Man könnte viele Beispiele für unsinnige Ausgaben nennen, aber keines ist treffender als die Errichtung einer Friedhofsmauer. Die, die drinnen sind, können sowieso nicht hinaus, und die, die draußen sind, wollen nicht hinein. Mark Twain, 1835-1910, US-amerikanischer Schriftsteller und Philosoph

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5 vor 10: Städte, Schulden, Europa, EZB-Direktor, Gleichstellung

Heute in den Linktipps: Welche Städte Fachkräfte anziehen, warum erstmal keine neue Finanzkrise droht und inwiefern der deutsch-französische Motor stottert. Außerdem: Wie arbeitet ein EZB-Direktor und warum klagen viele Amerikanerinnen gegen ihre Arbeitgeber?

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1. Internationale Fachkräfte wollen nach München
(tagesspiegel.de, Kevin P. Hoffmann)
Deutsche Unternehmen suchen gute Leute aus dem Ausland. Doch dort ist das Interesse an deutschen Arbeitgebern weiterhin eher gering. Eine neue Studie zeigt, welche Städte in der Bundesrepublik bei ausländischen Fachkräften am ehesten in die Auswahl kommen.

2. „Es droht keine globale Schuldenkrise“
(faz.net, Gerald Braunberger)
Droht angesichts steigender Schulden eine neue Finanzkrise? Fachleute der schweizerischen Großbank Credit Suisse relativieren diesen Eindruck. „Unsere Studie kommt zu dem Schluss, dass sich die Wahrscheinlichkeit einer systemischen Krise wie jene im Jahr 2008 in Grenzen hält“, heißt es darin. Etwas besorgt blicken sie allerdings auf die Schulden in China und in den USA.

3. „Der Aachener Vertrag ist unterambitioniert“
(wiwo.de, Christian Ramthun)
Hinter dem symbolischen Auftritt von Angela Merkel und Emmanuel Macron in Aachen steckt wenig praktischer Wert. Der politische Vordenker Henrik Enderlein befürchtet eine schleichende Entfremdung zwischen Deutschland und Frankreich.

4. So arbeitet ein EZB-Chef
(sueddeusche.de, Markus Zydra)
Eine Untersuchung der Kalender des EZB-Führungspersonals zeigt, wie oft die Direktoren Termine haben und mit wem. EZB-Präsident Draghi hatte 601 Termine in etwa zwei Jahren – viele von ihnen mit Vertretern von Banken, was eigentlich eher verpönt ist.

5. „Gender Pay Gap“ wird zum Problem für US-Konzerne
(manager-magazin.de, Mirjam Hecking)
In Amerika ziehen immer mehr Frauen wegen zu geringer Bezahlung vor Gericht. Mitarbeiterinnen von Oracle und Google verlangen in Sammelklagen von den Arbeitgebern hohe Summen zurück. Und ihre Chancen auf Erfolg stehen nicht schlecht.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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