Was Wachstum schafft, darf sehr wohl mit Schulden finanziert werden. Helmut Schmidt, 1918-2015, dt. Politiker

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5 vor 10: Fax, Business Schools, Vermögenswerte, Netzwerken, Umweltschutz

Heute beschäftigen wir uns in den Linktipps mit noch immer benötigten Faxgeräten, dem von Business Schools geprägten Denken, der Entwicklung von Vermögenswerten und dem Netzwerken der Zukunft. Zudem sehen wir uns den Umweltschutz in Deutschland an.

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1. Warum das Faxgerät einfach nicht ausstirbt
(wiwo.de, Michael Scheppe)
Die Zahl der in Deutschland verschickten Faxseiten ist in den vergangenen Jahren etwa um zehn Prozent jährlich gestiegen – und das der Digitalisierung zum Trotz. Michael Scheppe hat den Münchner Mittelständler Retarus besucht, um herauszufinden, wieso diese längst totgesagte Technologie noch immer nachgefragt wird.

2. Wie Business Schools das Denken beeinflussen
(hbr.org, Jiwook Jung und Taekjin Shin, englisch)
Auch wenn Hochschulabsolventen den Abschluss einer Business School längst in der Tasche haben und sie ihre Kommilitonen nicht mehr täglich sehen, treffen sie auch im späteren Berufsleben ihre Entscheidungen noch streng nach den Lehren, die sie in ihrem MBA gelernt haben. Jiwook Jung und Taekjin Shin beschreiben das Phänomen und erklären, weshalb viele Unternehmen heute noch stark diversifiziert sind.

3. „Working out loud“ heißt die Devise
(welt.de, Ute Blindert)
Arbeit sollte nicht länger von Konkurrenzdenken beeinflusst sein, vielmehr sollte man sich mit Gleichgesinnten vernetzen und so aus den Erfahrungen der anderen lernen und auch selbst Wissen teilen. Ute Blindert, Beraterin und Buchautorin, beschreibt, wieso man in Zeiten der Digitalisierung anders netzwerken sollte als früher.

4. Europa stinkt es
(sueddeutsche.de, Moritz Geier)
In Sachen Umweltschutz sei Deutschland kein Vorreiter mehr, sagt Bundesumweltministerin Svenja Schulze. Stattdessen gebe es immer öfter Post aus Brüssel, etwa weil Deutschland seine Grenzwerte nicht einhält. Moritz Geier hat zusammengefasst, an welchen Stellen es Nachholbedarf gibt.

5. Vermögenswerte und Einkommensschere
(voxeu.org, Moritz Kuhn, Moritz Schularick und Ulrike Steins, englisch)
Wenn Sparraten und Einkommenssteigerungen dünn ausfallen, können steigende Vermögenswerte etwa von Immobilien starke Effekte auf die Einkommensentwicklung einzelner Gesellschaftsschichten haben. Ein Ökonomen-Team der Universität Bonn hat analysiert, wie sich die Vermögenswerte in den USA entwickelt haben, welche Einkommensschichten profitierten und wen die Finanzkrise diesbezüglich am härtesten getroffen hat.

Gute Kommentare, interessante Hintergründe – jeden Morgen um 5 vor 10 Uhr präsentieren wir auf dem Ökonomenblog fünf ausgewählte Links zu interessanten Ökonomie-Blogs und Wirtschaftsseiten.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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