Dem Geld darf man nicht nachlaufen, man muss ihm entgegenkommen. Aristoteles Onassis, 1906-1975, griechischer Reeder

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5 vor 10: Soziale Mobilität, Notenbanken, Staatsschulden, Gentrifizierung, Apple

Heute in den Linktipps: Warum hat Deutschland so wenig Vordenker? Welchen Einfluss hat China auf die Zentralbanken? Wann sind Staatsschulden ein Problem? Wie kann man Gentrifizierung messen? Und: Womit könnte Apple Geld verdienen, wenn es mit dem iPhone nicht mehr läuft?

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1. Wie Deutschland seine Einsteins verlor
(project-syndicate.org, Dalia Marin, englisch)
In Deutschland sind die Karriere- und Verdienstmöglichkeiten stark davon abhängig, was die Eltern gelernt und verdient haben. Dalia Marin, Professorin für Volkswirtschaftslehre an der TU München, hat analysiert, was das für die Innovationsfreude im Land bedeutet. Sie fragt: Was helfen Subventionen, wenn der Talentpool begrenzt ist?

2. China und die Federal Reserve
(bloomberg.com, Daniel Moss, englisch)
Der chinesischen Verarbeitungsindustrie geht es schlechter – und das beeinflusst die Entscheidung der US-Notenbank Federal Reserve. Auch die Europäische Zentralbank oder die Bank of Japan dürften nach China blicken. Doch wieso nennt niemand das Problem beim Namen, spricht von „globalen“ Faktoren, fragt sich Daniel Moss.

3. Staatsschulden sind kein Problem – meistens!
(blog.zeit.de/herdentrieb, Dieter Wermuth)
Seit der letzten Rezession im Frühjahr 2009 bis zum vierten Quartal 2018 ist das reale BIP der USA um 23 Prozent gewachsen, jenes der Eurozone aber nur um 14 Prozent. Dieter Wermuth beschreibt, welchen Einfluss der unterschiedliche Umgang mit der Staatsverschuldung hatte – und was man daraus lernen kann.

4. Wie kann man Gentrifizierung messen?
(voxeu.org, Kristian Behrens, Brahim Boualam, Julien Martin und Florian Mayneris, englisch)
Stadtentwickler versuchen zunehmend, Altmieter zu schützen, auch wenn ihre Viertel attraktiver und teurer werden. Doch woran lässt sich erkennen, ob ein Viertel von Gentrifizierung bedroht ist? Auf Voxeu erklären Kristian Behrens, Brahim Boualam, Julien Martin und Florian Mayneris, warum etwa Bars und Restaurants, sowie junge Menschen zu betrachtende Faktoren sind.

5. Apples Masche zieht nicht mehr
(sueddeutsche.de, Helmut Martin-Jung)
Ein Unternehmen, das sein Geld vor allem mit einem Produkt verdient, steht auf tönernen Füßen. So geht es auch Apple mit seinem iPhone. Helmut Martin-Jung beschreibt, warum sich Apple vom Smartphone lösen muss und womit das Unternehmen in Zukunft Geld verdienen könnte.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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