In neuerer Zeit ist Wachstum zum wichtigsten Heilmittel gegen Arbeitslosigkeit geworden. John Kenneth Galbraith, 1908-2006, Ökonom

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5 vor 10: Brexit, Großbritannien, Fleisch, Hartz IV, Handelsstreit

Heute in den Linktipps: Wie es nach der Ablehnung des Brexit-Vertrages weitergeht und warum Großbritannien scheinbar unregierbar ist. Außerdem: Peak-Steak in Deutschland, ein Grundeinkommen als Alternative zu Hartz IV und der lange nicht gelöste Handelsstreit zwischen den USA und China.

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1. Was passiert jetzt?
(theguardian.com, Peter Walker, englisch)
Der Brexit-Vertrag ist im britischen Parlament gescheitert. Die britische Premierministerin ist geschwächt – und muss sich heute einem Misstrauensvotum stellen. Der Guardian analysiert die Chancen der Regierungschefin und ihre wahrscheinlichen nächsten Schritte.

2. Großbritannien ist ein Stück weit unregierbar geworden
(sueddeutsche.de, Stefan Kornelius)
Ein radikaler Mangel an praktischer Vernunft kennzeichnet derzeit den britischen Politikbetrieb, schreibt Stefan Kornelius. Er appelliert an die britischen Politiker, endlich Verantwortung zu übernehmen. Es gehe nicht nur um den Wohlstand, sondern bezüglich der Irland-Frage auch um Krieg und Frieden.

3. Deutschland erreicht den Peak-Steak
(welt.de, Michael Gassmann)
Gefühlt nimmt der Fleischkonsum hierzulande schon länger ab – aber eben nur gefühlt. Jetzt kündigt sich eine echte Wende an und der Fleischverzehr sinkt. Eine bedeutende Pro-Kopf-Marke wurde unterschritten.

4. Hartz IV? Deutschland sollte lieber Grundeinkommen testen
(wiwo.de, Kristina Antonia Schäfer)
Das Bundesverfassungsgericht verhandelt darüber, ob Hartz-IV-Sanktionen verfassungswidrig sein könnten. DIW-Experte Jürgen Schupp hält das für denkbar und schlägt eine Alternative vor: eine sanktionslose Grundsicherung, die Menschen längerfristig eher in bessere Jobs vermittelt als von einer Kurzzeitmaßnahme in die nächste.

5. Kein Grund für Optimismus im Handelskrieg
(scmp.com, George Marano, englisch)
Trotz der zuletzt positiven Meldungen scheint eine gute Lösung im Handelsstreit zwischen China und den USA weit entfernt. Angesichts der großen Differenzen und prinzipiellen Unterschiede in den Wirtschaftssystemen rechnet George Marano damit, dass sich der Konflikt noch lange hinzieht.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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