Dem Geld darf man nicht nachlaufen, man muss ihm entgegenkommen. Aristoteles Onassis, 1906-1975, griechischer Reeder

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5 vor 10: Digitalisierung, Tafeln, Hausbau, Brexit, Trump

Heute in den Linktipps: Die neue Staatsministerin für Digitalisierung hat eine Chance verdient, mehr Sozialleistungen bekämpfen die Armut nicht, und Tech-Unternehmen steigen in den Hausbau ein. Außerdem: Die Briten wenden sich China zu, und Donald Trump wird ärmer.

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1. Mehr als Glasfaserkabel und Flugtaxis
(faz.net, Alexander Armbruster)
Die neue Staatsministerin für Digitales Dorothee Bär bekommt für einen TV-Auftritt viel Häme und Spott – weil sie „Flugtaxi“ gesagt hat. Doch hat sie in dem Interview auch viele wichtige Punkte angesprochen. Zum Beispiel, dass Digitalisierung mehr bedeutet als nur Glasfaserkabelausbau.

2. Wir brauchen nicht höhere Sätze, sondern bestmögliche Chancen
(welt.de, Dorothea Siems)
Die Debatte um die Essener Tafel schlägt weiter Wellen. Linke fordern in der Debatte, die staatlichen Sozialleistungen zu erhöhen, um ehrenamtliche Helfer zu entlasten. Doch das könnte dazu führen, dass noch mehr Menschen in Abhängigkeiten geraten, warnt Dorothea Siems.

3. Google und Facebook steigen in Hausbau ein
(Handelsblatt, Axel Postinett)
Die Baubranche gilt als eine der letzten Domänen der analogen Wirtschaft. Doch nun wollen amerikanische Tech-Unternehmen auch hier ins Geschäft kommen: Google wird 10.000 Wohneinheiten in der Nähe seines neuen Firmensitzes in Mountain View errichten, und Facebook baut einen ganzen Stadtteil neben der Erweiterung seines Hauptquartiers.

4. Die Briten müssen sich gegen Theresa May stellen
(Wirtschaftswoche, Alexander Görlach)
Die britische Premierministerin wendet sich von Europa ab. Stattdessen setzt sie auf China als neuen Verbündeten nach dem Abschied von der Europäischen Union. Das britische Volk sollte sich dagegen wehren, fordert Politikwissenschaftler Alexander Gerlach.

5. Donald Trumps Vermögen fällt
(The Guardian, englisch)
Der US-Präsident hat zwar immer noch sehr viel Geld, aber deutlich weniger als früher. Das Forbes Magazine schätzt sein Vermögen nur noch auf rund 3,1 Milliarden US-Dollar. Die Gründe: „ein harter New Yorker Immobilienmarkt, insbesondere für Einzelhandelsstandorte; kostspielige Rechtsstreitigkeiten und eine teure Präsidentschaftskampagne“.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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