Arbeit ist häufig der Vater des Vergnügens. François-Marie Arouet Voltaire, 1694-1778, franz. Philosoph und Dichter

- Linktipps

5 vor 10: Zucker, Mieten, Feldstein, Öl, Direktinvestitionen

Heute in den Linktipps: Forderungen nach einer globalen Zuckersteuer, steigende Mieten, die Ansichten des verstorbenen Ökonomen Martin Feldstein, steigende globale Ölförderung und sinkende Direktinvestitionen hierzulande.

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1. Wie eine Steuer auf besonders zuckerhaltige Getränke wirkt – und wie sie der Allgemeinheit am besten helfen kann
(fehradvice.com, Redaktion)
Der steigende Zuckerkonsum schadet der Volkswirtschaft, heißt es: Übergewicht, Herz-Kreislauf-Krankheiten oder Diabetes belasten die Gesundheitsbudgets. Sollte der Staat etwas unternehmen, um Menschen vom Zucker fernzuhalten? Die Verhaltenswissenschaftler von Fehr Advice diskutieren dies auf ihrem Blog.

2. Was der Staat gegen steigende Mieten tun könnte
(sueddeutsche.de, Wolfgang Janisch)
Egal ob Mietpreisbremse oder der nun in Berlin diskutierte Mietendeckel, der für fünf Jahre Mietsteigerungen verbieten soll – letztendlich würden solche Regulierungen weit weniger Effekt haben, als ihre Namen suggerieren, meint Wolfgang Janisch: „Auf lange Sicht dürfte eine kluge Bauplanung in den Kommunen nachhaltiger wirken als isolierte Preisbremsen.“

3. Zum Tode von Martin Feldstein
(blogs.faz.net/fazit, Winand von Petersdorff)
Dass der Euro ein Friedensprojekt sei, bezweifelte der US-Ökonom Martin Feldstein schon vor 20 Jahren. Länder, die sich wirtschaftlich und kulturell unterscheiden, mit einer gemeinsamen Währung zu verbinden, würde wirtschaftlichen Schaden anrichten, Winand von Petersdorff erinnert für den FAZit-Blog zum Tode Feldsteins an diese und weitere An- und Einsichten.

4. Globale Ölförderung steigt beschleunigt, dito die Emission von CO2
(blog.zeit.de/herdentrieb, Dieter Wermuth)
Die Förderung von Rohöl sowie die damit einhergehenden Emissionen von CO2 sind in den vergangenen Jahren mit steigendem globalen Bruttoinlandsprodukt gewachsen. Dieter Wermuth untersucht, welche Länder besonders viel verbrauchen und was das für die Zukunft bedeutet.

5. Das globale Kapital zieht sich aus Deutschland zurück
(welt.de, Karsten Seibel)
Die ausländischen Direktinvestitionen sanken im Jahr 2018 nach einer Untersuchung der UN-Organisation UNCTAD weltweit um 13 Prozent – eine Folge zunehmenden Misstrauens gegenüber freiem Handel. Auch Deutschland leidet darunter.

Gute Kommentare, interessante Hintergründe – jeden Morgen um 5 vor 10 Uhr präsentieren wir auf dem Ökonomenblog fünf ausgewählte Links zu interessanten Ökonomie-Blogs und Wirtschaftsseiten.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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