Heute in den Linktipps: Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit unter der großen Koalition, die Rentenideen von Union und SPD und das Schulfach Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Außerdem geht es um die Turbulenzen an den Börsen und die Entstehung von Zentralbanken.

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1. Bald nicht mehr wettbewerbsfähig?
(cicero.de, Karl-Heinz Büschemann)
Der Koalitionsvertrag von Union und SPD stößt bei Wirtschaftsvertretern seit Tagen auf Kritik. Mehr Regulierung am Arbeitsmarkt, kaum Entlastungen und Strukturreformen lautet das Fazit von Ökonomen und Verbänden. „Die größte Sorge in Unternehmerkreisen ist, dass Deutschland seine Wettbewerbsfähigkeit verliert“, schreibt Karl-Heinz Büschemann.

2, Die „Grundrente“ der GroKo: Keine gute Idee
(wirtschaftlichefreiheit.de, Joachim Ragnitz)
CDU, CSU und SPD wollen mit der Einführung einer sogenannten Grundrente Altersarmut reduzieren und Menschen mit langen Versicherungszeiten für ihre Lebensleistung belohnen. Ihre Rente soll mindestens zehn Prozent über dem Grundsicherungsniveau liegen. Joachim Ragnitz hält dieses Vorhaben jedoch für problematisch. Er glaubt, dass das Modell nicht die richtigen Anreize setzt.

3. „Wir wollen den Schülern keine Antworten vorgeben“
(zeit.de, Marcus Gatzke)
In Nordrhein-Westfalen führt die schwarzgelbe Landesregierung das Schulfach Wirtschaft ein. „Für ein selbstbestimmtes und eigenständiges Leben ist Wirtschaftskompetenz elementar“, erklärt FDP-Bildungsministerin Yvonne Gebauer. „Hier herrscht großer Nachholbedarf und auch manche Elternhäuser bringen diese Kompetenz nicht mit.“

4. Die Börsen zittern – na und?
(sueddeutsche.de, Bastian Brinkmann)
Anleger haben turbulente Tage hinter sich: Von Amerika über Europa bis nach Asien brachen die Aktienkurse deutlich ein. Sollte man seine Anteile nun besser abstoßen, bevor der Kursrutsch noch weiter geht? Ziemlich sicher Nein ist die Antwort, die aus einer Analyse historischer Aktienkurse hervorgeht. Denn vor allem langfristige Investments sind in der Lage, eine stabile Rendite zu erwirtschaften und Verluste zu minimieren.

5. Die Entstehung der Zentralbanken
(blogs.faz.net, Gerald Braunberger)
Was ist Geld eigentlich – und wo kommt es her? Diese Fragen sind in Zeiten von Digitalwährungen wie Bitcoin und diversen Nachahmern so präsent wie schon lange nicht mehr. Die Ökonomen Isabel Schnabel und Hyun Song Shin nähern sich dem Geld aus historischer Perspektive: Sie beschreiben die Vorläufer von Zentralbanken, die mit der Erfindung von Buchgeld einen wichtigen gesellschaftlichen Dienst leisteten.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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