Wenn der Bauer will, dass ihm seine Kuh anständig Milch gibt, muss er dafür sorgen, dass sie auch genug zu fressen hat. Peter Bofinger, *1954, Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung - Wirtschaftsweiser

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5 vor 10: Italien, Rubel, Nachhaltigkeit, SAP, Plastik

In den Linktipps geht es heute um schwierige Entscheidungen der EU-Kommission, die Probleme des Rubel, Nachhaltigkeit als Geschäftsmodell, Schwierigkeiten mit SAP sowie das Verbot von Einwegplastik durch die EU.

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1. Brüssel in der Zwickmühle
(voxeurop.eu, Craig Willy)
Italien bringt die Europäische Kommission in eine schwierige Lage. Sie muss auf das Einhalten der Defizitregeln pochen, bringt so aber die italienischen Bürger gegen sich auf, schreibt Craig Willy auf VoxEurop. Um in diesem Spannungsfeld zu bestehen, müsse sie für Werte wie Nachhaltigkeit und Verhältnismäßigkeit werben.

2. Wer auf den Rest der Welt wartet, fängt nie mit dem Umweltschutz an
(sueddeutsche.de, Stefan Ulrich)
Ab 2021 ist Einwegplastik etwa als Strohhalme, Wattestäbchen oder Plastikgeschirr in der EU verboten. Dieses umstrittene Gesetz sei ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, meint Stefan Ulrich. Denn: So würde die Sensibilität für Umweltfragen gesteigert und es werde „die Industrie anspornen, weniger umweltschädliche Materialien herzustellen“.

3. Die Wahrheit über den Rubel
(bloomberg.com, Leonid Bershidsky, englisch)
Wechselstuben in Russland müssen ihre Leuchttafeln abschalten. Präsident Wladimir Putin unterzeichnete am Dienstag ein entsprechendes neues Gesetz, das es fortan verbietet, den Wechselkurs draußen anzuzeigen. Was möchte er mit diesem Gesetz bezwecken? Bloomberg-Autor Leonid Bershidsky hält die Schwäche des Rubels für ausschlaggebend.

4. Nachhaltigkeit als Businessmodell
(project-syndicate.org, Paul Polman, englisch)
Firmen sollten sich auf jene Bereiche besinnen, in denen Ökonomie und Ökologie sich nicht ausschließen, schreibt Paul Polman, CEO des Lebensmittelunternehmens Unilever, auf Project Syndicate. So sei es etwa für Firmen, Staaten oder Investoren sinnvoll, mit jenen zu kooperieren, die sich für Nachhaltigkeit einsetzen.

5. „Vielen fehlt das Verständnis für die SAP-Software“
(wiwo.de, Stefan Reccius)
Ausgelöst durch Schwierigkeiten bei der Umstellung auf SAP-Systeme, werden Haribos Gummibärchen knapp. Auch Lidl und die Deutsche Post hatten schon ähnliche Probleme. Stefan Reccius klärt im Interview mit dem IT-Berater Axel Oppermann die Ursachen und mögliche Lösungsstrategien.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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