Kann sich irgendwer erinnern, daß die Zeiten einmal nicht hart waren und das Geld nicht knapp? Ralph Waldo Emerson, 1803-1882, US-amerikanischer Schriftsteller, Philosoph

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5 vor 10: Exporte, Immobilien, Investitionen, Eurozone, Linke

Heute in den Linktipps: Warum ganz Europa von Deutschlands Exporten profitiert, wie es auf dem Immobilienmarkt aussieht und weswegen der Staat nicht zu schnell investieren sollte. Außerdem: Die Groko hat die falschen Rezepte für die Eurozone, und die Linke hat die Abgehängten verraten.

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1. Das Märchen vom bösen deutschen Exportüberschuss
(welt.de, Dorothea Siems)
Deutschlands kräftige Ausfuhren stehen immer wieder in der Kritik. Eine neue Studie des Schweizer Wirtschaftsforschungsinstituts Prognos zeigt jedoch die positiven Effekte. Schließlich beziehen die deutschen Exporteure zahlreiche Vorleistungen aus dem Ausland: Insgesamt sichere die Importnachfrage der Deutschen knapp fünf Millionen Arbeitsplätze in den anderen Mitgliedstaaten.

2. Platzt jetzt die Immobilienblase?
(wiwo.de, Niklas Hoyer)
Eine Studie erwartet fallende Immobilienpreise in Boom-Städten wie München, Stuttgart und Berlin. Doch andere Beobachter sehen kein Ende der Preissteigerungen. In beliebten Städten werde weiterhin zu wenig gebaut, vor allem, weil Auflagen die Kosten für neue Projekte in die Höhe trieben.

3. Bloß nicht zu schnell und zu viel investieren!
(faz.net, Dietrich Creutzburg)
Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) warnt mit einer neuen Studie davor, zu schnell zu viel an öffentlichen Investitionen auf den Weg zu bringen. Agiert der Staat überhastet, müsse die öffentliche Hand überhöhte Preise zahlen und die allgemeine Inflation werde angeheizt, schreiben die IW-Forscher. Die realen Wachstumseffekte der Investitionen würden dadurch empfindlich geschmälert.

4. Die Rezepte der GroKo werden Euroland nicht retten
(manager-magazin.de, Daniel Stelter)
Die geplante Große Koalition will Europa reformieren. Autor Daniel Stelter hält von den Plänen nicht viel. „Milliarden sollen im Namen der „Solidarität“ und zur „Rettung“ des Euro nach Brüssel und in die Krisenstaaten geleitet werden“, schreibt er. „Eine nutzlose Verschwendung von Steuergeldern zeichnet sich ab, denn auch mit mehr Umverteilung lässt sich der Euro nicht retten.“

5. Wie die Linke die Abgehängten verriet
(tagesanzeiger.ch, Markus Diem Meier)
Der bekannte Ökonom Thomas Piketty hat untersucht, warum vermeintlich linke Politiker in den vergangenen Jahrzehnten immer weniger klassische linke Politik betrieben haben. Sein Fazit: In Frankreich und den USA gebe es mittlerweile ein Parteiensystem, in dem die Hochgebildeten links wählen und die Elite mit hohen Einkommen und Vermögen rechts. Die anderen Gruppen fühlten sich im Stich gelassen.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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