Eine freiheitliche Wirtschaftsordnung kann auf die Dauer nur dann bestehen, wenn und solange auch im sozialen Leben der Nation ein Höchstmass an Freiheit an privater Initiative und Selbstvorsorge gewährleistet ist. Ludwig Erhard, 1897-1977, deutscher Wirtschaftsminister, Bundeskanzler

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5 vor 10: Abgaben, Handelsstreit, EU, Italien, Zinsen

Heute in den Linktipps: Die Bundesregierung gefährdet den Wohlstand künftiger Generationen, China hat im Handelsstreit mit den USA die schlechteren Karten, und die Probleme der EU bleiben auch nach dem deutsch-französischen Kompromiss bestehen. Außerdem: Warum Italien doch kein so großes Risiko ist und die Zinsen weitere Jahre niedrig bleiben dürften.

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1. Soziale Wohltaten kosten unseren Nachwuchs fünf Billionen Euro
(welt.de, Dorothea Siems)
Die große Koalition verteilt weiter Geschenke – die Rechnung wird die jüngere Generation begleichen müssen. Für Sozialversprechen, Soli-Abschaffung, Mütterrente oder Familiennachzug werden in späteren Jahrzehnten Tausende Milliarden Euro fällig. Helfen könnte die Rente mit 70.

2. China hat sich im Handelsstreit verzockt
(sueddeutsche.de, Christoph Giesen)
Die Volksrepublik hat Donald Trump unterschätzt. Die Vereinigten Staaten und China steuern auf einen Handelskrieg zu, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat. Und die Asiaten haben die schlechteren Karten.

3. Der europäische Knoten
(faz.net, Nikolas Busse)
Frankreich und Deutschland haben sich auf einen vernünftigen Kompromiss in der EU geeinigt: Es gibt mehr Geld für Investitionen, es wird aber keine neue Finanzverwaltung geschaffen. Die Probleme Europas sind damit aber noch lange nicht gelöst.

4. „Italien stellt kein systemisches Risiko da“
(capital.de, Christian Kirchner)
Mal eine andere Meinung: David Riley, Chefanleihenstratege des britischen Anleihenspezialisten Blue Bay Asset Management, sieht in Italien keine Gefahr für die Eurozone. Stattdessen befürchtet der Analyst eine Überhitzung der Konjunktur in der Eurozone.

5. Kein Land in Sicht für Sparer
(tagesschau, Klaus-Rainer Jackisch)
Die Zinsen dürften weiter niedrig bleiben. Beim hochrangigen Treffen von Notenbanken und Wissenschaftlern im portugiesischen Sintra sagte EZB-Chef Mario Draghi, dass die Rückkehr zu einer normalen Zinsentwicklung noch Jahre dauern werde. Und auch nur dann, wenn alles nach Plan laufe. Ein Top-Ökonom malte ein düsteres Bild der Weltwirtschaft.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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