Ist das nötige Geld vorhanden, ist das Ende meistens gut. Bertolt Brecht, 1898-1956, deutscher Dramatiker, Lyriker

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5 vor 10: Bargeld, Grundeinkommen, Bauern, Strafzölle, Venezuela

Heute geht es in den Linktipps um die Liebe der Deutschen zum Bargeld, die Sinnlosigkeit des Grundeinkommens, um Subventionen für die Bauern und die noch höheren Strafzölle für chinesische Waren in den USA. Außerdem fragen wir, wie es zu der Währungskrise in Venezuela kommen konnte.

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1. Die manische Liebe der Deutschen zum Bargeld
(welt.de, Holger Zschäpitz)
Der Durchschnittsdeutsche lagert im Schnitt 2.449 Euro in bar zu Hause, vor zehn Jahren war es nur rund die Hälfte. Auch im Vergleich mit anderen europäischen Ländern ist Deutschland Spitzenreiter: Kein Volk zahlt so viele Einkäufe mit Bargeld. Holger Zschäpitz beschreibt, wie sich die Vorliebe der Deutschen erklären lässt.

2. Warum das Grundeinkommen nichts bringt
(wiwo.de, Kristina Antonia Schäfer)
Wenn man von jedem Euro, den man oberhalb einer Einkommensgrenze von 2.000 Euro verdient, nur 30 Cent behalten darf, ist der Arbeitsanreiz gering. Kristina Antonia Schäfer erklärt, wie Finnland versucht, diese sogenannte Grenzbelastung mit einem bedingungslosen Grundeinkommen derart zu verändern, dass sich Arbeit lohnt.

3. Deplatzierte Großzügigkeit
(faz.net, Heike Göbel)
Im Schnitt finanziert die öffentliche Hand 40 Prozent der Einkommen der landwirtschaftlichen Betriebe. Der aktuelle Beschluss für Hilfen für die Bauern zeige, dass die Regierung wenig sorgsam mit dem Steuergeld umgehe, kommentiert Heike Göbel.

4. Trump droht China mit höheren Strafzöllen
(sueddeutsche.de, Claus Hulverscheidt)
Fast viermal so viel exportiert China in die USA wie umgekehrt – diesen Umstand empfindet Donald Trump als „ungerecht“ und will die Strafzölle auf chinesische Produkte noch weiter erhöhen. Claus Hulverscheidt zeigt auf, dass China die Strafzölle nur teilweise kontern kann.

5. Währungskrise in Venezuela
(fee.org, Jarrett Stepman, englisch)
Eine Inflationsrate von einer Million Prozent im Vergleich zum Vorjahr erwartet der Internationale Währungsfonds für den venezolanischen Bolívar. Jarrett Stepman hat sich für die Foundation for Economic Education angesehen, wie es zu dieser galoppierenden Inflationsrate kommen konnte.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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