Gewinn ist so notwendig wie die Luft zum Atmen, aber es wäre schlimm, wenn wir nur wirtschaften würden, um Gewinn zu machen, wie es schlimm wäre, wenn wir nur leben würden, um zu atmen. Hermann Josef Abs, 1901-1994, deutscher Bankier, Vorstandssprecher der Deutschen Bank AG (1957-1967)

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5 vor 10: Silicon Valley, Mexiko, Zukunftssorgen, Südostasien, Schweinepest

Heute sehen wir uns in den Linktipps an, welche Auswirkungen Trumps Politik für das Silicon Valley hat, warum Zölle die nächste US-Wahl entscheiden dürften, weshalb viele Deutsche mit einer düsteren Zukunft rechnen und welche Konsequenzen die Konflikte um das Südchinesische Meer haben. Zudem: Welche Folgen hat die in China wütende Schweinepest?

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1. Wie Donald Trump das Silicon Valley demontiert
(manager-magazin.de, Jens-Uwe Meyer)
„Der US-Präsident schafft es mit seiner Politik, dass das gute Image der USA bröckelt“, schreibt Jens-Uwe Meyer, Geschäftsführer der Innolytics GmbH und Buchautor. Er beschreibt, warum im Silicon Valley künftig die klugen Köpfe fehlen und warum für technologischen Wandel auch Huawei-Technik wichtig sein dürfte.

2. Wie Mexiko auf Trumps Zölle reagiert
(bloomberg.com, Shannon K. O’Neil, englisch)
Letztlich könnte der Streit um Einfuhrzölle die nächste US-Wahl entscheiden, schreibt Shannon K. O’Neil – und zwar dann, wenn Mexiko mit Gegenzöllen auf US-Produkte reagieren sollte. So seien Bundesstaaten wie Arizona, Michigan oder Illinois bereits Swing-Wähler und zudem sehr abhängig von den Ausfuhren ins Nachbarland.

3. Unsere düstere Zukunft
(spiegel.de, Henrik Müller)
Die Deutschen seien zwar gegenwärtig zufrieden, zeigen Studien, sie hätten aber starke Bedenken, was künftige Entwicklungen angehe. Henrik Müller analysiert, wie es dazu kommt. „Magere ökologische Ergebnisse stehen gigantischen ökonomischen Kosten gegenüber“, fasst er die Umweltpolitik zusammen. Auch in Sachen Demografie, Verteidigung und Währung fehle es an Lösungswegen.

4. „Sturmwolken über den Meeren der Welt“
(faz.net, Christoph Hein)
„Dunkle Sturmwolken“ zögen herauf, meint Singapurs Verteidigungsminister Ng Eng Heng, und würden den Handel und die maritime Sicherheit in Südostasien bedrohen. Ursächlich sei die Expansionspolitik Chinas im Südchinesischen Meer. Christoph Hein zeigt, warum das Seegebiet für Handel und Fischerei unerlässlich ist.

5. Eine Seuche wie ein Tsunami
(zeit.de, Xifan Yang)
150 bis 200 Millionen Schweine in China könnten bis Jahresende mit der Schweinepest infiziert sein und müssten gekeult werden, schätzen Analysten der niederländischen Rabobank, einem international führenden Finanzdienstleister in der Landwirtschaftsindustrie. Xifan Yang erklärt, warum die offiziellen Zahlen der chinesischen Behörden weit darunter liegen und warum einige deutsche Unternehmen von der Krise profitieren dürften.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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