Wer viel Geld hat, kann spekulieren; wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren; wer kein Geld hat, muss spekulieren. Andre Kostolany, 1906-1999, US-amerikanischer Finanzexperte

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5 vor 10: Deutsche Bahn, Sprachtechnologie, Volkswirtschaftslehre, Leistungsbilanzen, Personalführung

Heute in den Linktipps beschäftigen wir uns mit dem Sparkurs bei der Deutschen Bahn, der einseitigen ökonomischen Lehre, den Leistungsbilanzen zehn Jahre nach der Finanzkrise sowie der Personalführung in Zeiten der digitalen Transformation. Außerdem: Warum Sprachtechnologie in Zukunft wichtig wird.
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1. Die Deutsche Bahn wurde kaputtgespart
(sueddeutsche.de, Caspar Busse)
Die Verspätungen bei der Deutschen Bahn häufen sich, immer öfter sind Toiletten und Klimaanlagen defekt. Das zeige, dass die Bahn mit dem Ziel des Börsengangs kaputtgespart worden sei, schreibt Caspar Busse in der Süddeutschen Zeitung. Sie müsse effizienter, schneller und moderner werden – und benötige dabei die Hilfe der Bundesregierung.

2. Sprachtechnologie ist der nächste große Schritt der Evolution
(welt.de, Lars Lehne)
Mit der Sprachtechnologie erleben wir bald die sogenannte „Interface Revolution“ in der Arbeit mit Computern. Nach Tasten, Maus und Touchscreen können wir dann mit den Maschinen sprechen, um sie zu bedienen. Lars Lehne erklärt im Bilanz Magazin, wie das in Zukunft aussehen wird.

3. Wie einseitig ist die ökonomische Lehre?
(blogs.faz.net, Philipp Frohn)
Wer Volkswirtschaft an der Universität studiert, setzt sich vor allem mit der neoklassischen Theorie auseinander. Konkurrierende Denkschulen wie etwa der Post-Keynesianismus, die ökologische Ökonomik oder der Marxismus bleiben häufig unbeachtet. Philipp Frohn hat sich für Faz.net angesehen, wie eine alternative Lehre aussehen könnte.

4. Zehn Jahre Finanzkrise
(project-syndicate.org, Jim O’Neill, englisch)
Die globale Finanzkrise zeigte die Ungleichgewichte der Weltwirtschaft: Die USA sparten zu wenig, die Chinesen gaben gemäß der Leistungsbilanz gemessen am Bruttoinlandsprodukt zu wenig Geld aus. Diese Ungleichgewichte hätten sich unterdessen zwar gebessert, allerdings, so warnt Jim O’Neill auf Project Syndicate, wiesen vor allem Deutschland und die restliche Eurozone bedenkenswerte Ungleichgewichte auf. Könnten sie die nächste Krise auslösen?

5. Geben Sie Ihrem Team mehr Freiheit!
(hbr.org, Brian Carney und Isaac Getz, englisch)
Personalführung in Zeiten der digitalen Transformation sollte nicht mehr von oben herab erfolgen. Stattdessen könnte man den Teams als Chef mehr Freiheit geben, ihre Prioritäten selbst zu setzen, schreiben Brian Carney und Isaac Getz in der Harvard Business Review. Sie beschreiben, welche Chancen und Risiken es dabei gibt.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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