Was ökonomisch richtig und was politisch opportun ist, ist selten identisch. John Kenneth Galbraith,1908 - 2006, amerikanischer Ökonom, Sozialkritiker, Präsidentenberater, Romancier und Diplomat

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5 vor 10: Merz, Afrika, Expeditionen, Brexit, Sparkassen

Heute in den Linktipps: Was die Rückkehr von Friedrich Merz bedeutet, warum ganz Afrika eine „Gig Economy“ ist und wie Reinhold Messner wirtschaftlich erfolgreich wurde. Außerdem: Ein Brexit ohne Abkommen wäre für das Vereinigte Königreich katastrophal, und immer mehr Sparkassen fusionieren.

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1. Der Anti-Merkel
(sueddeutsche.de, Robert Roßmann)
Friedrich Merz hat offiziell seine Kandidatur für den CDU-Parteivorsitz erklärt. Merz gilt als konservativ und wirtschaftsnah. Der CDU-Wirtschaftsrat zeigt sich erfreut, genauso wie Christian von Stetten, der Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand – das ist die größte Gruppe in der Unionsfraktion. Der Rückkehrer hat also gute Chancen.

2. Ganz Afrika ist eine „Gig Economy“
(qz.com, Yinka Adegoke, englisch)
Keine Festanstellung und kaum Absicherung, immer nur von einem Auftrag zum nächsten: Unternehmen wie Uber und AirBnB haben die sogenannte „Gig Economy“ geschaffen. Neu ist das nicht: Fast ganz Afrika funktioniert genau so.

3. Reinhold Messner über seine erste Million
(capital.de, Lukas Zdrzalek)
Im Interview verrät Reinhold Messner, warum er nicht der beste, sondern nur der günstigste Bergsteiger war: Bei seinen Expeditionen hat er radikal die Kosten gedrückt. Dafür hat er lange nicht gewusst, dass man Reisekosten bei der Steuer absetzen kann.

4. Was ein Brexit ohne Abkommen für Großbritannien bedeutet
(theguardian.com, Nils Pratley, englisch)
Langsam wird es ernst: Vor den entscheidenden Wochen der Brexit-Verhandlungen schlägt die Ratingagentur S&P Alarm. Die Analysten rechnen mit einem harten Einbruch der britischen Wirtschaft, sollte es kein Abkommen mit der EU geben. Der negative Effekt wäre demnach mehr als halb so stark wie die globale Finanzkrise 2008.

5. Warum die Vernunftehen kleiner Sparkassen zunehmen
(wiwo.de, Saskia Littmann)
Zwischen 2015 und 2017 ist die Zahl der selbstständigen Sparkassen von 413 auf 390 gesunken. Die Unternehmensberatung Zeb schätzt, dass im Jahr 2025 nur noch 250 übrig sein werden. Dabei haben viele ihre Ergebnisse trotz der niedrigen Zinsen zuletzt gesteigert – indem sie Gebühren erhöht und das Geschäft mit Wertpapieren ausgebaut haben. Die steigenden Kosten können sie damit auf Dauer aber nicht ausgleichen.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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