Unsozial sind öffentliche Verschwendung, das Setzen von Fehlanreizen und Leistungsversprechen zulasten unbeteiligter Dritter. Otto Graf Lambsdorff, (1926 - 2009), deutscher Politiker, Bundesminister für Wirtschaft, Bundesvorsitzender der FDP

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5 vor 10: Digitalisierung, Handelskrieg, Sanktionen, Schule, Nachhaltigkeit

Heute in den Linktipps: Die Wirtschaft digitalisiert sich langsamer als erwartet, durch Protektionismus geschaffene Jobs sind teuer und neue US-Sanktionen gegen den Iran stellen die Türkei vor Probleme. Außerdem: NRW fehlen Lehrer für das Fach Wirtschaft und Nachhaltigkeit zahlt sich für Unternehmen aus.

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1. Warum die digitale Disruption später kommt als erwartet
(manager-magazin.de, Jens-Uwe Meyer)
Viele Visionen aus dem Silicon Valley sind immer noch nicht umgesetzt, beispielsweise Roboter-Autos. Für den Autor Jens-Uwe Meyer sind viele Menschen mit der Digitalisierung überfordert, das bremse den Prozess. „Es erfordert ein vollkommen neues Denken, das der ‚alten‘ Generation häufig nicht gelingt“, schreibt er.

2. US-Verbraucher zahlen für „America First“
(sueddeutsche.de, Claus Hulverscheidt)
Mit seiner Zollpolitik will Donald Trump Hersteller wie Samsung zwingen, neue Arbeitsplätze in den USA zu schaffen. Doch rein rechnerisch kostete jeder dieser neuen Jobs fast 820.000 Dollar – deutlich mehr als bei vielen anderen Arbeitsbeschaffungsprogrammen.

3. Warum die Iran-Sanktionen die Wirtschaftskrise in der Türkei verschärfen
(faz.net, Johannes Pennekamp, Christian Geinitz)
Nicht nur Indien und China sollen wegen der US-Sanktionen künftig ohne iranisches Öl auskommen. Die Preise auf dem Weltmarkt steigen. Besonders hart trifft die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump die Türkei.

4. NRW will Wirtschaft als Schulfach einführen – doch es fehlen Lehrer
(handelsblatt.com, Barbara Gillmann)
Nach den Sommerferien soll es so weit sein: Die Gymnasiasten in NRW sollen in der Mittelstufe das Schulfach Wirtschaft-Politik bekommen, ab 2020/21 dann auch alle anderen Schularten. Allerdings wird es viele Jahre an Lehrern fehlen, die fachlich dafür ausgebildet sind.

5. Warum immer mehr Unternehmen „gut“ sein wollen
(wiwo.de, Nora Schareika)
Echte Nachhaltigkeit ist nicht nur gut für das Image, schreibt Nora Schareika. Die Vorteile sind durch zahlreiche Studien belegt. Dazu gehört etwa, dass nachhaltig ausgerichtete Unternehmen langfristig erfolgreicher und innovativer sind.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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