Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh. Henry Ford, 1863-1947, US-amerikanischer Unternehmer

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5 vor 10: Konjunktur, Apple, China, Schulden, Trump

Heute in den Linktipps: Wie es mit Europas Wirtschaft weitergeht, wie Apple zum wertvollsten Unternehmen wurde, wie sich der Handelskonflikt auf China auswirkt und wie groß die Staatsverschuldung wirklich ist. Außerdem: die Wirtschaftspolitik Donald Trumps.

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1. „Das große Risiko ist Italien“
(wiwo.de, Bert Losse und Fabian Ritters)
Deutschland hat viele Jahre des wirtschaftlichen Aufschwungs hinter sich. Doch zunehmend verschlechtern sich die Indikatoren und führen zu Sorgen vor einer Rezession. Der Wirtschaftsforscher Marcel Fratzscher gibt zumindest teilweise Entwarnung. Er glaubt nicht, dass Risiken wie der Brexit Europas Wirtschaft massiv schaden werden. Doch er warnt vor nationalistischen und populistischen Regierungen wie in Italien.

2. Apple knackt als erster US-Konzern die Billionen-Dollar-Marke
(handelsblatt.com, Britta Weddeling)
Noch 1997 stand Apple kurz vor der Pleite. 20 Jahre später knackt der Konzern einen Rekord: Der Elektronikgigant ist das erste Unternehmen, das eine Billion Dollar wert ist. Apple entwickelte sich vom Nischenanbieter zum Trendsetter und schaffte mit dem iPhone den Durchbruch auf den Massenmarkt. Heute ist Apple so viel wert wie die 15 größten deutschen Firmen im Dax zusammen.

3. Der Druck auf China steigt
(nzz.ch, Gerd Brüggermann)
China hat in den vergangenen Jahren einen beeindruckenden Aufstieg hingelegt: Von einem Entwicklungsland wandelte sich die Volksrepublik zur zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt. Doch das chinesische Geschäftsmodell, das vor allem auf Exporten basiert, stößt nun an Grenzen. Das liegt zu großen Teilen an dem Handelskonflikt, den US-Präsident Donald Trump entfacht hat. Er sorgt nun dafür, dass sich auch China ändern muss.

4. IW-Ökonomen kritisieren Schuldenabbau des Staates als schönen Schein
(finanzen.net)
Statistisch gesehen hat jeder Bundesbürger knapp 24.000 Euro Schulden – das ist der Anteil der Staatsverschuldung, der auf jeden Einzelnen entfällt. Insgesamt ist der Schuldenstand in Deutschland zuletzt zwar gesunken, doch der Schuldenabbau muss nicht zwingend positive Effekte mit sich bringen. Ein Problem ist das Fehlen jeglicher Tilgungspläne.

5. Es geht nicht nur um die Wirtschaft
(bloomberg.com, Ramesh Ponnuru, Albert R. Hunt, Virginia Postrel, Jonathan Bernstein, Noah Smith und Conor Sen, englisch)
US-Präsident Trump versprach seinen Anhängern, Amerikas Wirtschaft wieder fit zu machen und vor allem Jobs in Fabriken zu schaffen. Dafür brach er auch einen globalen Handelskrieg vom Zaun. Doch die wirtschaftlichen Pläne scheinen zumindest vorerst nicht aufzugehen. Große Teile der US-Wirtschaft leiden unter der Trump-Politik. Für seine Wiederwahl müssen die aber nicht zwangsläufig schlechte Nachrichten sein.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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