Wenn keine Notwendigkeit für ein Gesetz besteht, besteht die Notwendigkeit, kein Gesetz zu erlassen. Baron de Montesquieu, 1689 - 1755, französischer Schriftsteller und Staatstheoretiker

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5 vor 10: Geldanlage, Dieselverbot, Digitalisierung, Mexiko, Gleichberechtigung

Heute beschaftigen uns in den Linktipps das Händchen der Deutschen für die Geldanlage, das Diesel-Fahrverbot auf der A40 im Ruhrgebiet, die Verantwortung der Politik gegenüber den Verlierern der Digitalisierung, die Strategie Mexikos im Umgang mit Donald Trump sowie die Gleichberechtigung in der Volkswirtschaftslehre.

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1. „Stupid German Money“ ist ein Märchen
(faz.net, Philip Plickert)
Die Deutschen würden ihr Geld zu besonders schlechten Konditionen anlegen, heißt es oft. Eine neue Untersuchung der Bundesbank zeigt, dass das nicht stimmt: Deutsche, die ihr Geld im Ausland angelegt haben, konnten sich auf eine Rendite von durchschnittlich 3,7 Prozent freuen, das ist 0,5 Prozent mehr als im Inland. Durch das Bereitstellen von Kapital trügen sie zudem internationale Risiken mit, schreibt Philip Plickert.

2. Erst mal weiterfahren
(zeit.de, Lena Fiedler)
Auf der Hauptverkehrsader des Ruhrgebiets, der A40, die von Dortmund bis nach Duisburg reicht, soll 2019 ein Verbot für Dieselfahrzeuge erlassen werden. Was bedeutet das für die Menschen, die dort leben? In ihrer Reportage beschreibt Lena Fiedler die Bedeutung der Autobahn und sinniert über ihre Zukunft.

3. Digitalisierung macht das Land reicher – und ungleicher
(sueddeutsche.de, Catherine Hoffmann)
Die Wirtschaftspolitik sollte die Folgen von Globalisierung und Digitalisierung stärker steuern und den damit einhergehenden Bedeutungsverlust der Arbeit abschwächen, kommentiert Catherine Hoffmann. Ein Vorbild könnte dabei Alaska sein.

4. Wie Mexiko mit Trump umgeht
(nytimes.com, Azam Ahmed und Elisabeth Malkin, englisch)
Mit einer Art Marshallplan sollen die USA in Zentralamerika investieren, um eine der Fluchtursachen zu bekämpfen, so wünscht sich das etwa der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador. Zugleich sei es Teil der Strategie, vor den zunehmenden Direktinvestitionen Chinas in der Region zu warnen. Kann das funktionieren?

5. Wo sind die Ökonominnen?
(voxeu.org, Shelly Lundberg und Jenna Stearns, englisch)
Seit 2005 ist der Anteil der Ökonominnen nicht weiter gestiegen, noch immer sind Frauen in der wissenschaftlichen Disziplin unterrepräsentiert. Wie kam es zu diesem Stillstand? Shelly Lundberg und Jenna Stearns haben sich die Gründe angesehen – und machen etwa den fehlenden Zugang zu Netzwerken für die fehlende Gleichberechtigung verantwortlich.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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